AutoID-Unternehmen erwarten Anstieg der Nachfrage nach Technologien der Auto-matischen Identifikation / Anwenderunternehmen bereiten sich mit AutoID-Lösungen auf neue Kundenanforderungen vorLampertheim, 9. Februar 2010 – AutoID-Unternehmen erwarten für 2010 eine überdurch-schnittliche Nachfrage nach Technologien der Automatischen Identifikation (AutoID) und sehen optimistisch auf das weitere Jahr. Dem aktuellen Trendbarometer des Industriever-bands AIM zufolge gehen etwa drei Viertel (74 Prozent) der AIM-Mitglieder von einer deutlich positiveren Geschäftsentwicklung im AutoID-Markt aus als 2009. Sie schätzen damit den Aufwärtstrend im AutoID-Bereich sogar noch besser ein als die Entwicklung der Wirtschaft generell, die von 61 Prozent der Befragten als positiv beurteilt wird. Dieses Ergebnis zeigt, dass AutoID-Lösungen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein wichtiges Instrument sind, um die Produktivität der Unternehmen und die Transparenz der Prozesse zu erhöhen.
Auch die Umsätze der AutoID-Unternehmen entwickelten sich nach einem zunächst verhal-tenen Einstieg in das vergangene Jahr sukzessive nach oben. Nachdem Anfang 2009 noch 80 Prozent der AutoID-Unternehmen mit Umsatzeinbußen für das Gesamtjahr rechneten, konnte am Jahresende über ein Viertel (28 Prozent) der Hersteller stabile oder sogar stei-gende Umsätze erzielen. Dabei bewerteten 90 Prozent der AIM-Mitglieder die eigene Unter-nehmenslage Ende 2009 auf gleichem Niveau wie 2008 oder sogar besser (55 Prozent).
Für das Winter-Trendbarometer befragte AIM, der führende Industrieverband für Automati-sche Identifikation, Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation, im Dezember 2009 Mitgliedsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erhoben wurden dabei neben der AutoID-Umsatzentwicklung auch die Einschätzung der Hersteller zur aktuellen Marktentwicklung und die Nachfrage nach Technologien wie Barcode, 2D-Code, RFID oder Sensorik.
Schneller auf veränderte Anforderungen reagieren
„Dass die AutoID-Unternehmen trotz der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit nur gerin-gen Verlusten oder teilweise sogar auf konstantem Niveau aus dem schwierigen Jahr 2009 hervorgegangen sind, überrascht nicht. Denn gerade in schwierigen Zeiten wird besonders hart an der Verbesserung von Prozessen und der Transparenz-Steigerung gearbeitet“, so Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender von AIM und Vertriebsleiter bei Feig Electronic GmbH, Weilburg. „Viele Anwender haben die Wirtschaftsdelle genutzt, um sich mit Investitionen in die AutoID-Technologie auf künftige Anforderungen vorzubereiten. Ob in Logistik, Industrie oder Handel – Unternehmen sind mit diesen Lösungen produktiver und können schneller auf eine veränderte Kundennachfrage reagieren. Dabei werden AutoID-Technologien wie RFID und Barcode wertschöpfend nebeneinander eingesetzt.“
Auch AIM-Mitglieder sehen einen branchenübergreifenden Bedeutungsgewinn von AutoID-Technologien. Dies bestätigt beispielsweise Marcus Bliesze von der Siemens AG, Nürnberg, und neues Mitglied des AIM-Vorstands: „Lösungen der Automatischen Identifikation mit RFID oder mit optischen Verfahren wie Barcode oder 2D-Code tragen dazu bei, das Supply-Chain- und Asset-Management sowie die Produktionskontrolle nachhaltig zu optimieren und Kosten zu senken. Hier rechnen wir in den kommenden Monaten und Jahren mit einem stetig wach-senden Bedarf bei Unternehmen. In Zukunft wird es verstärkt darauf ankommen, Unterneh-men möglichst flexibel einsetzbare, individuell angepasste Lösungen zur Verfügung zu stel-len.“
Weiterführendes Informationsangebot
Weitere Informationen und Grafiken zum AIM-Trendbarometer erhalten Sie über den unten stehenden Pressekontakt. Gerne stehen wir Ihnen für die Vermittlung von Interviews und Statements mit AutoID- und Branchenexperten zur Verfügung. Hintergrundinformationen von AIM sind zudem über
www.AIM-D.de verfügbar.