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Neues Unterstützungsprogramm für Gründer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Die GFFT e.V. bietet Gründern Coaching sowie Zugang zu Kunden und KapitalBad Vilbel, 16. November 2009 — In technologieorientierten Unternehmensgründungen steckt ein immenses
Innovations- und Erneuerungspotenzial, das für eine moderne Volkswirtschaft unverzichtbar ist und das bereits
kurzfristig zu erheblichen Beschäftigungseffekten führt. Verschiedene aktuelle Untersuchungen zeigen, dass eine
erfolgreiche Unternehmensgründung im Durchschnitt bis zu vier neue Arbeitsplätze generiert. Vor diesem
Hintergrund verfolgt die gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Forschungstransfers e.V. (GFFT e.V.)
das Ziel, Forschungsinstitute so zu unterstützen, dass ihre Innovationen schnellen Eingang in die Wirtschaft
erhalten.

Neues Startup-Programm
Mit dem neuen GFFT Startup-Programm, das vielversprechende Innovationen von der Forschung in die
Wirtschaft begleitet, baut die GFFT ihr Unterstützungsportfolio weiter aus. Junge Technologieunternehmen sehen sich in der frühen Phase einer Vielzahl von Hürden und Problemen ausgesetzt, die nach wie vor zu Verzögerungen im Unternehmensaufbau oder sogar zum Scheitern des Gründungsprojekts führen. Rund 31 Prozent der Unternehmensinsolvenzen geschehen innerhalb der ersten vier Jahre. Das Institut für Arbeitsmarktund Berufsforschung schätzt den Akademikeranteil bei Existenzgründungen auf über 20 Prozent, ebenso verhält es sich bei den Pleiten. Der Arbeitskreis "Gründungen und Wirtschaftspolitik" des „Förderkreis Gründungsforschung“ identifizierte im Februar 2009 fehlendes Kapital als ein wesentliches Hemmnis:
„Nationale wie internationale Evidenz zeigt, dass Einschränkungen beim Zugang zu passenden Finanzierungskanälen ein bedeutendes Gründungshemmnis darstellen. …Innovative und technologieintensive
Gründungen sind von Finanzierungsengpässen in besonderem Maße betroffen, da die Risikoeinschätzung hier relativ schwierig ist. Angesichts des hohen Kapitalbedarfs solcher Gründungen und deren Bedeutung für die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft, sind diese Gründungen durch Bereitstellung passgenauer Finanzierungsformen in Form von Eigen-, Mezzanine- und Fremdkapital zu fördern. Risikokapital in Früh- und in Wachstumsphasen spielt dabei eine herausgehobene Rolle.“ Nach wie vor ist hier also dringender Handlungsbedarf angezeigt.

Zugang zu Kunden und Kapital
Die GFFT nimmt sich mit ihrem Startup-Programm dieser Problematik an. Um Gründern einen besseren Zugang zu Kapital zu verschaffen, steht sie in Kontakt zu einer Reihe privater und institutioneller Investoren, die konkretes Interesse an Investments in junge Technologieunternehmen haben. Das Auflegen eines eigenen Venture-Capital-Fonds für Investments in junge Technologieunternehmen ist der nächste logische Schritt. Daneben bietet die GFFT dank ihres großen Mitgliedernetzwerkes Kontakte zu interessierten
Innovationsmanagern der Wirtschaft. Manchem jungen Unternehmer wird auf diese Weise die Tür zu einem
Großkunden aus dem GFFT-Netzwerk geöffnet, wodurch sich eine attraktive und lohnende Geschäftsbeziehung ergeben kann.

Interessierte Gründer aus Universitäten, Fachhochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die eine
Technologie aus den Bereichen Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften und
angrenzenden Gebieten wirtschaftlich verwerten möchten, werden gebeten, ihren Business Plan an die GFFT e.V., z.H. Herrn Dr. Gerd Große, Niddastraße 6, 61118 Bad Vilbel, oder per E-Mail an startup@gfft-ev.de zu senden.

Ebenso sind an der Frühphase interessierte Investoren eingeladen, dem Investitionsnetzwerk der GFFT e.V.
beizutreten und jungen Gründern in ihren unternehmerischen Anfängen zu helfen. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie über die gleiche Adresse.

Unternehmensprofil:
Über GFFT
Die im Jahr 2005 gegründete GFFT e.V. ist ein Instrument zur aktiven Förderung des Technologie- und Wissenstransfers von Universitäten, Fachhochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in die wirtschaftliche Praxis. Der inhaltliche Schwerpunkt umfasst alle Themenfelder der Informationstechnologie, dazu gehören insbesondere die Bereiche Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften sowie angrenzende Gebiete. Mitglieder des Vereins sind sowohl eine Vielzahl von Universitäten und Hochschullehrern wie auch viele bekannte Konzerne und Mittelständler.
www.gfft-portal.de

Pressekontakt:
GFFT e.V., Dr. Gerd Große, Niddastraße 6, 61118 Bad Vilbel,
Tel.: + 49 (0) 6101 95498 ? 0, E-Mail: startup@gfft-ev.de

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