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facit Marketing-Forschung übernimmt das Forschungsinstitut PbS

Das Münchner Institut für psychologische Marktforschung PbS AG firmiert künftig unter der Flagge der facit Marketing-Forschung und wird somit Mitglied der facit Gruppe. Der Zusammenschluss beider Institute führt zu einer Verdoppelung des Jahresumsatzes und zu einer optimalen Ergänzung der Kompetenzbereiche.Künftig bietet die facit Gruppe, zu der neben der facit Marketing-Forschung auch das Forschungsinstitut für digitale Medien facit digital unter Geschäftsführer Christian Bopp gehört, sämtliche marketingrelevante Forschungsleistungen unter einem Dach: im neu gegründeten „Haus der Forschung" auf der Neuhauser Straße inmitten der Münchner Innenstadt. „Gemeinsam sind wir nun in der Lage, als eines der ersten Institute für psychologische Marktforschung eine ‚360 Grad-Forschung' mit eng vernetzten Spezialisten anzubieten", kommentiert Patrick Rudloff, Hauptgeschäftsführer der erweiterten facit Marketing-Forschung. Katrin Ringlstetter, zuvor im Vorstand der PbS AG, wird nun in die Geschäftsführung der facit Marketing-Forschung einsteigen. Ringlstetter bringt ein Team von 15 Professionals mit, die die bestehenden PbS-Kunden auch weiterhin betreuen werden.

 Die 44-jährige Diplomkauffrau wird unter anderem den Aufbau des facit-Forschungsbereichs „Loyalitätsforschung" verantworten. Welche Brisanz in dem Thema „Kundenloyalität" steckt, zeigt eine im Frühsommer veröffentlichte Studie der GfK und Serviceplan Gruppe: Anhand der Paneldaten konnte nachgewiesen werden, dass eine Marke nach nur drei Jahren durchschnittlich 43 Prozent ihrer Stammkunden verliert. Eine dramatische Effizienzeinbuße, ganz besonders in konsumschwachen Zeiten. Stammkunden machen 60 bis 80 Prozent des Umsatzes einer Marke aus. Dazu Katrin Ringlstetter: „Das Thema Markenloyalität ist heute eines der wichtigsten Themen für erfolgreiches Marketing. Ich freue mich, diese Forschungsdisziplin innerhalb der facit Gruppe vorantreiben zu können."

Die ganzheitlichen Forschungsansätze der facit Gruppe werden Antwort auf drei Themenstellungen geben:

• Eroberungs-Potenziale von Marken, Produkten und Kampagnen

Die facit Marketing-Forschung überprüft auf Basis visuell-verhaltensorientierter Verfahren Markenpositionierungen, Produkte und Kampagnen. Hierbei hat das Institut in den letzten Jahren neue Impulse in die psychologische Marktforschung gebracht. „Mit der Methode der Bestselling Pictures decken unsere Forscher bei Konsumenten tiefenpsychologische, innere Markenbilder auf und kommen damit zu Erkenntnissen, die die klassische Frageforschung nicht erbringen kann", so Patrick Rudloff.

• Ermittlung von Loyalitäts-Potenzialen

Der Frage, wie die Effizienz des Marketings durch Ausschöpfung von Markenbindungspotentialen zu steigern ist, geht die neue Einheit für Loyalitätsforschung nach: Anhand innovativer Wirkungsmodelle werden die Potentiale bei Kunden und auch bei Mitarbeitern analysiert.

• Erforschung und Optimierung des Einsatzes neuer Medien

Weil elektronische Medien wie das Internet, die mobile Kommunikation sowie IPTV in Marketing und Vertrieb immer bedeutender werden, erforscht facit digital die Nutzer, um deren Anforderungen, Bedürfnisse und Fähigkeiten bereits bei der Entwicklung von Kommunikationsmaßnahmen zu berücksichtigen. Durch dieses nutzerzentrierte Vorgehen kann eine optimale Ansprache der Konsumenten und Erreichung der Kommunikationsziele in den neuen Medien sichergestellt werden.

„Als Transparenzsymbol für eine moderne Marktforschung, die sich voll und ganz auf den Konsumenten und seinen alltäglichen Kontext einlässt" will Patrick Rudloff auch das neue Institutsgebäude verstanden wissen: Das „Haus der Forschung" ist das erste voll verglaste Bürohaus in München und steht inmitten der meist frequentierten Fußgängerzonen Europas.

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