Michael Oehme: „Fake News“ – das (Un-) Wort 2017
Warum Fake News jetzt schon das Unwort des Jahres 2017 sein könnte St.Gallen, 19.01.2018. „2017 scheint ohne Weiteres das Jahr der „Fake News“ gewesen zu sein. Großen Ruhm und den ultimativen Bekanntheitsgrad in aller Welt hat das Wort durch US-Präsident Donald Trump bekommen, der dieses Wort inflationär gebraucht“, so Kommunikationsexperte Michael Oehme. Seither wurde ausführlich über das Phänomen der „Fake News“ debattiert, mal seriöser und wissenschaftlicher, mal spaßiger und polemischer. Doch wie viele „Fake News“, zu Deutsch Falschmeldungen, die im Kern irreführend sein sollen, gab es denn nun 2017 wirklich? „Auch in Deutschland wurde der Begriff anlässlich der Bundestagswahl heiß diskutiert. Politiker, Journalisten und Kommunikationsexperten haben sich dabei gefragt, in wie weit Fake News eine deutsche Wahl beeinflussen können“, erklärt Michael Oehme weiter. Die ARD als öffentlich-rechtliches Medium rief die Website faktenfinder.tagesschau.de ins Leben, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Schon in den ersten Wochen gab es Gerüchte ...
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Michael Oehme darüber, wie sich Paketdienste verändern
Lieferungen werden immer seltener und teuer – Paketdienste im Wandel St.Gallen, 07.12.2017. Die Weihnachtszeit steht an und viele Leute bestellen Geschenke online – und verlassen sich dabei auf die Zuverlässigkeit von Paketdiensten. „Verbraucher müssen sich in Zukunft daran gewöhnen, dass Paketdienste zunehmend nicht mehr direkt vor die Haustür liefern“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Schon jetzt liefern Paketdienste oft nur noch an speziell autorisierte Paketshops und bieten optional eine Lieferung nach Hause mit Aufpreis an. Diese Option könnte bei bestimmten Firmen bald ganz wegfallen“, so Oehme weiter. Als Grund nennt Michael Oehme die enorm starke Entwicklung des internationalen Onlinehandels und die damit verbundenen Kosten. „Die Zustellung bis direkt vor die eigene Haustür ist sehr zeitaufwendig und bedingt effizient, da Paketen bei jedem Stopp meist nur eine geringe Zahl an Paketen verteilen. Paketdienste fordern daher, die Kosten anzuziehen“, so Oehme weiter. „Das Problem dabei ist, dass Paketlieferungen ohnehin nicht den besten Ruf ...
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Michael Oehme über Syriens Akzeptanz zum Klimavertrag
Nun will auch Syrien den Pariser Klimavertrag unterschreiben – USA als einziges isoliert St.Gallen, 14.11.2017. „In der vergangenen Woche hat Syrien bestätigt, den Welt-Klimavertrag, den sogenannten Pariser Klimavertrag, zu unterschreiben. Nach Nicaragua war Syrien das letzte ausstehende Mitglied“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Die Delegation des Landes hatte dies vergangene Woche Dienstag bei der Weltklimakonferenz in Bonn angekündigt, wie Konferenzteilnehmer bestätigten.  Zwar hatte das UN-Klimasekretariat die Entscheidung noch nicht bestätigt, die syrisch-arabische Nachrichtenagentur Sana hatte den Schritt jedoch schon Ende Oktober bekannt gegeben. „Es ist höchst erfreulich, dass Syrien soeben angekündigt hat, dem Pariser Klimaabkommen beitreten zu wollen. Die Welt zeigt angesichts des verheerenden Klimawandels Einigkeit“, so die Klimareferentin von Brot für die Welt, Sabine Minninger zur Entscheidung Syriens. Unterdessen macht Kommunikationsberater Michael Oehme aber auch auf den Fakt aufmerksam, dass die USA nach Unterzeichnung das offiziell einzige Land der Welt sind, die sich vom Pariser Klimavertrag abwenden wollen. „Zwar wäre ...
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Kommunikationsexperte Michael Oehme über die Wurzeln des Extremismus
Warum werden junge Afrikaner zu Extremisten? Wie kann man Extremismus an den Wurzeln packen, bevor man ihn überhaupt gewaltsam bekämpfen muss? Michael Oehme stellt sich diese Frage. St.Gallen, 13.10.2017. Die Wahlerfolge der AFD sprechen Bände und wurden medial vielseitig diskutiert. Vor allem mit einem Thema konnte die AFD polarisieren und sich Wählerstimmen sichern: Flüchtlinge, Terrorismus, Extremismus. „Die AFD hat vielen Wählern das Gefühl gegeben, ihre, ob nun berechtigten oder unberechtigten, Ängste zu hören und direkt zu handeln. Dass das in der Realität natürlich gar nicht so leicht ist, wird sich in den kommenden vier Jahren zeigen. Fraglich ist, ob die AFD ihre Glaubwürdigkeit auf Dauer behalten kann, auch hinsichtlich der innerparteilichen Spaltungen“, so Michael Oehme. Doch der Kommunikationsexperte Oehme möchte in dieser Woche nicht über die AFD sprechen, sondern lediglich ein emotionsgeladenes Thema aufgreifen. Dabei bezieht er sich auf eine aktuelle Studie der Vereinten Nationen (UN), die deutlich macht, was ...
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Kommunikationsexperte Michael Oehme erklärt, warum der Europäische Gerichtshof Ausnahmen vom EU-Asylrecht ablehnt
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) bestätigt in einem Grundsatzurteil die geltenden EU-Asylregeln St.Gallen, 02.08.2017. In dieser Woche macht Kommunikationsexperte Michael Oehme auf ein Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aufmerksam, welches die geltenden EU-Asylregeln bestätigt. So entschieden die Luxemburger Richter, dass Abweichungen von diesem Gesetz während der Flüchtlingskrise 2015 trotz der Ausnahmesituation in Ländern wie Kroatien nicht zulässig seien. „Während der Flüchtlingswelle im Spätsommer 2015 sind viele Migranten im EU-Land Kroatien weitergereist. Das ist trotz der Extremsituation natürlich nicht erlaubt gewesen“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Der EuGH betont, Kroatien sei für die Prüfung der Anträge auf internationalen Schutz von Migranten zuständig, die seine Grenze während der Flüchtlingskrise der Jahre 2015 und 2016 in großer Zahl überschritten hätten. „Die Problematik besteht darin, dass Kroatien die Flüchtlinge aus humanitären Gründen hat durchreisen lassen, beispielsweise nach Slowenien oder Österreich“, so Michael Oehme weiter. „So kam es also zum illegalen Grenzübertritt nach der Dublin-III-Verordnung“. Diese besagt, ...
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Kommunikationsexperte Michael Oehme: EU-Gericht beschließt Verbot der Namensbezeichnung veganer Produkte
Rein pflanzliche Lebensmittel dürfen kein „Käse“, „Milch“ oder „Joghurt“ mehr im Produktnamen aufweisen – das EU-Gericht hat nun ein Verbot erteilt St.Gallen, 21.06.2017. In dieser Woche macht Kommunikationsexperte Michael Oehme auf einen aktuellen Beschluss des Europäischen Gerichtshof (EuGH) aufmerksam, laut dem vegane Produkte künftig nicht mehr unter Namen wie „Pflanzenkäse“ oder „Tofubutter“ verkauft werden dürfen. „Dies bedeutet, dass sämtliche pflanzliche Produkte dem Verbraucher nicht länger unterschwellig das Gefühl geben dürfen, etwas mit Milchprodukten gemeinsam zu haben. Der Verbraucherschutz hatte schon lange dafür plädiert“, weiß Kommunikationsberater Michael Oehme. Der EuGH begründete seine Entscheidung unterdessen damit, die ursprünglichen Bezeichnungen würden gegen das europäischen Recht verstoßen. Namensgebungen wie „Milch“, „Butter“, „Sahne“, „Käse“ und „Joghurt“ seien ausschließlich Produkten vorbehalten, die aus der „normalen Eutersekretion“ von Tieren gewonnen oder weiterverarbeitet werden. Auslöser für eine entsprechende Klage war das Unternehmen Tofutown, die vegane und vegetarische Produkte unter Namen wie „Veggie-Cheese“ verkaufte. „Das haben sich die Wettbewerber ...
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Kommunikationsexperte Michael Oehme: Macrons Umgang mit Journalisten
Frankreichs neuer Präsident Macron erntet erste Kritik wegen seines Umgangs mit der Presse St.Gallen, 29.05.2017. Schottet sich der frisch gebackene französische Präsident Emmanuel Macron bereits jetzt von der Presse ab? Diese Frage stellt sich Kommunikationsexperte Michael Oehme diese Woche. Das ist eine sehr wichtige Frage vor allem im Hinblick auf die politische Zukunft Europas. „In den USA fährt Donald Trump einen bereits sehr medienfeindlichen Kurs, der für eine funktionierende Demokratie einfach kontraproduktiv ist“, betont Kommunikationsexperte Michael Oehme. Derzeit sieht es in Frankreich leider so aus, dass Journalisten keinen freien Zugang mehr zum Élysée-Palast haben und auf die Reisen des Präsidenten nur noch eine Handvoll selbst gewählter Journalisten mitkommen dürfen. Mit diesem Kurs – einem bedenklichen Umgang mit der Presse – gerät Macron gleich zu Beginn seiner jungen Präsidentenkarriere ins Kritikfeuer. „Eigentlich gehört es schon fast zur französischen Medientradition, brisante und natürlich auch öffentlich relevante Themen aus dem Élysée-Palast in die ...
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Kommunikationsexperte Michael Oehme: Wie Fake News der PR-Branche schaden
Oehme ist überzeugt: Das Phänomen Fake News wirkt sich rufschädigend auf PR und Kommunikation aus St.Gallen, 09.05.2017. Das Wort „Fake News“ gibt es sicherlich nicht erst seit es Donald Trump in den Mund nahm, sondern kursierte schon Jahre zuvor in vieler Munde. „Leider sind diese Falschnachrichten mittlerweile ein fester Bestandteil des Internets und insbesondere in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter stark verbreitet“, so Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Dies hat schon oft dazu geführt, dass Fake News politische und auch andere Geschehnisse fälschlicherweise begleiten und im schlimmsten Fall auch beeinflussen“. Michael Oehme sieht daher auch Folgeschäden für die Glaubwürdigkeit etablierter Medien sowie für die PR- und Kommunikationsbranche im Allgemeinen. „Unternehmen müssen sich auf das Phänomen der Fake News einstellen und entsprechend reagieren. Es geht darum, Falschmeldungen strategisch klug richtig zu stellen. Dies erfordert Transparenz und kluge, vorausschauende Kommunikationsexperten“; so Oehme weiter. Es sei wichtig, das passende Krisenmanagement schon im Vorfeld ...
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Kommunikationsexperte Michael Oehme: Dortmunder nimmt Monaco-Fans nach Anschlag bei sich auf
Dieses Twitterfoto ging durch die Welt: Nach Absage des Spiels, nimmt ein Dortmunder ratlose Monaco-Fans bei sich auf St.Gallen, 20.04.2017. „Vor allem in den dunklen Stunden des Lebens brauchen wir manchmal ein wenig Hoffnung in die Menschlichkeit“, leitet Kommunikationsexperte Michael Oehme das Thema der Woche ein. So auch nach dem Bombenangriff auf den Teambus des Dortmunder Fußballvereins BVB. Kaum wurde das Spiel abgesagt, nahmen viele Menschen prompt Gästefans im Ruhrgebiet auf. Zu ihnen gehörte auch Stefan Kilmer, der auf Twitter einen Aufruf mit dem Hashtag #Bedforawayfans einen viralen Hit landete. „Eben nach einer so schockierenden Nachricht, ist so eine Meldung in sozialen Netzwerken besonders wirksam und erfolgreich. Es ist sozusagen das Quäntchen Hoffnung“, weiß Kommunikationsexperte Oehme. Auf seinem Twitteraccount verkündete Kilmer, er hätte Schlafplätze für fünf Personen. In Windeseile standen vier Leute vor seiner Tür und kochten gemeinsam mit Kilmer Spagetti. Das entsprechende Selfie posteten sie auf Twitter. „Innerhalb einer ...
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Kommunikationsexperte Michael Oehme: Die AfD in Berlin
Die AfD in der Hauptstadt: In welchen Bereichen sie mitbestimmen St.Gallen, 03.04.2017. Kommunikationsexperte Michael Oehme beschäftigt sich in dieser Woche mit dem Wirken der Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Berlin. „Die AfD ist eine ernstzunehmende Partei, die hierzulande mittlerweile in vielen Bereichen vertreten ist und mitentscheidet, sei es im Naturschutz, in der Stadtplanung oder beim Ordnungsamt“, so Michael Oehme. In der Hauptstadt Berlin gäbe es immerhin einige gewählte AfD-Politiker, die auf kommunaler Ebene mitregieren – und das sollte man laut Oehme keinesfalls unterschätzen. „Die AfD sorgt mit ihren fragwürdigen Parteimitgliedern und deren Aussagen immer wieder für Furore und Negativschlagzeilen. Nichtsdestotrotz sollte man sich auf den politischen Alltag und die Auslegung der Partei in der Praxis konzentrieren“, rät Kommunikationsexperte Michael Oehme. Man nehme beispielsweise Andreas Otti, dem Bezirksstadtrat für Liegenschaftsmanagement, Umwelt- und Naturschutz im Bezirk Berlin Spandau: Angefangen hat er bei der CSU in Bayern, nun ist er als Neu-Berliner ...
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Michael Oehme über Ungarns harte Flüchtlingspolitik
Michael Oehme erzählt von einem neuen Beschluss des Ministerpräsidenten Orbán – der seine Flüchtlingspolitik rigoros durchzieht   St.Gallen, 17.03.2017. „In der vergangenen Woche hat Ungarn unter Ministerpräsident Orbán erneut mit einem Skandal rund um die Flüchtlingsthematik polarisiert“, erzählt Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Ungarn will ab sofort alle Flüchtlinge an der Grenze festhalten, bis ihr Asylstatus geklärt ist. Personen, die illegal die Grenze überschreiten, sollen künftig noch härter bestraft werden.“ Das Perfide am Vorhaben, welches mit großer Mehrheit Zustimmung im Budapester Parlament beschlossen wurde, ist, dass Gefangene und ein Aufseher seit Anfang März einen zweiten Zaun hinter dem ersten Grenzzaun zwischen Ungarn und Serbien bauen und so ein „verpflichtender Aufenthaltsort“ entsteht. Dort müssen die Flüchtlinge also, zwischen zwei Zäune gepfercht, die Entscheidungen abwarten. Ein Ausgang ist nur mit behördlicher Erlaubnis möglich. In den sogenannten Transitzonen werden Wohncontainer gebaut, in denen 200 und 300 Personen untergebracht werden sollen. Geöffnet ist die Transitzone aber ...
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Michael Oehme: AfD will Rechtspopulisten Höcke aus der Partei schmeißen
  Die AfD möchte angeblich Konsequenzen im Fall Björn Höcke ziehen – und den Thüringer Landeschef aus der Partei schmeißen Diese Woche diskutiert Kommunikationsexperte Michael Oehme den brisanten Fall Björn Höcke, Thüringer Landeschef der AfD. „Vergangene Woche wurde innerhalb der Partei der Beschluss gefasst, Herrn Höcke aus der Partei auszuschließen. Dafür sprach sich eine erforderliche Zweidrittelmehrheit der AfD aus“, erklärt Michael Oehme. Demnach stimmten neun Mitglieder, auch Vorstandssprecherin Frauke Petry, für den Ausschluss Höckes, während vier Mitglieder mit nein antworteten: AfD-Vize Alexander Gauland, der Co-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen, der sachsen-anhaltische Landes-und Fraktionschef André Poggenburg sowie der niedersächsische Landeschef Armin Paul Hampel. „Die Entscheidung ist eine direkte Konsequenz aus den verbalen Skandalen, die sich Höcke in den vergangenen Wochen geleistet hat“, so Michael Oehme. Dazu gehörten unter anderem seine Äußerungen in Bezug auf das Berliner Holocaust-Mahnmal und Deutschlands NS-Vergangenheit. Auf einer Veranstaltung in Dresden hatte Höcke gesagt: „Wir Deutschen (…) sind das ...
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Michael Oehme: Wie Trump mit seinem Einreiseverbot polarisiert
Kommunikationsexperte Michael Oehme über das Top-Thema der vergangenen Woche: Trumps Einreiseverbot St.Gallen, 07.02.2017. „Das durch US-Präsident Donald Trump erlassene Einreiseverbot war DAS Thema, welches die Nachrichten in der vergangenen Woche ununterbrochen dominierte“, so Kommunikationsexperte Michael Oehme. Trump hatte beschlossen, gegen Menschen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern ein Einreiseverbot zu verhängen, um, seiner Auffassung nach, die Terrorgefahr zu vermindern. Unternehmen wie Google, Facebook und Airbnb reagierten sofort mit scharfer Kritik und die US-Bürgerinnen und Bürger ließen es sich nicht nehmen, lautstark auf die Straßen zu gehen. „Auch in europäischen Ländern hat man die Demonstrations- und öffentliche Abwehrhaltung stark gespürt. So kam es auch in größeren Städten wie Berlin, Barcelona und London zu großen Protesten“, so Michael Oehme weiter. Besonders interessant findet Oehme als Kommunikationsberater das Ausmaß, in dem Donalds Trump Entscheidungen polarisieren. „So skurril, undemokratisch und teilweise unfassbar beschämend Trumps Aussagen und erst recht Handlungen auch sein mögen: Fakt ist, dass ...
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Michael Oehme über das Merkel-Selfie
Ein Selfie mit schwerwiegenden Folgen St.Gallen, 24.01.2017. „Wir sind in einem Zeitalter angekommen, in dem ein Selfie ein Menschenleben verändern kann“, weiß Kommunikationsexperte Michael Oehme und bezieht sich auf einen Fall, in dem der 19-Jährige Syrer Anas Modamani ein Selfie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gemacht hat. Die Folgereaktionen, mit denen der junge Mann anschließend konfrontiert wird, sind fatal: „Plötzlich stand er im Rampenlicht und zwar zunächst im negativen Sinne: Er wurde im Netz als Terrorist beschimpft, was vor Gericht als Rufmord gilt und auch jetzt dient sein Foto rechtem Gesindel in den sozialen Netzwerken immer wieder als Grundlage für Hetze und Verleumdung“, kritisiert Michael Oehme. Anas Modamani selbst zieht nun vor Gericht. „Die Leute sollen damit aufhören“, wünscht er sich. Die Nachricht von Modamanis Rechtsstreit mit Facebook sorgt weltweit für Schlagzeilen. „Hier kommen viele wunde und emotionale Punkte zusammen“, weiß Kommunikationsberater Oehme aus seiner eigenen Branche. „Es geht um Merkel ...
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Michael Oehme weiß: Kinderlärm kein Grund zur Mietminderung
Urteil zeigt: Nachbarn können bei Kinderlärm keine Mietminderung verlangen St.Gallen, 05.01.2017. Eltern, insbesondere von Babys und Kleinkindern, können aufatmen: „Völlig gleich, wie laut ihre Kinder sich auch in einer Mietwohnung verhalten und wie sehr sie den Zorn ihrer Nachbarn auf sich ziehen: Ihre Nachbarn haben keine Grundlage, eine geringere Miete zu fordern“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Abgesehen davon, dass man schon etwas mehr Toleranz gegenüber Kindern im Generellen verlangen könnte, ist es völlig normal, dass Kinder im Alltag einmal weinen, brüllen, wild herumrennen, stampfen oder poltern“, betont Oehme. So befand das Landgericht Berlin (Az.: 67 S 41/16, dass all die von Oehme genannten Faktoren teil der Entwicklung eines Kindes sind, was die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ (Heft 21/2016) bestätigt. In dem vorliegenden Fall ging es um einen klagenden Nachbarn, dem allerdings vom Landgericht verdeutlicht wurde, dass er mit den Geräuschen der Kinder leben müsse. „Dies gilt vor allem, wenn der Nachbar ...
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