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Thema des Kongresses sind die Wechselbeziehungen zwischen Sport, Wirtschaft und Medien. „Kommerzielle Interessen, wissenschaftliche Erkenntnisse, gesellschaftlicher Nutzen und mediale Ansprüche zerren am Sport", so Professor Heinz-Dieter Horch, Leiter des organisierenden Instituts für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln. Horch weiter: „Eine höchstaufmerksame Begleitung sowie Gestaltung des Sportangebotes und der Sportausübung sollte in einer konsensfähigen Balance stehen. Dazu ermahnt indirekt die Schirmherrschaft von Herrn Dr. Schäuble".
Die Professionalisierung und Kommerzialisierung des Sports war und ist aufs engste mit einer zunehmenden Bedeutung und neuen Formen der Kommunikation im, mit und über den Sport verknüpft. Mit den Neuen Medien, einem verschärften Wettbewerb um die Aufmerksamkeit von Sportinteressenten, dem Strukturwandel der Sport- und Medienlandschaft und des Sport-, Konsum- und Freizeitverhaltens haben sich in den letzten Jahren die Rahmenbedingungen für die Sportwerbung, das Sport-Sponsoring und die Sportberichterstattung grundlegend gewandelt. Der 6. Deutsche Sportökonomie-Kongress (19.-21.11.2008) widmet sich ökonomischen Fragen und Managementproblemen im Schnittfeld von Sport, Medien und Kommunikation in den verschiedenen Feldern und Organisationen der Sportbranche.
Professor Heinz-Dieter Horch weist auf die Chancen der drei Tage hin: „Wir bieten den Teilnehmern sowohl praxisnahe als auch wissenschaftsrelevante Fakten. Wir freuen uns auf die exklusive Begegnung von Journalisten, Ökonomen, Sportlern, Sportwissenschaftlern, Studenten, Politikern und Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft. Wir sind uns sicher, dass es zu keinem anderen Zeitpunkt des Jahres diese Fülle an Informationen gibt".
Sieben Symposien, zahlreiche wissenschaftliche Vorträge sowie Praktiker- und Unternehmens-Präsentationen, eine Business-Messe, zwei öffentliche Podiumsdiskussionen und Abendveranstaltungen bilden den Rahmen der Veranstaltung. Zu den Referenten, die bereits ihre Teilnahme bestätigten zählt u.a. der Direktor des Instituts für Rundfunkökonomie an der Universität zu Köln Prof. Dr. H. M. Schellhaass. Passend zum Kongressthema beteiligt sich das Institut für Sportpublizistik der Deutschen Sporthochschule Köln mit den zwei Symposien „Sportpublizistik" und „Medienökonomie". Institutsleiter Prof. Dr. Thomas Schierl konnte hierzu namhafte Experten aus dem In- und Ausland gewinnen, u.a. Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Leipzig sowie Prof. Dr. Gabriele Siegert, Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung, Abt. Media Economics, Universität Zürich.
Der Deutsche Sportökonomie-Kongress zählt zu den weltweit führenden Sportmanagement-Tagungen und bietet Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen und Praktikern aus allen Teilen der Sportbranche vielfältige Möglichkeiten der Präsentation, der Diskussion und des Kontakts. Ausrichter ist das Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln, die mit ca. 900 Studierenden zurzeit größte Ausbildungseinrichtung Europas im Bereich Sportökonomie und Sportmanagement.
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