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Marktposition gefestigt: EURONICS präsentiert Bilanz für Geschäftsjahr 2006/2007

Die EURONICS Deutschland eG hat im Geschäftsjahr 2006/2007 (01.10.2006 bis 30.09.2007) ihre Position als zweitstärkster Marktteilnehmer und größte Verbundgruppe im Fachhandel für Consumer Electronics weiter gefestigt. Mit einer Steigerung um 4,8 Prozent erwirtschaftete EURONICS einen Zentralumsatz von 1.508 Millionen Euro. Die 1.912 Mitglieder erzielen 2006/2007 an 2.103 Standorten mit rund 12.000 Mitarbeitern einen Außenumsatz von 3,35 Milliarden Euro. An die Mitglieder konnten Bonuszahlungen für getätigte Umsätze von insgesamt 79,8 Millionen Euro (Vorjahr: 73,4 Millionen Euro) ausgeschüttet werden. „2006/2007 war für uns ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr", bilanzierte Werner Winkelmann, Vorstandssprecher der EURONICS Deutschland eG, auf der Jahrespressekonferenz in Stuttgart.

Consumer Electronics: Unterhaltungselektronik sorgt für Wachstum

Im Warenbereich der Consumer Electronics erwirtschaftete EURONICS in 2006/2007 einen Zentralumsatz von rund 1.140 Millionen Euro. Damit verzeichnete die Verbundgruppe einen Zuwachs von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Treibende Kraft im größten Marktsegment waren Produkte der Unterhaltungselektronik. Ihr Anteil am Zentralumsatz betrug inklusive dem Warenbereich Foto 753 Millionen Euro. EURONICS erzielte damit erneut ein Marktwachstum, das über dem Durchschnitt lag. Im Fokus der Verbraucher standen vor allem innovative, flache TV-Geräte mit LCD- oder Plasma-Displays, aber auch die mobilen Navigationsgeräte. Trotz Mengenwachstum in vielen Segmenten machte sich der starke Preisverfall am Markt aber deutlich bemerkbar.

Haustechnik verzeichnet kräftiges Umsatzplus

Auch bei der Haustechnik konnte ein kräftiges Umsatzplus erreicht werden. Im zurückliegenden Geschäftsjahr erwirtschaftete EURONICS einen Umsatz von rund 335,2 Mio. Euro in diesem Warenbereich. Dies entspricht einem Wachstum von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Trend der letzten Jahre hin zu qualitativ-hochwertigen Produkten hielt an. Ob Kühl-Gefrier-Kombinationen oder Kaffeevollautomaten - innovative Geräte mit modernem Design bestimmten den Markt für Haustechnik in 2006/2007. Im laufenden Jahr wird sich diese positive Umsatzentwicklung weiter fortsetzen.

Siegeszug der Marke

Die Marke „EURONICS - Best of Electronics" wird zum Gütesiegel im Fachhandel für Consumer Electronics. Mehr als 1.000 Outlets haben das neue Markenkonzept bereits übernommen. „Ziel ist es, insgesamt 1.200 EURONICS-Markenteilnehmer zu gewinnen", so Winkelmann. Im Geschäftsjahr 2006/2007 eröffneten sechs Fachmärkte mit einer Verkaufsfläche von jeweils über 900 Quadratmetern unter der neuen Händlermarke EURONICS. Damit verfügt die Genossenschaft über 120 Fachmärkte in Deutschland, 55 davon firmieren als MEGA COMPANY. Acht weitere Neueröffnungen sind für 2008 geplant. Aktuell bilden 1.693 Fachgeschäfte den Großteil der EURONICS Mitglieder und sind zumeist inhabergeführte, mittelständische Unternehmen, die sich durch Sortiments- und Beratungskompetenz sowie umfassende Serviceleistungen bei den Verbrauchern einen Namen machen. Der Bekanntheitsgrad der Marke steigt auch durch die neuen humorvoll-unterhaltsamen TV-Spots, in denen sich EURONICS mit RED ZAC präsentiert - gesprochen von OTTO.

EURONICS International als europäischer Partner

„Die EURONICS Deutschland profitiert auch vom Potenzial des europäischen Einkaufs- und Marketingverbundes EURONICS International, dem wir als Partner angehören," so Winkelmann, langjähriger Präsident der EURONICS International. Die europäische Verbundgruppe ist mit 28 Kooperationspartnern in 27 Ländern an über 9.000 Standorten aktiv. Der Verbund erzielte 2006 einen Gesamtumsatz von 10,8 Milliarden Euro und erwartet für 2007 einen Umsatz in Höhe von 11,7 Milliarden Euro. Über 39.400 Mitarbeiter sind in den mehr als 6.000 Mitgliedsunternehmen beschäftigt. Auch in Europa gilt EURONICS damit als größte Verbundgruppe der Branche.

EURONICS strategischer Partner der IFA 2008

In 2008 setzt EURONICS die strategische Handelspartnerschaft mit der IFA weiter fort. „Die Zukunft von EURONICS liegt in der Internationalität. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit auf dieser Ebene und eine konsequente internationale Markenpolitik sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit des Fachhandels", erklärte Winkelmann. Als strategischer Partner der IFA präsentiert sich EURONICS auf der weltweit wichtigsten Leitmesse für Consumer Electronics mit einem eigenen Ausstellungsbereich. Fachhändler aus aller Welt konnten sich von den Vorteilen einer Zugehörigkeit zum internationalen Einkaufs- und Marketingverbundes überzeugen. Insbesondere EURONICS Mitglieder sollen neue Impulse und Anregungen für das tägliche Geschäft erhalten. „Mit der Partnerschaft treffen wir exakt die Informationsbedürfnisse unserer Fachhändler. Die Identität und Gemeinsamkeiten unserer europäischen Gruppe werden dadurch weiter gefördert", so Vorstand Benedict Kober. Die Erweiterung der IFA um die Hausgeräte-Ausstellung „HOME APPLIANCES @ IFA" begrüßt die Verbundgruppe ausdrücklich. „Die IFA entwickelt sich zu einer einheitlichen Messeplattform für die gesamte CE-Branche, der internationale Messestandort Berlin wird so noch interessanter", Winkelmann weiter. Kompetente Beratung zum Thema Energieeffizienz

Das Thema „Energieeffizienz" gewinnt bei EURONICS zunehmend an Bedeutung. Durch Kooperationen mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) und dem unabhängigen Verbraucherportal „ecochoice" sieht sich die Kooperation in einer Vorreiterrolle. „Wir arbeiten eng mit der Industrie zusammen, um in zunehmenden Umfang energieeffiziente Produkte in die Sortimente zu integrieren", erklärte Winkelmann. Deutschlands größte Fachhandelskooperation sieht in energieeffizienten Produkten der Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten großes Umsatzpotenzial. Der Aufklärungs- und Informationsbedarf bei den Konsumenten ist hoch. Steigende Energiekosten und strengere Umweltgesetze treiben derzeit das Thema Klimaschutz in der CE-Branche voran. Immer mehr Verbraucher denken auch beim Kauf von Unterhaltungselektronik an die Umwelt. Denn mittlerweile gibt es in nahezu jedem Segment Produkte, die einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können, zum Beispiel durch einen geringen Stromverbrauch im Betrieb oder Standby-Modus. „Entscheidend ist eine kompetente Beratung durch den Fachhandel", so Winkelmann.

Ausblick für 2008 mit klarem Ziel: Höhere Wertschöpfung für den Fachhandel

Für das Jahr der beiden großen Sportereignisse Fußball-EM und Olympische Spiele sagt die Mehrzahl aller Marktprognosen eine positive Entwicklung voraus. „Die EURONICS Deutschland eG sieht sich für 2008 sehr gut vorbereitet", blicken die beiden Vorstände Winkelmann und Kober optimistisch in die Zukunft. Man gehe daher von einem guten Geschäftsjahr 2007/2008 mit moderaten Wachstumsraten aus. „In diesem Jahr können sich unsere Mitglieder auf beträchtliche Ausschüttungen durch die Zentrale freuen", kündigt Finanzvorstand Benedict Kober in Stuttgart an. Exklusiv für ihre Mitglieder hatte die Geschäftsführung im vergangenen Jahr einen beachtlichen Sonderertrag aufgrund von Steuerrückzahlungen realisieren können, der auch für die weitere Stärkung der Marke EURONICS genutzt wird.

Mit der Entscheidung zugunsten von Blu-Ray und damit dem voraussichtlichen Ende im Formatstreit um die DVD-Nachfolge rechnet EURONICS mit neuen Impulsen für den Verkauf. Viele Verbraucher werden sich in 2008 für leistungsstarke Geräte mit integrierten Festplatten interessieren. Die Nachfrage von Seiten der Verbraucher nach innovativen LCD-/ Plasma TV-Geräten sowie Navigationssystemen ist auch 2008 unverändert groß. „Neue Technologien wie Fernsehen über das Internet (IPTV) oder die Digitalisierung der Empfangstechnik, wie zum Beispiel über DVBT werden im laufenden Jahr für weiteren Auftrieb im Markt sorgen", so der EURONICS-Vorstand. Da diese modernen Technologien immer erklärungsbedürftiger werden, ist der Beratungsbedarf bei den Verbrauchern weiter gestiegen. Diese qualifizierte Beratungsleistung werde im Wesentlichen beim Fachhandel nachgefragt. Durch ein weiter ausgebautes Händlerportal sieht sich die Verbundgruppe auch für den wachsenden Wettbewerb mit dem Internethandel gut gerüstet.

„Die Marktentwicklung in unserer Branche ist vom Verlust der Mitte geprägt. Es gibt zunehmend eine Polarisierung zwischen den preisorientierten Sortimenten und den qualitätsorientierten. Industrie und Handel müssen intensiver zusammenarbeiten, um eine höhere Wertschöpfung in den qualitativeren Produktsegmenten zu erzielen und den Kunden einen Mehrwert zu bieten", forderte Winkelmann in Stuttgart. ‚Trading Up' laute die gemeinsame Aufgabe, um durch qualitativere und bessere Leistung die Kunden an den Fachhandel zu binden. Erweiterungen und Vertiefungen des Sortiments in dieser Hinsicht sowie eine verbesserte Produktpräsentationen und kompetente Beratungs- bzw. Serviceleistungen seien dafür die Voraussetzung.

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