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Samsung, Hyundai und LG sind nur einige Namen der Motoren, die die koreanische Wirtschaft antreiben. Deutschland ist Koreas wichtigster Handelspartner in der EU mit einem bilateralen Gesamtvolumen von 14,1 Milliarden Euro in 2006. 'Wir freuen uns ganz besonders, dass Korea unser Partnerland für die HANNOVER MESSE 2009 wird. Mit seiner leistungsstarken Wirtschaft und seinen hohen technologischen Fähigkeiten gehört Korea zu den wichtigsten Wirtschaftpartnern Deutschlands in Ostasien', sagt Wolfgang Pech, Geschäftsbereichsleiter der HANNOVER MESSE bei der Deutschen Messe AG. Die Republik Korea präsentiert im nächsten Jahr führendes Know-how aus ihren Spitzentechnologien.
Koreanisch-deutsche Wirtschaftskontakte seit mehr als 100 Jahren Enge Beziehungen knüpften Korea und Deutschland bereits vor mehr als 100 Jahren. Am 26. November 1883 wurde der deutsch-koreanische Handels-, Schifffahrts- und Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Diese Beziehungen wurden 2003 anlässlich des 120. Jahrestages im Parlament der Republik Korea erneut gefestigt, als eine weitere Entschließung verabschiedet wurde. Sie erinnert an diese Unterzeichnung.
Mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Zukunftsmärkte Durch seine konsequente Ausrichtung auf Wissenschafts- und Technologiekompetenzen wuchs das Land zur drittgrößten Wirtschaftsmacht Asiens heran. Informations- und Kommunikationstechnologie, Nanotechnik, Robotik und Automobiltechnik zählen zu den Spitzentechnologien Koreas. Ein rasant wachsender Zukunftsmarkt, in den das Land stetig mehr als drei Prozent seines Bruttoinlandsprodukts investiert.
Deutschland als Nachbar des Fortschritts 2006 startete Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan die Kampagne 'Deutschland und Korea: Partner in Forschung und Entwicklung', die Wissenschaftler aus beiden Ländern zusammenführen sollte. Mit Erfolg! Im Juli 2007 eröffnete die Fraunhofer Gesellschaft ein Forschungsinstitut in Seoul. Mehr als 100 Hochschulpartnerschaften gibt es mittlerweile zwischen den Staaten. Koreanische Studenten bilden die zweitgrößte asiatische Gruppe an deutschen Hochschulen. 'Sowohl Deutschland als auch Korea profitieren von jahrzehntelangen engen und vertrauensbildenden Wirtschaftskooperationen', so Wolfgang Pech.
Die bilateralen Kooperationen sind eine Geschichte des Erfolgs: Allein 2006 setzte Korea Waren im Wert von rund 6,6 Milliarden Euro in Deutschland ab und bezog Produkte für rund 7,5 Milliarden Euro. Immer häufiger zieht es auch deutsche Investoren nach Korea. Das Gesamtvolumen der Anlagen liegt mittlerweile bei 4,8 Milliarden Euro. Rund 200 deutsche Unternehmen sind in Korea zurzeit vertreten und beschäftigen in deutsch-koreanischen Firmen mehr als 80 000 Arbeitnehmer.
Mit der Wahl Koreas als Partnerland wird gleichzeitig auch an die starke Präsenz der deutschen Wirtschaft während der Asien-Pazifik-Konferenz im Oktober vergangenen Jahres in Seoul angeknüpft. Durch die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen bewegen sich die Europäische Union und Korea in der Wirtschaft auf eine ganz neue Qualität der Partnerschaft zu.
Deutschland zweite Heimat für 80 koreanische Firmen Doch nicht nur in Korea funktioniert die Zusammenarbeit mit deutschen Firmen: 30 000 Koreaner haben inzwischen in Deutschland eine zweite Heimat gefunden. Mehr als 80 koreanische Firmen haben hier ihren Sitz. Darunter Global Player wie der Elektronikkonzern Samsung und Autohersteller wie Hyundai oder Kia. 'Mit der Wahl Koreas als Partnerland der HANNOVER MESSE 2009 wollen wir die dynamische Zusammenarbeit unserer Staaten unterstreichen', betont Wolfgang Pech.
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