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Laut manager magazin reifen im BDI Pläne für einen Rohstofffonds, in den Mitgliedsfirmen einzahlen sollen. Anschließend würde sich der Fonds an Minenprojekten beteiligen und so die Versorgung mit Rohstoffen abzusichern versuchen. Der Düsseldorfer Stahlkonzern ThyssenKrupp überlege, gemeinsam mit Wettbewerbern Gruben zu erschließen. Dazu müssten drei bis vier Partner je eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Mit Beginn des neuen Erzwirtschaftsjahres im April haben die Minenkonzerne die Erzpreise noch einmal im Schnitt um 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht, nachdem sie in den letzten Jahren schon deutlich gestiegen waren.
Wettbewerbsverzerrungen und Handelshemmnisse auf den Rohstoffmärkten, schreibt manager magazin, würden die deutschen Unternehmen massiv behindern. Hohe Exportsteuern etwa verhinderten in vielen Staaten, dass knappe Rohstoffe ausgeführt würden. Gleichzeitig würden Importerleichterungen Rohstoffe aus anderen Ländern anlocken. Der BDI habe eine schwarze Liste von mehr als 400 Wettbewerbsverstößen zusammengestellt und an das Bundeswirtschaftsministerium weitergeleitet. Der Industrieverband hoffe nun, dass die EU-Kommission im Herbst eine neue Initiative zur Rohstoffsicherheit startet. „Zu einem fairen Umgang miteinander gehört, dass man dem anderen nicht das Fell über die Ohren zieht", sagte ThyssenKruppVorstand Ulrich Middelmann dem manager magazin.
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