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Gerd Albrecht dirigiert das Landesjugendorchester NRW

Im Rahmen von "Ein Jahrhundert Bayer.Kultur" reflektiert die Bayer Kulturabteilung das 20. Jahrhundert und beschäftigt sich auch mit den dunklen Kapiteln der Kulturgeschichte. Das Konzert: "Entartete Musik - Mendelssohn und die Musik in Theresienstadt" findet auf Initiative der Kulturabteilung am 31. März 2008 im Erholungshaus, Leverkusen und am 1. April in der Historischen Stadthalle, Wuppertal statt.

Dirigiert wird das Konzert mit dem Landesjugendorchester NRW von Gerd Albrecht, der sich immer wieder für zu Unrecht vergessene oder vernachlässigte Musik einsetzt. Albrecht wurde 1962 mit 27 Jahren jüngster deutscher Generalmusikdirektor in Lübeck. Weitere Stationen seiner Karriere waren Kassel, Berlin und Zürich. Seit Jahren engagiert er sich für die Vermittlung klassischer Musik an Jugendliche. In zahlreichen Fernsehsendungen hat er Musikwerke vor jungem Publikum erläutert und dirigiert.

Mendelssohn, Ullmann, Krása und Klein Zusammen mit dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen widmet er sich in diesem Konzert der Musik, die in der Zeit des Nationalsozialismus als "nicht-arisch" auf dem Index stand. Dazu zählten auch die Werke Felix Mendelssohn-Bartholdys, der im 19. Jahrhundert als einer der wichtigsten deutschen Komponisten verehrt worden war. Neben seiner Hebriden-Ouvertüre erklingen die Werke solcher Komponisten, die im KZ Theresienstadt inhaftiert waren und in Auschwitz oder den angegliederten Todeslagern ermordet wurden: Viktor Ullmann, Hans Krása und Gideon Klein.

Vermittlung an ein junges Publikum Gerd Albrecht setzt sich dafür ein, diesen Teil der deutschen Musikgeschichte gerade mit jungen Musikern zu erarbeiten. Der Dirigent erläutert: "Wir müssen erinnern und immer wieder erinnern. Nicht nur wegen des Grauens der Vergangenheit, sondern auch, weil diese Komponisten ganz bedeutende Musiker waren. Wer wäre ein besserer Botschafter dieser Werke als junge Künstler?" Ein Anliegen, dem sich die Bayer Kulturabteilung verpflichtet fühlt. "Wir hoffen, dass gerade ein junges Publikum sich von gleichaltrigen Künstlern ansprechen lässt und durch die fundierten Erläuterungen Albrechts die schreckliche Bedeutung Theresienstadts begreift." so der Initiator des Projekts Nikolas Kerkenrath, Leiter der Kulturabteilung.

Pionier in Sachen Kulturarbeit Bayer zählt zu den Pionieren unternehmerischer Kulturarbeit in Deutschland. Seit 1907 organisiert die hauseigene Kulturabteilung in Nordrhein-Westfalen - aber auch darüber hinaus - anspruchsvolle künstlerische Programme. An den Unternehmensstandorten finden jährlich rund 100 Veranstaltungen in den Sparten Musik, Tanz, Theater und Bildende Kunst statt. Die Jubiläumsspielzeit "Ein Jahrhundert Bayer.Kultur" reflektiert die lange Geschichte der Bayer Kulturarbeit.

Bayer: Science For A Better Life - Gesellschaftliches Engagement Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig schafft Bayer Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft. Der Konzern bekennt sich zu den Prinzipien des Sustainable Developments und zur Rolle eines sozial und ethisch verantwortlich handelnden "Corporate Citizen". Ökonomie, Ökologie und soziales Engagement sind gleichrangige Ziele innerhalb der Unternehmenspolitik. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte Bayer mit 106.200 Beschäftigten einen Umsatz von 32,4 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 1,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 2,6 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.

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