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ARCWAY-Studie Anforderungsmanagement 2008/09: Business-Anforderungen kommen in der IT nicht an

An der Schnittstelle zwischen Business und IT funktioniert die Übergabe der fachlichen Anforderungen für IT-Projekte meist unzureichend. Dies belegt eine Studie der Berliner ARCWAY AG unter 300 Groß- und Mittelstandsunternehmen, deren Ergebnisse die Ausgründung aus dem Hasso-Plattner-Institut für IT Systems Engineering heute der Öffentlichkeit vorstellt. Den Missstand sehen die befragten CIOs und IT-Manager mehrheitlich durch zwei zentrale Gründe verursacht: eine unterschiedliche Sicht von Fachabteilungen und IT auf die Projekte und unklar definierte Sollkonzepte. Sie sind sich zudem weitgehend einig darin, dass die schlechte Übergabe der fachlichen Anforderungen den Projekterfolg schmälert. Durchgehend gut verläuft die Anforderungsübergabe nach der Studie jedoch nur in jedem zehnten Unternehmen, bei weiteren 18 Prozent immerhin noch überwiegend gut. Die übrigen Umfrageteilnehmer bewerteten den Transfer von Business-Anforderungen in die Unternehmens-IT als kritisch. „Die Stellschraube, über die die Problematik aufzulösen ist, ist eindeutig die Kommunikation", sagt ARCWAY Vorstand Frank Keller. „An der Schnittstelle zwischen Business und IT fehlt in den meisten Unternehmen eine gemeinsame Sprache, um fachliche und technische Anforderungen zu diskutieren und anschließend für alle verständlich zu dokumentieren." Stattdessen hätten Fachabteilungen Geschäftsprozesse im Blick, während bei der IT-Abteilung Systeme, Datenbanken oder Code im Vordergrund stehen. Diese unterschiedlichen Sichtweisen machen mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen ebenso für bestehende Reibungspunkte zwischen den Projektbeteiligten verantwortlich wie eine unklare Spezifikation der Projekte: 56 Prozent beklagen, dass Anforderungen nicht präzise genug dokumentiert würden und 59 Prozent ärgern sich über interpretationsbedürftige Anforderungsprofile. Außerdem geben 53 Prozent an, die wechselseitige Verantwortung für das Anforderungsmanagement sei im Unternehmen nicht eindeutig geregelt, weitere 47 Prozent kennzeichnen den Realisierungsprozess für die Projekte als nicht transparent. „Haben die Projektbeteiligten weder ein Ziel noch den Weg dorthin vor Augen, ist das die logische Folge von Verständnisschwierigkeiten", betont Keller. Den Unternehmen rät er, auf ein durchgängig verständliches Anforderungsmanagement zu setzen, das von der Analyse der Geschäftsprozesse über die Definition der Sollkonzepte bis hin zur Anforderungsdokumentation eine gemeinsame Sprache verwendet. So ließen sich Missverständnisse vermeiden und der Erfolg von IT-Projekten verbessern.

Über ARCWAY Als Ausgründung aus dem Hasso-Plattner-Institut für IT Systems Engineering beschäftigt sich die ARCWAY AG seit 2004 mit der effizienten und transparenten Zusammenarbeit von IT-Abteilungen mit den Fachbereichen. Seither unterstützen die Spezialisten mittlere und große Kunden dabei, schon in der Spezifikationsphase von IT-Projekten alle Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass diese „on-time" und „in-budget" abgeschlossen werden, vor allem aber den erwarteten wirtschaftlichen Nutzen später auch tatsächlich erzielen. Das umfassende Prozess-Know-how von ARCWAY findet sich in Cockpit 3 wieder, einem unkomplizierten Werkzeug zur Spezifikation von IT-Projekten. Cockpit 3 vereinigt die Business- und IT-Sicht und bietet so erstmals eine zusammenhängende Modellierung von Geschäftsprozessen, Anforderungen und Architekturen. Die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Fachbereichen wird von einem Landkartenkonzept mit visuell ansprechenden Darstellungen komplexer Zusammenhänge ermöglicht und von einem durchgängigen Anforderungsmanagement weiter bis zum erfolgreichen Projektabschluss im Sinne von Business und IT unterstützt. Neben dem Unternehmenseinsatz zeigt Cockpit 3 seine Stärken besonders auch im technischen Vertriebsprozess von Softwarehäusern, die mit ihren Lösungen nachhaltige Prozessverbesserungen beim Kunden erreichen wollen.

Meldung von: ARCWAY AG

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