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Die Türkei "Rotterdsam des Mittelmeeres"

Die Türkei birgt aufgrund des Wirtschaftswachstums ein großes Potenzial für Investitionen und den Markteintritt deutscher Unternehmen.
imap Institut
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Seit ihrer marktorientierten Wirtschaftspolitik und Aufgabe des Wirtschafts-protektionismus Anfang der 80er Jahre wuchs die Türkei durchschnittlich um fünf bis sechs Prozent jährlich. Die Bankenkrise Ende der 90er Jahre stoppte diese Dynamik bis 2001 und ließ das BIP um 3,1 Prozent schrumpfen. Trotzdessen hat die Türkei dieses Problem gut meistern können. Die Anfang 2002 frisch gekürte Regierung zögerte nicht lange und peitschte mehrere Strukturreformen durch die Legislative. Angefangen beim Finanz-, Telekommunikations-, Energiesektor und Sozialsystem folgten innerhalb der beiden Legislaturperioden mehrere weitere Konsolidierungs- und Harmonisierungsmaßnahmen Richtung Europäische Union. Die abgeschlossene Regulierung im Finanzsektor verschonte in der gegen-wärtigen Weltwirtschaftskrise die türkische Finanzbranche. Die türkischen Banken gehören entsprechend zu den solidesten in der weltweiten Branche. Das So-zialsystem wurde mit der Einführung der Arbeitslosenversicherung fürsorgli-cher und mit dem Bürokratieabbau effizienter. Die Telekommunikationsbranche wurde privatisiert, so dass der türkische Telekommunikationssektor zu den mo-dernsten der Welt zählt. Die Reform des Energiesektors ist noch nicht abgeschlossen und befindet sich zurzeit in der parlamentarischen Unterkommission.

Gleichzeitig hat die Türkei seine geographische Lage als Drehscheibe zwischen den „alten Kontinenten“ außenpolitisch und wirtschaftlich zu seiner Gunst ent-scheiden können. Die verbesserten freundschaftlichen Beziehungen zu Irak, Armenien, Syrien und Russland ließ die türkische Wirtschaft florieren. Der Bau-, Maschinen-, Lebensmittel- und Unterhaltungssektor spielt seither in diesen Ländern eine dominante Rolle. Energiepolitische Projekte wie „Nabucco“ und „Blue Stream“ hingegen akzentuieren die geostrategische Bedeutung des Landes als Rotterdam des Mittelmeeres.

Infolgedessen wächst die türkische Wirtschaft seit 2002 um beträchtliche sieben Prozent. Entsprechend belegt gegenwärtig die Türkei unter den wichtigsten Wirtschaftsnationen Platz 16 und ist in der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie und Schwellenländer vertreten (G-20). Mit dem starken Rückhalt der Regierung erreichte die türkische Wirtschaft immer mehr großes Vertrauen bei Investoren. Die gegenwärtige Wirtschaftkrise ließ zwar das BIP um sechs Prozent schrumpfen, jedoch erwartet die Regierung noch in diesem Jahr mit einem Wachstum von 3,5 Prozentpunkten. Zuallerletzt konnte und wird die Republik Türkei ihr Potenzial entfalten und neue Märkte erschließen.

Die Türkei als Investitionsland ist kein Geheimtipp mehr. Doch in welchen Bereichen lohnen sich Investitionen? Das imap Institut analysiert in Zusammenarbeit mit seinem Türkei- Büro in Ankara die Potenziale für Investitionen in der Türkei und MENA-Region und begleitet Unternehmen in ihren Marktaktivitäten.

imap
Institut für interkulturelle Management und Politikberatung
Bülent Arslan

Unternehmensprofil:
Im Jahr 2002 wurde das imap Institut als interkulturelle Unternehmensberatung gegründet. Imap untergliedert sich seitdem in vier Geschäftsfelder:

? Außenwirtschaftsberatung
? Interkulturelles Marketing
? Integrationsarbeit
? Interkulturelle Trainings

Das imap Institut versteht Interkulturalität als wirtschaftliches und gesellschaftliches Potenzial, das Gesellschaft wie Unternehmen gewinnbringend nutzen können. Gerade Deutschland als führendes Exportland profitiert davon. Imap schlägt mit seinem Beratungsportfolio die Brücke zu muslimischen Kulturen.

Das interkulturelle imap-Team zeichnet sich dabei durch seine Expertise über die gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen und Eigenschaften der Türkei, des Irans und der arabischen Welt aus. Die Beratungsleistungen reichen von der Konzeption von Integrationsstrategien in Deutschland bis hin zum erfolgreichen Geschäftsabschluss zwischen deutschen Unternehmen und deren Partnern in den Zielländern.

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