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Benutzerfreundlichkeit erhöht Absatz

Bei einer stetig wachsenden Funktionsvielfalt wird die Benutzerfreundlichkeit auch im Investitionsgüterbereich immer wichtiger. Wenn Funktionen aufgrund einer schlechten Produktgestaltung nicht effizient genutzt werden können, hat ein Produkt mittelfristig schlechtere Absatzchancen. Viele Unternehmen haben diese Problematik erkannt und die nutzergerechte Produktgestaltung als ein wichtiges Ziel in ihre Entwicklungs­strategie einge­bracht. Der Begriff Useware beschreibt dabei die Gestaltung der Hard- und Softwarekomponenten, die der Benutzung dienen. Somit hat das Useware-Engineering zum Ziel, Systeme mit wissenschaftlichen Methoden nutzergerecht zu analy­sieren, zu gestalten und zu realisieren. Am 15. und 16. Oktober treffen sich Ingenieure, Informatiker, Psychologen und Designer auf der USEWARE 2008 in Baden-Baden, um praxisnahe Lösungen auszutauschen, neue Ideen zu finden und nicht zuletzt miteinander zu diskutieren.

Mit steigender Funktionsvielfalt muss die Benutzerfreundlichkeit steigen. Download der Grafik unter www.vdi.de/uploads/media/useware.jpg

In allen Phasen des Useware-Engineering steht der Benutzer im Mittelpunkt. Auf der vom VDI Wissensforum mit Unterstützung vom ZMMI-DFKI Kaiserslautern organisierten Tagung werden Useware-Projekte aus der Fahrzeugtechnik, der Medizintechnik, der Produktionstechnik und der Verfahrenstechnik vorgestellt. Schwerpunktthemen sind dabei unter anderem die Entwicklungsmethodik, Methoden und Erfahrungen der Nutzerpartizipation, Produktdesign, Interaktionskonzepte, Assistenzsysteme sowie Mobile Nutzungskonzepte.

Anlässlich der Tagung vergibt die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik den Useware-Preis für eine herausragende Leistung im Bereich Useware-Gestaltung. Dabei stehen der nutzergerechte Gestaltungprozess und somit auch die praktische Anwendbarkeit im Vordergrund.

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