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Die größten Verlierer waren der Chef des Schweizer Pharmakonzerns Novartis, der statt 22,26 Millionen Euro rund 11,49 und damit 10,77 Millionen Euro weniger bekam, sowie Jochen Zeitz, die Nummer eins des Sportartikelherstellers Puma, der statt 12,3 Millionen 7,2 Millionen Euro (-5,1 Millionen) mit nach Hause nahm.
Insgesamt zahlten die im Stoxx 50 gelisteten Konzerne ihren Vorständen über 1,2 Milliarden Euro, die Vorstände der im Dax gelisteten Unternehmen kamen auf eine Gesamtvergütung von rund 560 Millionen Euro, die Führungsgremien der M-Dax-Unternehmen auf rund 300 Millionen Euro. Damit wuchsen die Vorstandsgehälter im Dax um 6,1 Prozent (Vorjahr 12,3 Prozent). Im Stoxx und im M-Dax gingen die gezahlten Summen dagegen zurück. (Stoxx: -6,8 Prozent, M-Dax: -1,2 Prozent)
Im Schnitt verdiente der Vorstandschef eines Stoxx-Unternehmens 6,927 Millionen Euro (2006: 7,167 Millionen Euro), der Chef eines Dax-Unternehmens 4,82 Millionen (2006: 4,287 Millionen Euro, plus 13,2 Prozent) und die Nummer eins eines M-Dax-Unternehmens 1,994 Millionen Euro (2006: 2,145 Millionen Euro, -7,1 Prozent).
Kern der Untersuchung, die manager magazin zusammen mit Professor Joachim Schwalbach von der Berliner Humboldt-Universität durchführt, ist die Frage, ob die Vergütung der Top-Manager leistungsgerecht ist. Gemessen an der Börsenperformance und der Eigenkapitalrendite schnitten im Dax Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni, im Stoxx Telefónica-Chef César Alierta Izuel und im M-Dax Tognum-Chef Volker Heuer am besten ab. Besonders groß ist die Lücke zwischen Gehalt und Leistung bei Infineon-Lenker Wolfgang Ziebarth, UBS-Chef Marcel Rohner (Stoxx) und dem Arcandor-Vormann Thomas Middelhoff.
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