nächster Artikel | vorheriger Artikel
Mefenpyr ist ein von Bayer CropScience entwickelter, patentierter Safener. Diese Stoffe werden Herbiziden zugesetzt und von den Nutzpflanzen rasch in ihren Stoffwechsel aufgenommen. Dadurch wird der Abbau der Herbizide beschleunigt, sodass sie der Nutzpflanze nicht schaden. Mefenpyr, das in Mischungen mit dem herbiziden Wirkstoff Fenoxaprop-P-ethyl unter dem Handelsnamen Puma® vermarktet wird, ist in China und vielen anderen Ländern durch ein Patent geschützt. Dr. Ralf-Rüdiger Jesse, Leiter Patente und Lizenzen bei Bayer CropScience, gibt sich zuversichtlich: "Wir sind vom Erfolg in diesem Prozess überzeugt, denn nach chinesischem Recht ist nicht nur die Herstellung, sondern auch der Export von Wirkstoffen, die durch geltende Patente geschützt sind, verboten."
China gehört zu den am schnellsten wachsenden Märkten der Welt, und Bayer CropScience baut sein Engagement in diesem Land systematisch aus. Christophe Dumont, Leiter der Strategischen Geschäftseinheit Herbizide, kommentiert: "Ein gesicherter Patentschutz ist die Basis für unsere Innovationskraft. Deshalb sind wir entschlossen, unsere Patentrechte auch weiterhin mit allen uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln gegen illegale Produzenten in China durchzusetzen." Das Unternehmen ist entschlossen, sein hohes Investitionsniveau in Forschung und Entwicklung beizubehalten, um chinesischen Landwirten moderne Pflanzenschutzlösungen anbieten zu können, die den lokalen Bedürfnissen entsprechen. "Ohne Patentschutz sind Innovationen so gut wie unmöglich. Wir erkennen daher die derzeitigen Anstrengungen der chinesischen Regierung an, klare Regeln und Vorschriften für die Anerkennung bestehender Rechte an geistigem Eigentum aufzustellen", fügt Dumont hinzu.
Bayer CropScience legt größten Wert auf Produktverantwortung gemäß den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung und dem verantwortungsbewussten Umgang mit seinen Produkten. "Die illegale Herstellung und der Handel damit verletzen nicht nur die Patentrechte von Bayer CropScience. Widerrechtlich hergestellte Pflanzenschutzmittel können auch die Erntequalität und den Ertrag gefährden, Risiken für die Verarbeiter darstellen und die Umwelt sowie die Gesundheit der Verbraucher einem unvertretbaren Risiko aussetzen", erklärt Dumont.
Das 1987 in den Markt eingeführte Puma® ist ein weltweit führendes Getreidegräser-Herbizid. Es kann bei Weizen, Roggen, Triticale und Gerste gegen eine Vielzahl verschiedener Ungräser wie Flughafer, Fuchsschwanzgras und Ackerfuchsschwanz angewendet werden. Zu den Vorzügen von Puma® für den Landwirt gehören die hohe Wirksamkeit, die hervorragende Sicherheit für Nutzpflanzen und die Flexibilität beim Ansetzen von Mischungen. In der Volksrepublik China ist Puma® Super zum Standard für eine wirksame Ungras-Bekämpfung im Getreideanbau geworden.
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialen. Die Bayer CropScience AG zählt als Teilkonzern der Bayer AG mit einem Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro (2007) zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft sowie Saatgut und Pflanzen-Biotechnologie. Mit einer herausragenden Produktpalette bietet das Unternehmen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft sowie in nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen. Bayer CropScience beschäftigt rund 17.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: www.newsroom.bayercropscience.com
nächster Artikel | vorheriger Artikel
|
Übernehmen Sie einfach den untenstehenden permanten Link zur Pressemeldung und bauen ihn in Ihre Webseite ein: |