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BASF erhöht Preise für Acrylmonomere

Die BASF erhöht ihre Preise für Acrylsäure und Acrylsäureester (Acrylsäure rein; Methyl-, Ethyl-, n-Butyl- und 2-Ethylhexylacrylat), soweit bestehende Vertragsvereinbarungen dies erlauben. Begründet wird die Maßnahme mit unzureichenden Margen. Im Einzelnen werden in den Regionen folgende Preiserhöhungen für Acrylmonomere vorgenommen.

In Europa/Afrika/Mittlerer Osten werden die folgenden Preiserhöhungen zum 1. April 2008 wirksam:

* Acrylsäure rein, Ethylacrylat: €50 pro Tonne

* n-Butylacrylat: €70 pro Tonne

* 2-Ethylhexylacrylat: €90 pro Tonne

Für Nordamerika werden die folgenden Preiserhöhungen ebenfalls ab 1. April 2008 wirksam:

* Acrylsäure rein, Methylacrylat: $66 pro Tonne

* n-Butylacrylat: $88 pro Tonne

* 2-Ethylhexylacrylat: $155 pro Tonne

In Asien werden die Preise je nach Produkt und länderspezifischen Aspekten ebenfalls zum 1. April 2008 erhöht.

Acrylsäure ist das wichtigste Vorprodukt für die Herstellung von Superabsorbern, die ein Vielfaches ihres Gewichts an Flüssigkeit sicher aufnehmen können und deshalb vor allem in Babywindeln und anderen Hygieneprodukten enthalten sind. Weitere Folgeprodukte von Acrylsäure sind Reinacrylatdispersionen, die zum Beispiel als Bindemittel in Lacken und Anstrichen verwendet werden, sowie Acrylsäureester, auch Acrylate genannt. Diese Monomerbausteine dienen zur Herstellung von Polymerdispersionen, die als funktionaler Bestandteil in Bautenanstrichmitteln, Klebstoffen, Faserbindemitteln, Produkten für die bauchemische Industrie oder Streichfarben für die Papierindustrie enthalten sind.

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