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Zukunft durch Bildung – wir schaffen Zukunft

Referenten aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Hochschule - wie der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel - diskutierten die Zukunft der Bildung auf einem Symposium des CJD in Berlin.„Was ins Wanken geraten ist, muss gesichert werden – und zwar durch Bildung. Dies gilt für junge Mütter, jugendliche Drogenabhängige, Lernbehinderte oder auch Langzeitarbeitslose,“ sagte Hartmut Hühnerbein, Sprecher des geschäftsführenden Vorstands des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. (CJD – die Chancengeber) auf einem dreitägigen Bildungs-Symposium des CJD in Berlin, das heute zu Ende geht. Unter dem Motto ‚Zukunft durch Bildung - wir schaffen Zukunft’ erörterten Redner aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Hochschule - wie der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages - Perspektiven von Bildungssystemen und Pädagogikkonzepten sowie der Rolle der Religion. Das CJD stellte dabei sein Bildungskonzept in den öffentlichen Diskurs.

Katrin Göring-Eckardt forderte: „Religionsunterricht sollte in allen Ländern Verfassungsrang bekommen. Junge Menschen sollten ein Gespür für die religiöse Welt und ihre Melodie erlangen.“ Professor Dr. Dr. Dietrich Benner von der Humboldt-Universität Berlin, Institut für Erziehungswissenschaft, bekräftigte diese Auffassung: Der allgemeine Religionsunterricht mit der jeweils entsprechenden Ausrichtung gehöre zur heutigen Schulbildung dazu, betonte er.

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel sprach sich gegen ein rein instrumentelles Verhältnis zur Bildung aus, da diese „für den Menschen da ist und nicht nur, um Wettbewerbsfähigkeit oder Aufstieg zu fördern.“ So bescheinigte Gabriel dem CJD mit seinem Motto ‚Keiner darf verloren gehen‘ „sympathisch unmodern zu sein“ und sich dem teilweise rauhen Zeitgeist entgegen zu setzen. Das CJD, eines der größten Bildungsunternehmen Deutschlands, fördert jährlich über 150.000 junge Menschen: ob Hochbegabte oder Schulverweigerer, Leistungssportler, Jugendliche mit Handicap, junge Erwachsene auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder Menschen, die aus fremden Kulturen nach Deutschland gekommen sind.

Besonders betont wurde auf dem Symposium die Bedeutung ganzheitlicher Bildung, die Leib, Seele und Geist in den Blick nimmt. Professor Benner erklärte, die Aneignung von Wissen sei genauso wichtig wie die Person, die dabei herauskomme. Individuelle Förderung von Begabungen und Talenten müsse bei der Bildung im Vordergrund stehen, schloss Göring-Eckardt an. Dieses Bildungsverständnis verfolgt das CJD mit den vier Kernkompetenzen Religionspädagogik, Sport- und Gesundheitspädagogik, Musischer sowie Politischer Bildung. Die Ergebnisse dieser individuellen Förderung sind bereits am 16. Oktober in der Berliner Philharmonie zu bewundern, wenn 60 junge Menschen aus CJD Einrichtungen und ihrem Umfeld beim CJD Orchesterkonzert mit Werken von Haydn, Schumann und Reinecke ihr Talent unter Beweis stellen.

Mit einem Vortrag von Professor Dr. Norbert Walter von Walter & Töchter Consult, Bad Soden, geht das Bildungs-Symposium des CJD in Berlin heute zu Ende. Weitere Referenten waren unter anderen Professor Dr. Wolfgang Neuser, Rektor der CVJM-Hochschule in Kassel, Georg Kardinal Sterzinsky, Erzbischof von Berlin, sowie der Theologe und Unternehmensberater Professor Dr. Dr. Ulrich Hemel.

Weitere Informationen im Internet unter: www.cjd.de

Das CJD jetzt auch auf Facebook: www.facebook.com/cjd.chancengeber

Unternehmensprofil:
Das CJD bietet jährlich 150.000 jungen und erwachsenen Menschen Orientierung und Zukunftschancen. Sie werden von 8.000 Mitarbeitenden an über 150 Standorten gefördert, begleitet und ausgebildet. Grundlage ist das christliche Menschenbild mit der Vision "Keiner darf verloren gehen!".

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