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TV-Kommissar Krassnitzer ist Fan von Bundeskanzlerin Merkel

Harald Krassnitzer, erfolgreicher Schauspieler und Serienheld aus Österreich, hat sich als Anhänger von Bundeskanzlerin Angela Merkel geoutet. „Sie gibt keine Medienrülpser von sich wie ihr Vorgänger Gerhard Schröder, sondern versucht, Diskussionen zuzulassen und neue Wege zu gehen. Dafür verdient sie Respekt", sagte der 47-Jährige dem Magazin Reader's Digest (März-Ausgabe).

Ein Engagement in der Politik schließt Krassnitzer derzeit aber für sich aus. Seine Popularität will er lieber weiterhin dazu einsetzen, Spenden für die Hilfsorganisation „African Medical And Research Foundation" (AMREF) zu sammeln: „Ich will nicht nur prominent sein, sondern auch das Gefühl haben, für diese Erdkugel etwas zu tun, für etwas zu stehen."

Krassnitzer, der mit Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer in der Nähe von Wuppertal lebt, gilt im deutschsprachigen Raum als äußerst beliebter Schauspieler. Sowohl als TV-Kommissar Moritz Eisner im ARD-„Tatort" aus Wien als auch in der Rolle des „Winzerkönigs" aus dem Burgenland (ab 25. Februar wieder montags zu sehen) verkörpert er zumeist Charaktere, die mit seinem Privatleben keinerlei Parallelen haben. „Du hast eine Rolle, und jeder glaubt, du bist, was du spielst", so Krassnitzer über ein grundlegendes Missverständnis. Er selbst legt jedenfalls Wert auf seine Wurzeln. „Ich stamme aus einfachen Verhältnissen, war als Kind ziemlich verschlossen und meistens ein Einzelgänger", betonte er gegenüber Reader's Digest.

Vor diesem Hintergrund sieht er die Eitelkeiten der Film- und Fernsehwelt mit der notwendigen Distanz: „Ich freue mich, dass mich die Leute mögen", sagte Krassnitzer, „aber ich kenne die Mechanismen meiner Branche. Wenn morgen jemand an entscheidender Stelle sagt, der Krassnitzer gefällt mir nicht, spricht übermorgen niemand mehr von mir."

Ohnehin sucht der für seine Bodenständigkeit bekannte Österreicher immer wieder gezielt die Ruhe abseits der Scheinwerfer - am liebsten zuhause in der Küche: „Ich koche leidenschaftlich gerne", verriet Krassnitzer dem Magazin. Die notwendigen Zutaten besorgt er sich vor allem in Bioläden - aber erst, seit deren „puristische Ära mit verschrumpelten Äpfeln und krummen Karotten" vorüber sei.

Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die März-Ausgabe von Reader's Digest ist ab 25. Februar an zentralen Kiosken erhältlich.

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