Kommunikationsexperte Michael Oehme: Dortmunder nimmt Monaco-Fans nach Anschlag bei sich auf
Dieses Twitterfoto ging durch die Welt: Nach Absage des Spiels, nimmt ein Dortmunder ratlose Monaco-Fans bei sich auf St.Gallen, 20.04.2017. „Vor allem in den dunklen Stunden des Lebens brauchen wir manchmal ein wenig Hoffnung in die Menschlichkeit“, leitet Kommunikationsexperte Michael Oehme das Thema der Woche ein. So auch nach dem Bombenangriff auf den Teambus des Dortmunder Fußballvereins BVB. Kaum wurde das Spiel abgesagt, nahmen viele Menschen prompt Gästefans im Ruhrgebiet auf. Zu ihnen gehörte auch Stefan Kilmer, der auf Twitter einen Aufruf mit dem Hashtag #Bedforawayfans einen viralen Hit landete. „Eben nach einer so schockierenden Nachricht, ist so eine Meldung in sozialen Netzwerken besonders wirksam und erfolgreich. Es ist sozusagen das Quäntchen Hoffnung“, weiß Kommunikationsexperte Oehme. Auf seinem Twitteraccount verkündete Kilmer, er hätte Schlafplätze für fünf Personen. In Windeseile standen vier Leute vor seiner Tür und kochten gemeinsam mit Kilmer Spagetti. Das entsprechende Selfie posteten sie auf Twitter. „Innerhalb einer ...
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Kommunikationsexperte Michael Oehme: Die AfD in Berlin
Die AfD in der Hauptstadt: In welchen Bereichen sie mitbestimmen St.Gallen, 03.04.2017. Kommunikationsexperte Michael Oehme beschäftigt sich in dieser Woche mit dem Wirken der Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Berlin. „Die AfD ist eine ernstzunehmende Partei, die hierzulande mittlerweile in vielen Bereichen vertreten ist und mitentscheidet, sei es im Naturschutz, in der Stadtplanung oder beim Ordnungsamt“, so Michael Oehme. In der Hauptstadt Berlin gäbe es immerhin einige gewählte AfD-Politiker, die auf kommunaler Ebene mitregieren – und das sollte man laut Oehme keinesfalls unterschätzen. „Die AfD sorgt mit ihren fragwürdigen Parteimitgliedern und deren Aussagen immer wieder für Furore und Negativschlagzeilen. Nichtsdestotrotz sollte man sich auf den politischen Alltag und die Auslegung der Partei in der Praxis konzentrieren“, rät Kommunikationsexperte Michael Oehme. Man nehme beispielsweise Andreas Otti, dem Bezirksstadtrat für Liegenschaftsmanagement, Umwelt- und Naturschutz im Bezirk Berlin Spandau: Angefangen hat er bei der CSU in Bayern, nun ist er als Neu-Berliner ...
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Michael Oehme über Ungarns harte Flüchtlingspolitik
Michael Oehme erzählt von einem neuen Beschluss des Ministerpräsidenten Orbán – der seine Flüchtlingspolitik rigoros durchzieht   St.Gallen, 17.03.2017. „In der vergangenen Woche hat Ungarn unter Ministerpräsident Orbán erneut mit einem Skandal rund um die Flüchtlingsthematik polarisiert“, erzählt Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Ungarn will ab sofort alle Flüchtlinge an der Grenze festhalten, bis ihr Asylstatus geklärt ist. Personen, die illegal die Grenze überschreiten, sollen künftig noch härter bestraft werden.“ Das Perfide am Vorhaben, welches mit großer Mehrheit Zustimmung im Budapester Parlament beschlossen wurde, ist, dass Gefangene und ein Aufseher seit Anfang März einen zweiten Zaun hinter dem ersten Grenzzaun zwischen Ungarn und Serbien bauen und so ein „verpflichtender Aufenthaltsort“ entsteht. Dort müssen die Flüchtlinge also, zwischen zwei Zäune gepfercht, die Entscheidungen abwarten. Ein Ausgang ist nur mit behördlicher Erlaubnis möglich. In den sogenannten Transitzonen werden Wohncontainer gebaut, in denen 200 und 300 Personen untergebracht werden sollen. Geöffnet ist die Transitzone aber ...
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Michael Oehme: AfD will Rechtspopulisten Höcke aus der Partei schmeißen
  Die AfD möchte angeblich Konsequenzen im Fall Björn Höcke ziehen – und den Thüringer Landeschef aus der Partei schmeißen Diese Woche diskutiert Kommunikationsexperte Michael Oehme den brisanten Fall Björn Höcke, Thüringer Landeschef der AfD. „Vergangene Woche wurde innerhalb der Partei der Beschluss gefasst, Herrn Höcke aus der Partei auszuschließen. Dafür sprach sich eine erforderliche Zweidrittelmehrheit der AfD aus“, erklärt Michael Oehme. Demnach stimmten neun Mitglieder, auch Vorstandssprecherin Frauke Petry, für den Ausschluss Höckes, während vier Mitglieder mit nein antworteten: AfD-Vize Alexander Gauland, der Co-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen, der sachsen-anhaltische Landes-und Fraktionschef André Poggenburg sowie der niedersächsische Landeschef Armin Paul Hampel. „Die Entscheidung ist eine direkte Konsequenz aus den verbalen Skandalen, die sich Höcke in den vergangenen Wochen geleistet hat“, so Michael Oehme. Dazu gehörten unter anderem seine Äußerungen in Bezug auf das Berliner Holocaust-Mahnmal und Deutschlands NS-Vergangenheit. Auf einer Veranstaltung in Dresden hatte Höcke gesagt: „Wir Deutschen (…) sind das ...
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Michael Oehme: Wie Trump mit seinem Einreiseverbot polarisiert
Kommunikationsexperte Michael Oehme über das Top-Thema der vergangenen Woche: Trumps Einreiseverbot St.Gallen, 07.02.2017. „Das durch US-Präsident Donald Trump erlassene Einreiseverbot war DAS Thema, welches die Nachrichten in der vergangenen Woche ununterbrochen dominierte“, so Kommunikationsexperte Michael Oehme. Trump hatte beschlossen, gegen Menschen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern ein Einreiseverbot zu verhängen, um, seiner Auffassung nach, die Terrorgefahr zu vermindern. Unternehmen wie Google, Facebook und Airbnb reagierten sofort mit scharfer Kritik und die US-Bürgerinnen und Bürger ließen es sich nicht nehmen, lautstark auf die Straßen zu gehen. „Auch in europäischen Ländern hat man die Demonstrations- und öffentliche Abwehrhaltung stark gespürt. So kam es auch in größeren Städten wie Berlin, Barcelona und London zu großen Protesten“, so Michael Oehme weiter. Besonders interessant findet Oehme als Kommunikationsberater das Ausmaß, in dem Donalds Trump Entscheidungen polarisieren. „So skurril, undemokratisch und teilweise unfassbar beschämend Trumps Aussagen und erst recht Handlungen auch sein mögen: Fakt ist, dass ...
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Michael Oehme über das Merkel-Selfie
Ein Selfie mit schwerwiegenden Folgen St.Gallen, 24.01.2017. „Wir sind in einem Zeitalter angekommen, in dem ein Selfie ein Menschenleben verändern kann“, weiß Kommunikationsexperte Michael Oehme und bezieht sich auf einen Fall, in dem der 19-Jährige Syrer Anas Modamani ein Selfie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gemacht hat. Die Folgereaktionen, mit denen der junge Mann anschließend konfrontiert wird, sind fatal: „Plötzlich stand er im Rampenlicht und zwar zunächst im negativen Sinne: Er wurde im Netz als Terrorist beschimpft, was vor Gericht als Rufmord gilt und auch jetzt dient sein Foto rechtem Gesindel in den sozialen Netzwerken immer wieder als Grundlage für Hetze und Verleumdung“, kritisiert Michael Oehme. Anas Modamani selbst zieht nun vor Gericht. „Die Leute sollen damit aufhören“, wünscht er sich. Die Nachricht von Modamanis Rechtsstreit mit Facebook sorgt weltweit für Schlagzeilen. „Hier kommen viele wunde und emotionale Punkte zusammen“, weiß Kommunikationsberater Oehme aus seiner eigenen Branche. „Es geht um Merkel ...
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Michael Oehme weiß: Kinderlärm kein Grund zur Mietminderung
Urteil zeigt: Nachbarn können bei Kinderlärm keine Mietminderung verlangen St.Gallen, 05.01.2017. Eltern, insbesondere von Babys und Kleinkindern, können aufatmen: „Völlig gleich, wie laut ihre Kinder sich auch in einer Mietwohnung verhalten und wie sehr sie den Zorn ihrer Nachbarn auf sich ziehen: Ihre Nachbarn haben keine Grundlage, eine geringere Miete zu fordern“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Abgesehen davon, dass man schon etwas mehr Toleranz gegenüber Kindern im Generellen verlangen könnte, ist es völlig normal, dass Kinder im Alltag einmal weinen, brüllen, wild herumrennen, stampfen oder poltern“, betont Oehme. So befand das Landgericht Berlin (Az.: 67 S 41/16, dass all die von Oehme genannten Faktoren teil der Entwicklung eines Kindes sind, was die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ (Heft 21/2016) bestätigt. In dem vorliegenden Fall ging es um einen klagenden Nachbarn, dem allerdings vom Landgericht verdeutlicht wurde, dass er mit den Geräuschen der Kinder leben müsse. „Dies gilt vor allem, wenn der Nachbar ...
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Michael Oehme über Sanktionen gegen Nordkorea
Welche Sanktionen Nordkoreas Kim-Regime am härtesten treffen St.Gallen, 12.12.2016. Michael Oehme macht auf die vom UNO-Sicherheitsrat verabschiedeten Sanktionen gegen Nordkorea aufmerksam: „Nordkorea hatte am neunten September einen Atomtest durchführen lassen. Es war abzusehen, dass eine Reaktion seitens der UNO nicht lange auf sich warten lassen wird“, so Michael Oehme. So stimmte das höchste UNO-Gremium am vergangenen Mittwoch in New York einstimmig über neue Strafmaßnahmen in Form von Sanktionen ab. Die neue Resolution sei ein „starker Schritt“ in dem seit Jahren andauernden Konflikt, betonte UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon. „Es ist immerhin die sechste Resolution seit dem Jahre 2006“, fügt der Kommunikationsexperte Michael Oehme ergänzend hinzu. Die aktuelle Resolution beinhaltet Exportverbote für die Rohstoffe Kupfer, Nickel, Silber und Zink. Hingegen ist der Export von Kohle und Eisen nur noch unter der Prämisse der „Existenzsicherung“ des nordkoreanischen Volkes erlaubt. „Dies wird natürlich einen enormen Rückgang der Handelsumsätze im Kohlehandel mit sich bringen“, so Michael Oehme weiter. ...
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Michael Oehme über die Nachzählung zur Präsidentenwahl in Wisconsin
Die US-Wahl geht in die Nachrunde: Nachzählung der US-Wahl wird beantragt St.Gallen, 28.11.2016. „Nachdem die Welt monatelang gefühlt kein anderes Thema als die US-Wahlen mit ihren beiden umstrittenen Kandidaten Hilary Clinton und Donald Trump hatte, heißt es nun getreu dem Motto: ‚Vor der Wahl ist nach der Wahl’ – und das im wahrsten Sinne des Wortes“, sagt Kommunikationsberater Michael Oehme. Er bezieht sich dabei auf die voraussichtlichen Neuwahlen im Bundesstaat Wisconsin. „Dies könnte erst der Anfang einer Welle sein“, meint Oehme. Ende der vergangenen Woche hatte die Kandidatin der US-Grünen Jill Stein offiziell eine Nachzählung der Stimmen für die US-Präsidentschaftswahl 2016 beantragt. Der Leiter der Wahl-Kommission in Wisconsin, Michael Haas, sagte am Freitag, man bereite sich auf eine landesweite Nachzählung vor. Diese müsse bis spätestens 13. Dezember abgeschlossen sein. „Die Ergebnisse in diesem Bundesstaat kam für viele Menschen völlig überraschend und unerwartet, da die zehn Wahlmänner-Stimmen mit einem Vorsprung von ...
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Michael Oehme: Was verändert die Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WoKri) bei Finanzierungen?
Jüngere Familien und (angehende) Rentner von WoKri besonders betroffen. Finanzierungen oft problematisch. St.Gallen, 14.10.2016. Der Besitz von Immobilien soll gerade im Alter Sicherheit bieten. Dieser Satz ist so leider nicht richtig. Denn Sicherheit im Alter bietet in der Tat nur schuldenfreier Immobilienbesitz. Dennoch wurden über Jahrzehnte Immobilienfinanzierungen weniger auf die Rückführung des Darlehens ausgelegt als auf die Reduzierung der monatlichen Belastung. Schließlich waren (und sind es zu einem Teil noch) Banken an der Vermittlung von Immobiliendarlehen interessiert. Und mit vertretbaren monatlichen Belastungen lassen sich eben mehr Kunden gewinnen. Wohnimmobilienkreditrichtlinie Geht es nach dem Willen der Bundesregierung soll damit nun Schluss sein. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass sich zu viele Menschen durch Immobilienerwerb zu sehr verschulden. Eine neue EU-Richtlinie – die Wohnimmobilienkreditrichtlinie – soll dies nun vermeiden helfen. Sie ist seit dem 21. März in Kraft und hat gravierende Auswirkungen bei Neuabschlüssen von Darlehen wie auch bei Anschlussfinanzierungen, den sogenannten Prolongationen. ...
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Michael Oehme: Vom „klassischen“ Sachwertebegriff verabschieden
Prof. Dr. Karl-Georg Loritz zum veränderten Sachwertebegriff und in was Anleger investieren sollten St.Gallen, 22.08.2016. „Das Streben nach sicheren Geldanlagen hat in der Zeit des von den Notenbanken erzeugten Nullzinsniveaus den Blick intensiv auf Sachwerte gelenkt. Insbesondere Immobilien bewahrten jahrzehntelang, sogar in Krisenzeiten, vor dem Verlust der Vermögenssubstanz. Ihre Werte stiegen bis zum Ende der 1980er Jahre in Deutschland weithin kontinuierlich an. Spätestens jedoch mit der Immobilienblase in den neuen Bundesländern zum Ende der 1990er Jahre platzte die Illusion von der Wertstabilität der Immobilien“, schreibt Professor Dr. Karl-Georg Loritz in einem aktuellen Aufsatz „Sachwerte – Brauchen wir ein grundlegend neues Verständnis“ (http://www.ifit-schweiz.ch/publikationen). Der wissenschaftliche Beirat des Schweizer Instituts für integrale Transparenz (IFIT) stellt folgerichtig die Frage: In was aber soll der private und institutionelle Anleger in der heutigen Null-Zins-Zeit investieren? Immer wieder würden dabei von Beratern Aktienbeteiligungen an Unternehmen als Sachwerte angeboten. Die Aktionäre seien ja „mittelbar“ an den Vermögenswerten ...
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Michael Oehme: Berliner Mietspiegel 2015 in einem teurer werden Wohnungsmarkt bestätigt
Landgericht Berlin anerkennt Schätzungsgrundlage; Urteile dürften Signalwirkung für andere Bundesländer haben St.Gallen, 19.08.2016. Der Berliner Mietwohnungsmarkt ist angespannt. Dies ist nicht nur der Presse zu entnehmen. Wer in der Bundeshauptstadt nach einer neuen Bleibe sucht, wird es auch schnell am eigenen Leib erfahren. „Lange Schlangen von Interessenten sind inzwischen nicht nur an der Isar, sondern auch an der Spree die Regel“, meint Kommunikationsexperte Michael Oehme. Die Gründe hierfür sind schnell gefunden. Nach einer Veröffentlichung des Berliner Mietervereins e.V. und der IG Bauen-Agrar-Umwelt übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum inzwischen das Angebot in 9 von 12 Bezirken. Berlin ist eben „arm, aber sexy“, wie es einst Bürgermeister Klaus Wowereit auf den Punkt brachte. „Wobei durch den Zuzug aus Deutschland und anderen Ländern bzw. das steigende Interesse von Firmen an der Bundeshauptstadt, der un goût des „arm“ zunehmend schwindet“, so Michael Oehme. Weniger Quadratmeter als in „Restdeutschland“ Dabei wohnen die Berliner, nach jüngsten ...
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Michael Oehme: Donald Trump und seine politischen Fehltritte
Warum dieses Mal selbst Donald Trump-Anhänger schockiert sind St.Gallen, 01.08.2016. „Die Eltern eines gefallenen US-Soldaten zu beleidigen, geht wohl in diesem Fall selbst Donald Trumps Anhängern zu weit“, betont Kommunikationsexperte Michael Oehme hinsichtlich Trumps Aussage zum Auftritt der Soldaten-Eltern Khizr und Ghazala Khan. Am Donnerstagabend hatte Khizr Khan nämlich eine bewegende Rede auf dem Parteitag der Demokraten in Philadelphia gehalten. Der Vater eines gefallenen muslimischen US-Soldaten erzählt vor einem Millionenpublikum die Geschichte seines Sohnes Humayun, der mit 27 Jahren – im Jahre 2004 – bei einem Autobombenanschlag im Irak ums Leben kam. „Mein Sohn opferte sich für sein Land“, sagte Khan und wendete sich im nächsten Satz direkt an Trumps Antihaltung gegen Muslime: „Sie haben nichts und niemanden geopfert!“ „Vor allem hinsichtlich des Wahlkamps hätte Trump zumindest dieses eine Mal ein Ereignis unkommentiert lassen können“, meint Michael Oehme. Doch wie die Vergangenheit bereits bewiesen hat, kann Trump keine Kritik unkommentiert ...
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Michael Oehme über Facebooks Finanzamt-Streit
Warum Facebook Ärger mit dem Finanzamt hat St.Gallen, 15.Juli 2016. „Dieser Tage geriet das soziale Netzwerk Facebook mal wieder in den Mittelpunkt der Mediendiskussionen“, so PR-Berater und Kommunikations-Spezialist Michael Oehme. Der Grund: Facebook hat Ärger mit dem Finanzamt. So soll die US-Steuerbehörde IRS das Unternehmen wegen umstrittener Steuerpraktiken verklagt haben. „Der Vorwurf besteht im Kern darin, dass Facebook bewusst komplexe Firmenkonstruktionen verwendet, um Steuern in Milliardenhöhe in den USA zu hinterziehen“, so Michael Oehme weiter. Dabei hinterfragt die IRS derzeit konkret, warum das Unternehmen rund um Mark Zuckerberg Rechte und Vermögenswerte an seine irische Betriebsstätte übertragen hat. Laut Nachrichtenagentur AFP wurden Dokumente aus der Buchführung gefordert, um den Sachverhalt prüfen zu können. Facebook hatte diese Forderung verweigert, weshalb die IRS nun stärkere Geschütze auffährt: Sie klagt die Unterlagen ein. Laut Klageschrift zahlte das größte soziale Netzwerk der Welt im Jahre 2014 lediglich 5829 Euro an Steuergeldern in Großbritannien. Nun werden ...
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Michael Oehme: Warum die Integration auf dem Arbeitsmarkt so schwerfällt
Arbeitsmarkt: Die DAX-Konzerne beschäftigen nur 54 Flüchtlinge St.Gallen, 08.07.2016. „Das Thema Integration ist nicht erst seit Aufkommen der jüngsten Flüchtlingswelle in aller Munde. Doch was tun die größten Unternehmen hierzulande, um Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, fragt sich Michael Oehme. „Natürlich ist diese Aufgabe nicht leicht, immer hin suchen mehr als eine Millionen Flüchtlinge einen Job.“ Nichtsdestotrotz ist es doch erstaunlich, dass gerade die DAX-Konzerne mit dieser Aufgabe überfordert scheinen. Dies bestätigt eine Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) unter den 30 wertvollsten Unternehmen im Deutschen Aktienindex (Dax), die für einen addierten Jahresumsatz von mehr als 1,1 Billionen Euro und für rund 3,5 Millionen Beschäftigte stehen. Demnach haben diese Unternehmen nach eigenen Angaben bis Anfang Juni lediglich 54 Flüchtlinge fest angestellt. Der Löwenanteil entfiel mit 50 Flüchtlingen auf die Deutsche Post, der Softwarekonzern SAP und der Darmstädter Pharmahersteller Merck stellten jeweils zwei Flüchtlinge ein. „Erschreckend ist, dass dieser Statistik ...
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