Bachelors zu jung und unerfahren für den Arbeitsmarkt?
„Bachelor-Absolventen sind nicht bereit für den Arbeitsmarkt“ – mit diesen Worten hat Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), erst kürzlich Wirtschaft, Universitäten und Studenten aufgeschreckt. Der Verband hat für eine Umfrage rund 2.000 Unternehmen befragt. Demnach sind viele Firmen unzufrieden mit dem Akademiker-Nachwuchs. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam eine DIHK-Studie bereits vor vier Jahren. Auch damals bemängelten Geschäftsführer die „Praxisferne“ der Absolventen. Ein Viertel der Firmen trennte sich laut der Umfrage bereits in der Probezeit von ihnen. Das ist für die Firmen und die Berufseinsteiger enttäuschend. Um das zu vermeiden, sollten neue Mitarbeiter in der Einarbeitungszeit systematisch und optimal auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Aber was können Arbeitgeber genau tun, um Bachelors schnell für den Job fit zu machen? Groß waren die Erwartungen seitens Wirtschaft und Politik bei der Einführung des Bachelors vor 13 Jahren. Chefs von führenden deutschen Unternehmen unterzeichneten ein Memorandum, in dem sie darstellten, ...

Weiterlesen
Betriebe forcieren Gesundheitsförderung
Das Engagement pro Fitness der Mitarbeiter steigt Grafik: bodymed.com/bgm (No. 5011) sup.- Bereits 90 Prozent der Firmen bieten ihren Mitarbeitern mindestens ein Angebot zur betrieblichen Gesundheitsförderung an oder planen dies in naher Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt das Unternehmensbarometer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), bei dem 1.500 Betriebe befragt worden waren. Es gibt viele Ansatzpunkte zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, die über die Anforderungen des gesetzlichen Arbeitsschutzes hinausgehen. Am nächsten liegt für viele Unternehmen (70 Prozent) die gesundheitsgerechte Ausstattung am Arbeitsplatz beispielsweise mit ergonomischen Bürosesseln, dynamischen Hockern oder Stehpulten. 45 Prozent der Betriebe bieten Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen am Arbeitsplatz an. Sport und Bewegungsangebote offerieren 43 Prozent der Firmen. Empfehlungen zur Stressbewältigung gibt es immerhin bei 26 Prozent der Unternehmen. Spezielle Kantinenangebote oder Ernährungsberatung stehen allerdings nur bei 24 Prozent der Betriebe auf der Tagesordnung. Angesichts der weit verbreiteten Übergewichtsproblematik, mehr als jeder zweite Erwachsene ist in Deutschland zu dick oder bereits ...
Weiterlesen
Verstärkte Aktivitäten für die Gesundheit
Zufriedene Mitarbeiter sind wichtiger Wettbewerbsfaktor Grafik: bodymed.com/bgm (No. 5001) sup.- Das Thema Gesundheitsförderung hat bei vielen Betrieben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Gesunde und zufriedene Mitarbeiter sind ein wichtiger Wettbewerbsfaktor und werden als solcher auch zunehmend von den Unternehmen erkannt und entsprechend gefördert. Laut dem Unternehmensbarometer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), bei dem 1.500 Betriebe befragt wurden, bieten 90 Prozent der Firmen mindestens eine Maßnahme zum betrieblichen Gesundheitsmanagement an oder planen dies konkret in der nahen Zukunft. Dabei müssen sich auch die kleinen Betriebe nicht verstecken: Der Anteil reicht von 73 Prozent bei den Firmen mit bis zu zehn Mitarbeitern bis zu 99 Prozent bei Unternehmen mit über 1.000 Beschäftigten. Gut ein Drittel der Betriebe (35 Prozent) plant zudem für die kommenden fünf Jahre verstärktes Engagement bei der Gesundheitsförderung. Bei den ganz Kleinen (bis zehn Mitarbeitern) wollen dies 14 Prozent umsetzen. Bei der Betriebsgrößenklasse von zehn ...
Weiterlesen
Germania Factoring als Motor des Wirtschaftswachstums
Bei 55 Prozent der Mittelständler führen fehlende oder nicht ausreichende Sicherheiten zu einer Verschlechterung der Finanzierungsmöglichkeiten. Innerhalb von zwei Jahren ist das ein Anstieg um zwölf Prozentpunkte, so eine aktuelle Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Die Banken verlangen für eine Kreditvergabe zudem einen deutlich höheren finanziellen Eigenanteil der Firmen bei Investitionen – was einem Drittel der mittelständischen Unternehmen nicht behagt. Der Hauptgrund für die restriktivere Vergabe von Krediten durch die Banken liegt in den neuen Richtlinien zur Bankenregulierung, kurz Basel III, die 2014 wirksam werden. Diese Richtlinien schreiben den Kreditanstalten vor, für vergebene Kredite höhere Rücklagen zu bilden. Vor dem Hintergrund der Bankenkrise entstanden diese Basel-III-Regelungen mit dem Ziel, das Risiko von Zahlungsausfällen nicht zu einer Existenzbedrohung für die Banken und damit für die Gesellschaft werden zu lassen. Doch diese „Sicherheitsregelungen“ haben direkte nachteilige Auswirkungen für kleine und mittelständische Unternehmen: Ihr Wachstum wird gehemmt! Laut des aktuellen Capex-Reports ...

Weiterlesen
Echte Gründer lassen sich nicht abhalten!
Deutschlands ehemals jüngster Unternehmer zur Studie des DIHK Team Giso Weyand – Die Berater-Berater (ddp direct) Bayreuth, 13.04.2012 Immer weniger Menschen wollen gründen und Unternehmer werden das ist das Fazit gleich zweier Erhebungen von DIHK und KfW. Sowohl der Gründerreport 2012 als auch der Gründungsmonitor sehen wesentliche Ursachen in mangelnder Gründerförderung und übermäßiger Bürokratie. Das ist Unsinn, sagt Europas ehemals jüngster Unternehmer Giso Weyand. Wer wirklich gründen will, wer Unternehmer sein will, der wird es auch ohne Auffangnetz versuchen. Weyand ist der festen Überzeugung, dass durch staatliche Förderungen vor allem jene zur Gründung überredet würden, die ansonsten nicht auf die Idee gekommen wären. Und so wundert es nicht, dass laut DIHK zwei Drittel der Gründer ihre bestehende oder drohende Arbeitslosigkeit als Grund angaben. Gerne übersehen wird dabei, dass Unternehmer ein Berufsbild ist. Unternehmer sind Menschen, die Nischen erkennen, die Bedürfnisse von Menschen einschätzen und diese in ein tragfähiges Geschäftsmodell verwandeln ...
Weiterlesen