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Lediglich beim Warenhausunternehmen Kaufhof sei wegen seiner geringen Bedeutung für Metro „ein Verkauf grundsätzlich vorstellbar". Skeptisch äußerte sich das Oberhaupt der Haniel-Dynastie über eine Fusion von Kaufhof und Karstadt. Indirekt erteilte er dem Karstadt-Mutterkonzern Arcandor eine Absage. Der Vorstand der Metro AG werde „nur mit Interessenten in ernsthafte Gespräche eintreten, die auch ein schlüssiges Finanzierungskonzept vorweisen können".
Haniel widersprach im Interview Meldungen, wonach es Differenzen unter den Metro-Großaktionären gäbe. Metro-Gründer Otto Beisheim (18,4 Prozent), der sich im vergangenen Jahr geweigert hatte, gemeinsam mit Haniel (heute 34,2 Prozent ) und den Brüdern Schmidt-Ruthenbeck (15,8 Prozent) seine Metro-Anteile aufzustocken, trage das Ziel voll mit, das Wertsteigerungspotenzial bei Metro auszunutzen. Beisheim habe nicht die Absicht, sich von seinen Metro-Anteilen zu trennen.
Haniel äußerte sich in dem Interview auch zur Doppelrolle von Eckhard Cordes als Chef zweier Milliardenunternehmen, des Haniel-Konzerns und der Metro AG. Die „wertorientierte Führung" der Metro AG sei Cordes' „klare Hauptaufgabe". „Und für diese Aufgabe steht er kompromisslos zur Verfügung", sagte der Aufsichtsratschef dem manager magazin. Im Haniel-Konzern sei Cordes durch die Berufung eines vierten Vorstandsmitglieds und durch eine Umverteilung der Ressorts entlastet worden.
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