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Oppanol® sorgt für ein sicheres Gefühl

Menschen, die nach schweren Operationen oder wegen Krankheiten einen künstlichen Darmausgang, ein so genanntes Stoma, benötigen, haben oft Angst vor großen Einschränkungen im Alltag. Doch seit es Versorgungssysteme mit Oppanol® gibt, können sie ein annähernd normales Leben führen. Einer der international führenden Hersteller im Bereich Stoma-, Inkontinenz- und Wundversorgung ist die dänische Firma Coloplast, ein Kunde der BASF. Oppanol, das Polyisobuten (PIB) aus Ludwigshafen, erhöht die Lebensqualität von Stoma-Patienten deutlich, denn es sorgt als Klebemasse dafür, dass die Beutel zur Aufnahme der Ausscheidungen sicher an der Haut befestigt werden können. Der Erfolg von Coloplast begann vor 50 Jahren, als die Krankenschwester Elise Sørensen mit ihrer Schwester Thora über deren ständige Angst sprach, ihr Stoma könne in der Öffentlichkeit nässen. Als Antwort darauf erfand Elise den weltweit ersten selbst haftenden Stomabeutel, der den Austritt von Flüssigkeit aus dem Stoma verhinderte. Mit Aage Louis-Hansen konnte ein Produzent für diese Idee gewonnen werden - Coloplast war geboren. Heute beschäftigt der Konzern über 7.000 Mitarbeiter in mehr als 30 Ländern und unterhält Produktionsstätten in China, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Ungarn und in den USA. Seit 1983 notiert das Unternehmen an der Kopenhagener Börse. In den vergangenen Jahren konnte Coloplast zweistellige Wachstumsraten verbuchen - der weltweite Jahresumsatz lag im Geschäftsjahr 2005/2006 bei umgerechnet rund 967 Millionen Euro.„Eine Stomaversorgung besteht immer aus einer auf der Bauchdecke aufgeklebten Basisplatte und einem daran befestigten Beutel, der die Ausscheidungen aufnimmt", erklärt John Bograd, Manager Process Technology bei Coloplast. Es gibt ein- und zweiteilige Versorgungssysteme. Bei der einteiligen Variante ist die Haftfläche fest mit dem Beutel verschweißt, zweiteilige Systeme bestehen aus einer separaten Trägerplatte und dazu passenden Stomabeuteln. Die Beutel werden mit Hilfe eines Rastring- oder Klebesystems mit den Platten verbunden. Die Trägerplatte kann mehrere Tage auf der Haut bleiben, gewechselt wird nur der Beutel. „Seit mehreren Jahren setzen wir bei unseren Produkten zur Stomaversorgung auf die überragenden Klebeeigenschaften von Oppanol", betont der dänische Produktmanager. Denn die absolut sichere Haftung in jeder Situation ist die Voraussetzung dafür, dass die Stomaträger ein möglichst uneingeschränktes Leben führen können und maximale Bewegungsfreiheit haben. Auch bei den Inkontinenz-Versorgungssystemen kommt Oppanol zum Einsatz und ermöglicht den Betroffenen ein Höchstmaß an Mobilität.

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Wichtig ist es vor allem, dass die Versorgungssysteme fest auf der Haut kleben, ohne Irritationen beim Tragen oder Schmerzen bei der Entfernung zu verursachen. „Hautreizungen sind die häufigsten Probleme bei Stoma-Patienten, die mit einem Stoma leben müssen", weiß Bograd. Neuen Untersuchungen zufolge leidet fast die Hälfte von ihnen darunter. Der häufigste Grund ist eine unzureichende Verklebung der Basisplatte auf der Haut, so dass die Haut durch austretende Körperflüssigkeit ständig gereizt wird. Dies kann bei Systemen, die mit einer Klebemasse aus PIB befestigt werden, nicht vorkommen. „Oppanol eignet sich für diese Anwendung ideal, denn es ist nicht nur flexibel und extrem haftend, sondern auch ausgesprochen hautfreundlich", bestätigt Dr. Erwin Czech, Vertriebsleiter der BASF für Polyisobuten in Europa. Auch bei Kontakt mit Wasser oder großer Hitze verändert sich das Material nicht, so dass die Stomaträger unbesorgt schwimmen oder in die Sauna gehen können.

Zu den herausragenden Produkteigenschaften von PIB zählt auch, dass es sich mühelos mit anderen Komponenten verbinden kann. Durch seine ausgeprägte Viskosität trägt es zum reibungslosen Ablauf solcher Verarbeitungsschritte wie Strangpressen, Beschichtung oder Auswalzen von Kunststoff zur Folie bei. Coloplast nutzt diese Eigenschaften dazu, Klebeelemente mit höchster Präzisionskraft herzustellen und hat auf der Grundlage von PIB mehrere, inzwischen patentierte Verfahrenstechniken zur Produktion außerordentlich komplexer Materialverbindungen entwickelt.

Als Haftschicht zwischen der Basisplatte und dem menschlichen Körper erfülle Oppanol eine höchst wichtige Funktion. „Dabei garantieren wir eine hervorragende und immer gleich bleibende Qualität - das ist gerade für medizinische Anwendungen unerlässlich", so Bograd.

Unsichtbarer Beitrag, sichtbarer Erfolg - Die Zusammenarbeit mit Coloplast ist ein gutes Beispiel für dieses Leitmotiv der BASF.

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