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Postbank: Einigung mit ver.di tragfähiger Kompromiss

Die Tarifparteien haben heute in den frühen Morgenstunden bei den Tarifverhandlungen für die Arbeitnehmer der Postbank AG, der PB Firmenkunden AG und Teile der Betriebs-Center für Banken AG eine Einigung erzielt. Ralf Stemmer, Personalvorstand der Postbank, bezeichnete die Einigung als "einen schwierigen, aber gerade noch tragbaren Kompromiss, bei dem beide Seiten deutliche Zugeständnisse gemacht haben. Aufgrund der erheblichen Kosten entlastenden Elemente und der langen Laufzeit von 28 Monaten ist die Verlängerung des Verzichts auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen um weitere 48 Monate insgesamt vertretbar. Für die Postbank und ihre Arbeitnehmer bringt die Einigung Planungssicherheit. Auf dieser Grundlage wird sich die Postbank erfolgreich weiter entwickeln."

Der Tarifvertrag für die rund 4000 Beschäftigten beginnt rückwirkend zum 01.09.2008 und hat eine Laufzeit von 28 Monaten bis zum 31.12.2010. Die wesentlichen Eckpunkte sind:

- Tariferhöhung zum 01.01.2009 um 4,0% und um weitere 3,0% ab dem 01.02.2010 bei einer Laufzeit von 28 Monaten bis zum 31.12.2010.

- Verlängerung der bisherigen Regelungen zum Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen bis zum 31.12.2012.

- Für die Arbeitnehmer und die Beamten entfällt der Anspruch auf den Vermögensbaustein in 2008 und 2009 ersatzlos.

- Der Anspruch auf einen Tag Arbeitsbefreiung pro Jahr entfällt für Arbeitnehmer und Beamte dauerhaft.

Für die Gesellschaften der Postbank Gruppe ist damit die diesjährige eigene Tarifrunde abgeschlossen.

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