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So werden an allen von Lufthansa Cargo angeflogenen Stationen in den USA (New York, Newark, Boston, Philadelphia, Washington D.C., Detroit, Charlotte, Orlando, Miami, Houston, Chicago, Dallas/Fort Worth, Atlanta, Denver, San Francisco, Portland/Oregon, Seattle und Los Angeles) in Kürze hochmoderne Sprengstoffdetektoren installiert, mit deren Hilfe alle Frachtstücke auf Sprengstoff untersucht werden können.
Der US-Kongress hatte im vergangenen Jahr entschieden, dass innerhalb von drei Jahren sämtliche Frachtstücke, die auf Passagiermaschinen transportiert werden, durchleuchtet werden müssen. Die Umsetzung der Richtlinie ist gestaffelt: ab Februar 2009 müssen 50 Prozent aller Frachtstücke und ab August 2010 sämtliche Frachtstücke untersucht werden. Schon heute wird Fracht von unbekannten Versendern einer vollständigen Kontrolle unterzogen.
Die neuen Geräte werden von Lufthansa Cargo bereits ab dem dritten Quartal 2008 eingesetzt. „Mit der vorzeitigen Umsetzung der Richtlinie garantieren wir schon in diesem Jahr höchste Sicherheitsstandards", so Harald Zielinski, Leiter der Sicherheitsabteilung der Lufthansa Cargo. „Mit diesen Investitionen in einstelliger Millionen Euro Höhe kann Lufthansa Cargo ihre Position als Marktführer im Sicherheitsbereich nachhaltig stärken und ihren Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit bieten."
Außerdem hat Lufthansa Cargo ihre Niederlassungen an den Flughäfen Chicago und Los Angeles zu so genannten „Security Hubs" ausgebaut. Damit verbunden waren unter anderem die Installation von physischen Zugangsbarrieren, eine umfassende Videoüberwachung, der Einsatz von Sprengstoffdetektionsgeräten, biometrische Zugangskontrollen sowie der verstärkte Einsatz von geschultem Sicherheitspersonal. In den vergangenen Jahren hatte Lufthansa Cargo bereits die Stationen Frankfurt, München, New York und Shanghai zu Security Hubs ausgebaut.
Anlässlich der zweiten öffentlichen Sicherheitskonferenz der Lufthansa Cargo werden am 30. September 2008 erstmals in New York national und international renommierte Fachleute über aktuelle Trends und Perspektiven des Themas Luftfrachtsicherheit diskutieren. Neben einer Analyse der internationalen Sicherheitslage werden Hintergründe zu Regulierungsauflagen sowie zu technologischen, prozessualen und personellen Herausforderungen thematisiert. Zu den Podiumsteilnehmern zählen Experten der Transport Security Administration (TSA), des Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Pilotenvereinigung ALPA sowie der American Association of Airport Executives.
Lufthansa Cargo arbeitet weiterhin eng mit internationalen Behörden, Flughäfen, der Sicherheitsindustrie und ihren Frachtkunden zusammen, um innovative und luftfrachtspezifische Sicherheitstechnologien zu entwickeln und vorhandene Technologien zu optimieren.
Rund um die Uhr setzt Lufthansa Cargo weltweit mehr als 100 Personen ausschließlich für die Luftfrachtsicherheit ein.
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