Pressemeldung veröffentlichen! | Kategorien | Archiv | Über/Impressum

nächster Artikel | vorheriger Artikel

Schwungvoller Start ins Jahr 2008

Positive Entwicklungen in fast allen be- obachteten Produktsektoren lassen das Jahr mit rund 3 Prozent Wachstum zum Vorjahr insgesamt recht schwungvoll starten. Die Märkte Unterhaltungselektronik, Elektroklein- und -großgeräte, Foto, Informationstechnologie (IT), sowie Office Equipment & Consumables (Bürogeräte und Verbrauchsmaterialien) entwickeln sich erfreulich. Allein der große Verlierer - die Telekommunikation - trübt das Bild etwas ein. Der Gesamtmarkt für die im GfK TEMAX erhobenen Elektrogeräte betrug im ersten Quartal des Jahres 10,2 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Dieser schwungvolle Start wird durch mehrere Teilmärkte getragen. Gewinner im ersten Quartal 2008 ist mit einem Zuwachs von 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr der Markt der Unterhaltungselektronik, dicht gefolgt von den Elektrokleingeräten, die ein Wachstum von 7,9 Prozent aufweisen. Ordentlich zulegen können die Warengruppen Foto mit 4,4 Prozent sowie IT mit 3,7 Prozent. Die Elektrogroßgeräte befinden sich mit 3,3 Prozent Wachs- tum noch auf der Sonnenseite, während Office Equipment & Consumables mit nur 0,7 Prozent leicht ansteigen. Der große Verlierer ist der Telekommu- nikationsmarkt mit einem satten Rückgang von 15,2 Prozent, der das Ge- samtbild des TEMAX eintrübt und als einziger Sektor im Minus verbleibt.

Qualität ist wichtiger als der Preis Das stärkste Wachstum mit 8,3 Prozent im ersten Quartal 2008 erzielt die Unterhaltungselektronik. Den sowohl umsatz- als auch wachstumsstärksten Posten bilden dabei die LCD-Fernseher, die mit über einem Drittel Wertzu- wachs zum Vorjahreszeitraum vorlegen. So wird derzeit nahezu jeder zweite Euro, der für Unterhaltungselektronik ausgegeben wird, in einen Flachbild- fernseher investiert. Zweistellig legen inzwischen auch die digitalen TV- Receiver (digitale Set Top Boxen) zu - ein Umstand, der darauf verweist, dass die Verbraucher inzwischen bereit sind, mehr in die Qualität des Emp- fangs und damit in Peripheriegeräte zu investieren. USB-Sticks und Naviga- tionsgeräte können ihr Wachstum dagegen nicht wie bisher steigern und gewinnen nur leicht. Der Umsatz von CD- und DVD-Rohlingen sowie Memo- ry Cards brechen aufgrund des Preisverfalls sogar zweistellig ein. Durchwegs erfreulich entwickeln sich die Elektrokleingeräte: Mit einem Wachstum von 7,9 Prozent blickt man optimistisch in das Jahr. Die umsatz- stärkste Warengruppe Hot Beverage Makers (Geräte zur Zubereitung von Heißgetränken) wächst zweistellig. Staubsauger legen als zweitgrößte Wa- rengruppe ebenfalls auf hohem Niveau zu. Ordentlich ansteigend sind die Umsätze bei Rasierern, die die drittgrößte Warengruppe bilden. Auch bei den Hairstyling-Geräten - insbesondere bei den Haarglättern -, fühlt man einen Aufwärtstrend. Der Fotomarkt zeigt sich mit einem Wachstum von 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr positiv. Während Digitale Kameras, die inzwischen für über 75 Prozent des Gesamtumsatzes im Fotomarkt verantwortlich zeichnen, zumin- dest noch leicht zulegen können, wachsen die peripheren Warengruppen Objektive und Kamerataschen zweistellig. Wahre Überflieger in Bezug auf das Umsatzwachstum sind Digitale Bilderrahmen sowie Stative, die ihre Abverkäufe im Vergleich zum Vorjahr verdreifachen können. Verbraucher legen Wert auf Leistung und Effizienz Mit 2,5 Milliarden Euro Umsatz verspürt der Markt der Informationstechno- logie mit 3,7 Prozent Wertzuwachs einen leichten Aufwind. Gestützt wird dies durch Notebooks, die mit über zehn Prozent im Vergleich zur Vorjah- resperiode zulegen. Dieses Wachstum ist darauf zurückzuführen, dass aus- gediente Rechner - sowohl mobile als auch tischgebundene Rechner - oft- mals durch mobile, leistungsstarke, effiziente und dadurch höherpreisige Notebooks ersetzt werden. Insgesamt uneinheitlich, aber trotzdem positiv zeigt sich der Markt für Elektrogroßgeräte. Die schwachen Wachstumsraten des Jahres 2007 waren dadurch gekennzeichnet, dass die Verbraucher wegen der Mehrwertsteuer- erhöhung den Kauf von ohnehin benötigten Elektrogroßgeräten auf das Jahr 2006 vorzogen. Waschmaschinen, ebenso wie Wäschetrockner und Ge- schirrspüler, zeigen sich auf einem soliden Wachstumskurs, Gefriergeräte legen mit fast 10 Prozent an Wertzuwachs das stärkste Plus an den Tag. Höhere Energieeffizienzklassen und höherwertige Produktvarianten lassen bei diesen Warengruppen das Preisniveau steigen. Verlierer innerhalb der Großgeräte sind in den ersten drei Monaten des Jahres Dunstabzugshauben sowie Mikrowellen. Dennoch weist der Sektor mit 1,7 Milliarden Euro Um- satz und einem Plus von 3,3 Prozent ein passables Wachstum aus. Dagegen liegt der Sektor Office Equipment & Consumables mit einem Um- satz von 1,4 Milliarden Euro und einem Wachstum von lediglich 0,7 Prozent im ersten Quartal 2008 gerade noch im positiven Bereich. Wichtigster Wachstumstreiber bleiben hier die Multifunktionalen Büromaschinen - MFD (Multifunctional Devices) -, die weiterhin zweistellig wachsen. Überdurch- schnittlich zulegen können auch Beamer. Das umsatzstärkste Teilsegment der Drucker-Kartuschen hingegen ist im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht ins Minus gerutscht. Gleichzeitig setzt sich der Abwärtstrend der stand-alone-Geräte (Drucker, Scanner) konsequent fort. Das Ende der goldenen Handy-Ära? Richtig verschnupft zeigt sich der Markt der Telekommunikation. Mit einem Umsatz von 839 Millionen Euro schrumpft dieser Teilmarkt um 15,2 Prozent. Dabei überrascht, dass gerade die wichtigste Warengruppe, die Mobiltelefo- ne den höchsten Rückgang hinnehmen müssen. Vor allem im Bereich Pre- paid sind hohe Verluste zu verzeichnen. Neben geringen Impulsen der Netzbetreiber scheinen derzeit auch nicht genügend Produktneuheiten die Konsumenten zu Kauf anzuregen. Einen Lichtblick bietet die Warengruppe der kleinen Telefonanlagen, deren durchaus gesundes Wachstum sich vor allem auf den Absatz von Voice-over-IP (VoIP)-basierten Anlagen stützt. Inflationsangst versus höhere Einkommenserwartung Im Grunde zeigt der GfK TEMAX für das erste Quartal 2008 ein rundweg positives Bild und startet abgesehen vom großen Verlierer, dem Telekom- munikationsmarkt, schwungvoll in den Frühling 2008. Da der Start in das Vorjahr noch von den Nachwehen der Mehrwertsteuererhöhung geprägt war, kann basierend auf den niedrigeren Ausgangswerten für das nächste Quartal ein gesundes Wachstum erwartet werden. Inwieweit sich eine gesunkene Anschaffungsneigung der Verbraucher, bei gleichzeitig höherer Einkommens- und Konjunkturerwartung, auf den Kauf von Elektrogeräten im weiteren Verlauf 2008 auswirkt, bleibt abzuwarten. Der Effekt der inzwischen spürbaren Inflation sowie die daraus resultierende Kaufzurückhaltung im ersten Quartal haben auf den Elektrogerätemarkt bisher noch keine merklichen Auswirkungen.

Zur Studie Der GfK TEMAX ist ein vom Geschäftsfeld GfK Retail and Technology ge- schaffener Index zum Markt der Technischen Gebrauchsgüter. Die Ergeb- nisse basieren auf den Erhebungen des Handelspanels von GfK Retail and Technology, ergänzt mit Umsätzen dort nicht beobachteter Absatzkanäle. In das Handelspanel fließen in Deutschland Daten von mehr als 6.500 Händ- lern ein. Tabellen, Grafiken und zusätzliche Informationen sind unter www.gfkrt.com abrufbar. Weitere Informationen: Dr. Michael Sauter, Tel: +49 (0) 911-395-3111, michael.sauter@gfk.com, Ellen Pressler, Tel: +49 (0) 911-395-3482, ellen.pressler@gfk.com. Zur GfK Gruppe Die GfK Gruppe, weltweit die Nummer 5 der Marktforschungsunternehmen, ist in den drei Sektoren Custom Research, Retail and Technology und Media aktiv. Die GfK Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 1.162,1 Millionen Euro. Insgesamt gehören der GfK Gruppe 115 operative Unternehmen an, die über 100 Länder abdecken. Von den 9.297 Beschäftig- ten (Stand 31. März 2008) arbeiten 81,1 Prozent außerhalb Deutschlands. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com.

nächster Artikel | vorheriger Artikel


Google
 

Übernehmen Sie einfach den untenstehenden permanten Link zur Pressemeldung und bauen ihn in Ihre Webseite ein:

*Die hier veröffentlichten Meldungen werden von Unternehmen oder Agenturen eingestellt bzw. direkt oder indirekt an uns übermittelt, das jeweilige Unternehmen wird im Anschluss von "Mehr zu" ODER im Text genannt. Die Veröffentlichung der Pressemeldungen erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach Eingang bei uns (Ausnahme: Wochenende). Das hat zur Folge, dass das Veröffentlichungsdatum bei uns nicht zwingend mit dem Datum der Veröffentlichung durch das Unternehmen übereinstimmt.
Für die Korrektheit oder Vollständigkeit der darin enthaltenen Informationen übernimmt die Redaktion von inar.de keine Verantwortung. Bei Fragen zum Inhalt der Meldung wenden Sie sich bitte an den Verfasser (insbesondere bei rechtlichen Fragen, Abmahnungen, etc.).