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Konzernumsatz um 25 % auf knapp 1,8 Mrd. EUR gesteigert Umsatz in Europa deutlich erhöht Ausblick für 2007 sehr positiv
licher Bau) insgesamt um 2 % gestiegen; der deutsche Wohnungsbau erhöhte sich nur leicht. In Luxemburg lag die Bautätigkeit im Jahr 2007 auf dem Niveau des Vorjahres. Die Aufwärtsbewegung der niederländischen Bauwirtschaft hielt auch im dritten Quartal 2007 an; im Gesamtjahr sollen die Bauinvestitionen um mehr als 5 % wachsen. Osteuropa Die Gesamtwirtschaften der für uns wichtigen osteuropä- ischen Ländern entwickelten sich im dritten Quartal 2007 positiv: Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich in Polen um 6,4 % und in der Tschechischen Republik um 6,0 %. Auch im vierten Quartal gehen wir von einem weiteren starken gesamtwirtschaftlichen Wachstum in diesen Ländern aus und erwarten jährliche Steigerungsraten von jeweils rund 6 %. Auch die ukrainische und die russische Wirtschaft wuchsen im dritten Quartal 2007 deutlich; das Brutto- inlandsprodukt nahm in der Ukraine um 6,4 % und in Russland um 7,6 % zu. Für das Gesamtjahr 2007 rechnen wir hier mit Steigerungsraten von jeweils über 7 %. Die Bautätigkeit in Polen profitierte im Jahresverlauf 2007 nicht nur von dem milden Wetter zu Jahresbeginn, sondern auch von der Erholung der Investitionsnachfrage und dem starken inländischen Konsum; der Bausektor war in diesem Jahr der am schnellsten wachsende Wirtschaftsbereich. Die polnischen Bauinvestitionen werden im Jahr 2007 insge- samt um rund 13 % zunehmen. In der Tschechischen Republik erwarten wir, dass sich die Bauproduktion nach verhaltener Entwicklung im dritten Quartal 2007 im vierten Quartal wieder erholt hat. Wachstumsmotor war nach wie vor der Hochbau, während der Tiefbau weiterhin rückläufig war. Für das gesamte Jahr 2007 gehen wir von einer Erhöhung der tschechischen Bauinvestitionen um 6 % aus. Unterstützt von der hohen Investitionsnachfrage und dem starken privaten Konsum expandierten die Bauwirtschaften in der Ukraine und in der Region Ekaterinburg in Russland im Jahresverlauf 2007 weiter; in beiden Ländern wird die Bautätigkeit das Vorjahresniveau deutlich übersteigen. USA Die US-Wirtschaft wuchs im dritten Quartal 2007 durch höhere Nettoexporte und den zunehmenden privaten Konsum mit + 2,8 % wieder stärker als in den ersten bei- den Quartalen des Jahres. Im Gesamtjahr wird sich das Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um 2 % erhöhen. Während die Investitionen im gewerblichen und öffentlichen Bau weiter hohe Zuwachsraten verzeichneten, verminderten sich die privaten Wohnungsbauinvestitionen weiter drastisch. Insgesamt sanken die nominalen Bauinvestitio- nen im dritten Quartal 2007 um rund 2 %; verglichen mit dem relativ schwachen Vorjahresquartal lagen sie im vierten Quartal vermutlich etwa auf Vorjahresniveau. Für die realen, preisbereinigten Bauinvestitionen rechnen wir im Gesamtjahr 2007 mit einem Rückgang von knapp 4 %. Absatz und Preise Der Zementabsatz des Dyckerhoff Konzerns setzte den posi- tiven Trend der ersten neun Monate fort; im Vergleich zum Vorjahr stieg er um 3 %. Unsere Zementwerke in Deutsch- land, Luxemburg, der Tschechischen Republik und in der Ukraine verkauften deutlich mehr. In Deutschland wurde zwar weniger Zement verbraucht, jedoch stieg unser Absatz durch höhere Exporte in das benachbarte Ausland. In Russ- land und in Polen lag der Zementversand auf Vorjahres- niveau. Unser russisches Werk produziert an der Kapazitäts- grenze und kann daher erst nach Fertigstellung der neuen Ofenlinie am Marktwachstum teilnehmen. In den USA be- wirkte die Abkühlung der Bauwirtschaft einen deutlichen Absatzrückgang. Der Betonabsatz folgt dem positiven Trend des Zements: In Osteuropa, insbesondere in der Ukraine, wurde deutlich mehr Beton verkauft. Die Dyckerhoff Basal Gruppe in den Niederlanden entwickelte sich erwartungs- gemäß erfreulich. Nur in Deutschland lag der Absatz in einem schwierigen Marktumfeld leicht unter dem Vorjahr. In allen Regionen setzten wir höhere Zementpreise durch: In Deutschland und Luxemburg stiegen die Preise um rund 9 % bzw. 3 %. In Russland verbesserten sie sich wegen der Zementknappheit um fast 73 %, in der Ukraine wegen der Gaspreissteigerung um rund 70 % sowie in Polen um knapp 19 %. In der Tschechischen Republik legten die Preise immerhin um 4 % zu. Trotz des wachsenden Wettbewerbs in den USA lagen die Zementpreise um rund 5 % über dem Vorjahr. Die Preise für Beton erhöhten sich in Deutschland um knapp 9 %. In der Ukraine wurden die Betonpreise we- gen gestiegener Vorkosten um fast 40 % erhöht, während der Beton in Polen rund 23 % mehr kostete. In der Tschechischen Republik blieben die Betonpreise stabil. Umsatz und Ertrag Entsprechend stieg der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2007 um 25 % bzw. 355 Mio. EUR auf knapp 1,8 Mrd. EUR. Die Wachstumsrate des vergleichbaren, originären Um- satzes war mit 16 % geringer, da hierbei Veränderungen im Konsolidierungskreis berücksichtigt sind. Dies betrifft vor allem die Erstkonsolidierung der Dyckerhoff Basal Gruppe im laufenden Geschäftsjahr und den Verkauf des Geschäftsfelds Betonprodukte im zweiten Quartal 2006. Währungseffekte minderten den Umsatz um 39 Mio. EUR. Rund 72 % des Konzernumsatzes erzielten wir im Ausland, davon 42 % in Osteuropa, 17 % in USA, 13 % in Luxem- burg und den Niederlanden; der deutsche Anteil beträgt 28 %. Das EBITDA des Dyckerhoff Konzerns wird im Geschäfts- jahr 2007 im Wesentlichen durch höhere Ergebnisbeiträge aus Europa gesteigert. Das Konzernergebnis vor Steuern und der Konzernjahresüberschuss im Geschäftsjahr 2007 werden das Vorjahr sehr deutlich übertreffen.
Investitionen Im Geschäftsjahr 2007 hat der Dyckerhoff Konzern seine Investitionen auf 187 Mio. EUR fast verdoppelt. Die Sachinvestitionen stiegen um 78 Mio. EUR auf 166 Mio. EUR durch Modernisierungen unserer Werksstandorte sowie Kapazitätserweiterungen. In Deutschland (Lengerich) und Luxemburg (Esch) erweitern wir die Mahlkapazitäten, in Russland (Suchoi Log) und USA (Selma) bauen wir zusätz- liche Ofenlinien. Die Finanzinvestitionen sind um 8 Mio. EUR auf 21 Mio. EUR gestiegen; in den Niederlanden, in Lu- xemburg und in Tschechien haben wir weitere Anteile erworben. Außerdem leisteten wir Zahlungen für den Bau unseres neuen Zementwerkes in der Region Orenburg in Russland. In Deutschland, in unserem Werk Amöneburg, werden wir etwa 40 Mio. EUR in die Erweiterung unserer Weiss- zementproduktion investieren. Damit werden wir unsere Kapazität auf 350.000 Tonnen Weisszement erhöhen. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl stieg insgesamt um 385 auf 7.343 im Wesentlichen durch die Erstkonsolidierung der Dyckerhoff Basal Gruppe. Zum 31. Dezember 2007 waren 79 % der Belegschaft (2006: 78 %) im Ausland beschäftigt. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2008 Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland wird im Jahr 2008 voraussichtlich um knapp 2 % steigen. Das ifo Institut er- wartet in seiner vorläufigen Konjunkturprognose eine Zunahme der deutschen Bauinvestitionen um ebenfalls knapp 2 %. Demnach bleiben die Investitionen im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau weiterhin stark und auch die Wohnungsbauinvestitionen nehmen leicht zu. Für Luxem- burg und die Niederlande erwarten wir ein gesamtwirt- schaftliches Wachstum von 4 bis 5 % bzw. 2 bis 3 %. In Luxemburg werden die Bauinvestitionen voraussichtlich auf dem Vorjahresniveau liegen. Die Investitionstätigkeit in den Niederlanden wird sich erneut in allen Bausektoren erhöhen, wenn auch etwas verhaltener als im Jahr 2007; insgesamt erwarten wir für die Bauinvestitionen eine Steigerung um rund 3 %. In Polen gehen wir im Jahr 2008 von einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um knapp 6 % aus; die Bauinves- titionen werden sich deutlich stärker um rund 15 % erhöhen. Die tschechische Wirtschaft wird voraussichtlich um 5 % wachsen; die Prognose für die Bauinvestitionen liegt bei einem Plus von 4 %. In der Ukraine und in Russland bleibt die gesamtwirtschaftliche Entwicklung auch im Jahr 2008 positiv: Das Bruttoinlandsprodukt wird in beiden Ländern zwischen 6 % und 7 % steigen. Die hohe Investitionstätig- keit und der starke private Konsum unterstützen auch die Ausweitung der Bautätigkeit in diesen Ländern. Das Bruttoinlandsprodukt in den USA wird sich im Jahr 2008 voraussichtlich um etwa 2 % erhöhen. Neben der Krise am Wohnungsmarkt, die zu einem starken Rückgang der Wohnungsbauinvestitionen um 8 % führt, werden auch die Investitionen im Wirtschaftsbau angesichts des langsa- meren Wirtschaftswachstums und der verschärften Be- dingungen bei der Kreditvergabe um 3 % rückläufig sein. Für die öffentlichen Bauinvestitionen erwarten wir einen leichten Anstieg von 2 %. Insgesamt werden die Bauin- vestitionen laut PCA (Portland Cement Association) um knapp 4 % sinken. Für das Jahr 2008 erwarten wir eine weiter positive Entwicklung von Dyckerhoff. Allerdings ist zu berücksichti- gen, dass das milde Wetter Anfang 2007 den Absatz in allen europäischen Regionen beflügelt hat. In unseren Prog- nosen für das Jahr 2008 gehen wir von einem normalen Winter mit entsprechend kalter Witterung aus. Unsere Märkte werden sich dabei unterschiedlich entwickeln. In Deutschland wird der Zementverbrauch nur leicht zuneh- men. Wir rechnen mit einem gleichbleibenden Zement- und auch Transportbetonabsatz. Insgesamt wird unser Umsatz in Deutschland leicht über dem Niveau des Vorjahres lie- gen. In Luxemburg bleibt das Marktumfeld stabil - und des- halb erwarten wir auch ein gleichbleibendes Absatz- und Umsatzniveau. Infolge des Wegfalls eines Großprojektes werden der Transportbetonabsatz und auch der Umsatz unserer niederländischen Gesellschaft sinken. Während wir in Polen leichte Absatzsteigerungen beim Zement erwar- ten, gehen wir in der Tschechischen Republik von einem leichten Absatzrückgang aus. In beiden Ländern wird der Transportbetonabsatz leicht unter dem des Vorjahres blei- ben. In Polen erwarten wir, dass der Umsatz insgesamt das Vorjahr leicht übertreffen wird, und in der Tschechischen Republik wird der Umsatz stabil bleiben. In der Ukraine gehen wir von einem Wachstum sowohl in unserem Zement- als auch in unserem Transportbetongeschäft und somit von einem weiteren Umsatzanstieg aus. Unser Werk in Russ- land ist voll ausgelastet, deshalb können wir den Absatz nicht erhöhen. Steigende Preise werden den Umsatz in Russland jedoch positiv beeinflussen. In den USA erwarten wir aufgrund des schwachen Wohnungsbaumarktes und zunehmenden Wettbewerbs einen spürbar geringeren Zementverkauf und Umsatz. Vor diesem Hintergrund gehen wir für den Dyckerhoff Konzern von einer stabilen Entwicklung für Umsatz und Ergebnis aus. 30. Januar 2008 Dyckerhoff AG, der Vorstand zwischenbericht der dyckerhoff ag Erläuterungen zum Zwischenbericht Konsolidierungskreis Ausgehend vom 31. Dezember 2006 ergaben sich folgende Veränderungen im Konsolidierungskreis: In den Konsolidierungskreis aufgenommen wurden zum 1. Ja- nuar 2007 die niederländische Dyckerhoff Basal Gruppe (100 %) sowie die neu gegründete Gesellschaft TOB Dyckerhoff Transport Ukraine (100 %). Mit Wirkung zum 1. Mai 2007 wurde die russische Gesellschaft ZAO Akmel in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Mit dem Erwerb ist der Bau eines komplett neuen Zementwerks im Süden Russlands nahe der kasachischen Grenze geplant. Zum 1. April 2007 schied die Bohemia Beton Union Decín s.r.o., Tschechische Republik, aus dem Konsolidierungskreis aus. Außerdem schieden zum 31. August 2007 die beiden Gesellschaften Kinzigbeton GmbH & Co. KG und Transport- beton Gelnhausen GmbH im Tausch gegen zwei Transport- betonanlagen der FBA Fertigbeton Anhalt GmbH & Co. KG aus dem Konsolidierungskreis aus. Mit Wirkung vom 1. Okto- ber 2007 schied weiterhin die luxemburgische Gesellschaft Marbrerie Jacquemart S. à r.l. aus. Ereignisse nach Ende des Berichtsjahres Wesentliche Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode lagen nicht vor. Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen Der vorliegende Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen Erwartungen und Prog- nosen gemäß den aktuellen Informationen basieren. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten und können daher deutlich von der tatsächlichen Entwicklung abweichen. Die Dyckerhoff AG hat keine Verpflichtung, die in diesem Dokument gemachten zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen.
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