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Bayer-Medienfassade nimmt Gestalt an

Ein 140 Meter hoher Turmdrehkran am Bayer-Hochhaus macht es in den nächsten Tagen deutlich sichtbar: Die leer geräumte ehemalige Konzernzentrale verwandelt sich in eine riesige Medienfassade. Mit Hilfe des Krans werden die Fenster und Fassadenelemente abgenommen, dann folgt der Aufbau einer Metallhülle mit 5,6 Millionen integrierten LED-Leuchten. Ab Mitte 2009 will der Konzern ein bis zu 40 Meter großes Bayer-Kreuz Tag und Nacht leuchten lassen und seine Botschaften - auch in bewegter Form - auf spektakuläre Weise in die Region um Leverkusen senden.

Das Bayer-Hochhaus wird in den kommenden Monaten Schritt für Schritt zur Medienskulptur umgebaut. "Nur der innere Kern und die Etagenböden werden bleiben", erläutert Dr. Michael Preuss, Leiter Unternehmenspolitik und Presse der Konzernkommunikation, anlässlich des Kranaufbaus die weiteren Arbeiten. Die ersten Teile des Gebäudeskeletts werden derzeit mit Materialien von Bayer MaterialScience witterungsbeständig beschichtet. Für die Unterseiten der Böden ist ein blauer Anstrich vorgesehen. Der Hochhaus-Kern erhält zudem eine grüne Verkleidung aus dem Bayer MaterialScience-Produkt Makrolon®. Preuss: "Damit trägt die gesamte Konstruktion die Grundfarben Blau und Grün - die Unternehmensfarben von Bayer."

Schon vor Wochen haben die Vorbereitungen für den Aufbau des Turmdrehkrans begonnen. "Wir mussten eigens ein zwölf Meter tief gegründetes Betonfundament setzen und aushärten lassen", sagt Wolfgang Vogel, Leiter der Currenta-Abteilung Bauprojekte und "Bauherr". Der eigentliche Aufbau wird dagegen nur wenige Tage dauern. Für die unteren Teile ist noch die Unterstützung durch einen mobilen zweiten Kran erforderlich, dann kann der Turmdrehkran mit Hilfe einer Hydraulikanlage aus eigener Kraft in die Höhe klettern. Verbindungen zum Hochhaus in 70 und knapp 100 Meter werden für einen sicheren Stand sorgen. Ab dem 21. Juni 2008 soll der Kran einsatzbereit sein.

"Mit dem 60-Meter-Ausleger erreichen wir jeden Außenpunkt des Hochhauses. Zusammen mit dem noch aufzubauenden mobilen Gerüst können wir alle Fassadenteile abbauen und die Metallhülle aufbauen", erläutert Vogel. Auch die umweltfreundliche Photovoltaik-Anlage, die einen Teil des benötigten Stroms für die Medienskulptur erzeugen wird, soll mit Hilfe des Krans auf das Dach gebracht werden.

Bislang fanden die Arbeiten vor allem im Inneren des Gebäudes statt. In den vergangenen Monaten wurden 385 Tonnen Möbel und Altholz, 5.000 Leuchtstoffröhren und 800 Kubikmeter Trockenbauwände sortenrein ausgebaut und sicher entsorgt. Auch Verwertbares wie 1.000 Tonnen Stahlschrott und 15 Tonnen Glas wurde in Einzelteilen mit dem Aufzug aus dem Hochhaus gebracht und recycelt. Wolfgang Vogel: "Ab jetzt sieht man den Baufortschritt. Wir freuen uns auf die nächsten, sehr arbeitsreichen Monate."

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayer.de.

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