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Hermle blickt auf Rekordjahr 2007

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG veröffentlicht heute die Ergebnisse eines weiteren sehr erfolgreichen Geschäftsjahres. 2007 konnte der schwäbische Werkzeugmaschinenhersteller getragen von einem insgesamt positiven Umfeld sein Geschäftsvolumen konzernweit um 25,3 % auf 243,0 Mio. € steigern (Vj. 193,9) und damit erstmals deutlich mehr als 200 Mio. € umsetzen.Diesen neuen Rekord verdankt Hermle kräftigen Zuwächsen im In- und Ausland: Alle großen inländischen Tochterunternehmen sowie die Vertriebsgesellschaften in Italien, den Niederlanden und Russland verbuchten kräftige Zuwächse. In der Schweiz entwickelte sich Hermle auf hohem Niveau stabil. Lediglich in den USA wurden aufgrund der schwachen Marktentwicklung Rückgänge verzeichnet. Insgesamt erhöhte sich der Deutschlandumsatz um 30,6 % auf 128,2 Mio. € (Vj. 98,2), das Auslandsvolumen stieg um 20,0 % auf 114,8 Mio. € (Vj. 95,7). Hieraus errechnet sich eine Exportquote von 47,2 % (Vj. 49,4).

Der Mehrumsatz, äußerst effiziente Prozesse und die volle Auslastung der Kapazitäten führten 2007 zu einer überproportionalen Ertragsverbesserung. Sowohl beim Betriebsergebnis, das sich im Konzern um 47,8 % auf 55,7 Mio. € (Vj. 37,7) erhöhte, als auch beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, das um 49 % auf 56,9 Mio. € (Vj. 38,2) zunahm, wurden neue Höchstwerte erzielt. Hieraus errechnet sich eine Bruttomarge vom Umsatz von 23,4 % (Vj. 19,7). Da die Steuerquote, die im Vorjahr durch einen Sondereffekt begünstigt war, von 31,1 % auf 36,9 % anstieg, vergrößerte sich der Konzern-Jahresüberschuss etwas moderater um 36,4 % auf 35,9 Mio. € (Vj. 26,3). Die Nettomarge kletterte auf 14,7 % (Vj. 13,6).

Auch die Finanz- und Vermögenslage von Hermle stellte sich sehr solide dar. Der operative Cashflow legte konzernweit um 30,2 % auf 43,1 Mio. € (Vj. 33,1) zu. Die Bilanzsumme wuchs aufgrund der Geschäftsausweitung per 31.12.2007 auf 195,0 Mio. € (Vj.155,7). Hiervon waren 67,2 % (Vj. 74,0) Eigenkapital. Zum Jahresende verfügte das Unternehmen über liquide Mittel von 76,2 Mio. € (Vj. 39,8). Wie in den Vorjahren benötigte Hermle 2007 keine Bankkredite.

Angesichts der starken Ertrags- und Finanzlage hat der Aufsichtsrat der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG auf Vorschlag des Vorstands beschlossen, der Hauptversammlung am 9. Juli 2008 eine erhöhte Ausschüttung vorzuschlagen. Zusätzlich zur unveränderten Dividende von 0,80 € je Stamm- und 0,85 € je Vorzugsaktie soll ein Bonus von 6,10 € (Vj. 3,20) ausbezahlt werden. Gemessen am aktuellen Kurs von 74,30 € (Stand 28.4.08) ergibt sich für die Vorzugsaktionäre eine Dividendenrendite von 9,4 %.

Aufgrund der anhaltend guten Geschäftsentwicklung hat Hermle 2007 insgesamt 46 neue Mitarbeiter eingestellt, sodass sich die Belegschaft zum Jahresende auf 743 Personen vergrößerte (Vj. 697). Auch die Zahl der Auszubildenden stieg weiter auf 76 junge Menschen (Vj. 73), das entspricht einer Ausbildungsquote von über 12 % der Gesamtbelegschaft am Stammsitz des Unternehmens.

2007 setzte Hermle ein umfangreiches Investitionsprogramm um: Konzernweit wurden insgesamt 11,9 Mio. € (Vj. 5,5) in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die Schwerpunkte lagen auf der Erweiterung der Blechbearbeitung und der Spanenden Fertigung.

Mit dem Kapazitätsausbau reagierte Hermle auf die anhaltend hohe Nachfrage: 2007 erhöhte sich der Auftragseingang im Konzern um 18,7 % auf 266,9 Mio. € (Vj. 224,8). In das laufende Geschäftsjahr startete das Unternehmen mit einem sehr soliden Auftragsbestand von 85,6 Mio. € (Vj. 61,7). Trotz der wachsenden konjunkturellen Unsicherheiten ist Hermle deshalb zuversichtlich für das Geschäftsjahr 2008 und strebt im Konzern erneut einen Umsatz auf dem hohen Vorjahresniveau an. Beim Ergebnis, das durch steigende Rohstoff-, Transport- und Personalkosten beeinträchtigt wird, stellt das Erreichen des Vorjahresniveaus ein sehr ambitioniertes Ziel dar.

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren. Hermle-Werkzeugmaschinen kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in anspruchsvollen Branchen wie Medizintechnik, optische Industrie, Luftfahrt-, Automobil-, Rennsportindus¬trie und bei deren Zulieferern zum Einsatz. Hermle-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main sowie im Freiverkehr der Börse Berlin gehandelt.

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