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Ergebnisse aus dem VDI- Gesamtverkehrsforum

Die so genannte �Stadt-Land-Flucht� aus ländlichen Regionen in städtische Ballungsräume wird in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen und die Städte vor die große Herausforderung stellen, den wachsenden Verkehr künftig zu bewältigen. Zu diesem Ergebnis kamen die Verkehrsexperten auf dem vom VDI organisierten Gesamtverkehrs­forum 2007�, das vom 22. bis 23. November 2007 im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) in Braunschweig stattfand. Deshalb müssen Öffentlichkeit und Politik noch stärker für das Thema Mobilität sensibilisiert werden, so der Tenor auf der Veranstaltung.

Mobilität sichern. (Grafik: VDI; Größe 1,46 MB;) Download unter www.vdi.de/uploads/media/gesamtverkehrsforum.jpg

"Der wachsende Verkehr in Ballungsräumen muss effizienter, sicherer und vor allem umwelt­schonender abgewickelt werden", sagte Professor Ulrich Seiffert, Mitglied des Programmausschusses und Geschäftsführer der WiTech Engineering GmbH. "Oftmals übersteigt die Nachfrage an die Verkehrsangebote bereits schon heute die Leistungsfähigkeit des gesamten Verkehrssystems", so Seiffert weiter. Deshalb forderten die Teilnehmer des Gesamtverkehrsforums insbesondere von Städten und Kommunen intelligente Verkehrsmanagementkonzepte, in denen sich Individualverkehr und öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) sinnvoll ergänzen.

Dazu zählen beispielsweise ein weiterer Ausbau so genannter Park-and-Ride-Konzepte und intelligenter Verkehrsleitsysteme sowie die Förderung von Fahrgemeinschaften. Darüber hinaus soll eine Attraktivitätssteigerung des ÖPNV den geänderten Fahrgastbedingungen gerecht werden, denn bedingt durch den demografischen Wandel werden zunehmend ältere Menschen Bus und Bahn nutzen - dies wurde als große Chance für den ÖPNV identifiziert. Analog dazu sollen Zusammenarbeiten auf kommunaler Ebene, die der Harmonisierung des Verkehrsflusses und Angleichung technischer Standards dienen, gefördert werden. An die Automobilhersteller richteten die Verkehrsexperten die Forderung, die Rahmenbedingungen für eine intelligente Vernetzung der Fahrzeuge bereitzustellen und Forschungsprojekte, wie die �Car2Car-Communication� weiter zu intensivieren.

"Mobilität ist und bleibt Lebensqualität. Damit dies so bleibt, muss sie zum öffentlichen Thema werden, denn nur eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen kann den Verkehrskollaps in den Innenstädten verhindern", so Seiffert abschließend.

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