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Kostentransparenz dank Logistikbudgets

Der Entwurf der neuen Richtlinie VDI 4491 Blatt 1 "Logistikbudgets" erläutert die Systematik der Logistikbudgetplanung. Sie ist die logische Vorstufe für die Einführung eines Logistikcontrollings (siehe VDI 4491 Blatt 2). Im ersten Teil der Richtlinie sind mit Beispielen Begriffe und Prozesse einer Logistikbudgetplanung beschrieben. Anhand von "Screenshots" werden im zweiten Teil detaillierte Hilfestellungen gegeben, um eine Logistikbudgetplanung aufsetzen zu können. Der letzte Abschnitt zeigt die Vorteile einer langfristigen Planung zur Absicherung der Funktionsfähigkeit operativer Logistikbetriebseinheiten auf.

Das Aufstellen von Logistikbudgets dient der Kostentransparenz, verschafft einen Überblick über Ressourcen und Investitionsbedarf, Geschäftsverläufen sowie Prozessen in der Logistik. Dabei werden insbesondere die Zusammenhänge zwischen den einzelnen relevanten KPIs (Key Performance Indicators) besonders intensiv betrachtet. Als Ergebnis des Planungsprozesses ergeht in der Regel eine Zielvereinbarung zum Erreichen der geplanten Werte. Die Verknüpfung des Budgets mit Kennzahlen (insbesondere auch KPIs) ermöglicht eine frühzeitige Abweichungsanalyse, der ein aktives Handeln durch geeignete Maßnahmen folgt.

Herausgeber der Richtlinie VDI 4491 Blatt 1 "Logistikbudget" ist die VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik (FML). Sie ist im Entwurf ab Mai 2008 beim Beuth Verlag in Berlin (Telefon +49 (0)30 26 01-22 60) zu einem Preis von 45,50 € erhältlich. Einsprüche sind möglich bis 31.08.2008. Unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de können VDI-Richtlinie auch online bestellt werden.

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