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Innerhalb der Elektrokleingeräte stellen sie den wichtigsten Umsatztreiber dar. Aber auch im Haushalt zum Beispiel bei Staubsaugern, Bügelgeräten und bei Küchengeräten wie Stabmixern und Küchenmaschinen konnten or- dentliche Zuwächse verbucht werden. Aus dem Bereich Personal Care legten Hairstyler mit einem Anstieg um mehr als ein Drittel tüchtig zu, ebenso Bo- dygroomer (Ganzkörperrasierer), die in allen Monaten des dritten Quartals zweistellig wachsen konnten. Es ist zu beobachten, dass Lifestyle-Produkte des täglichen Bedarfs, die Komfort und Qualität bieten, wieder verstärkt nachgefragt werden. Die gestiegene Nachfrage nach hochwertigen und durch kombinierte Funkti- onen komfortabel zu benutzenden Produkten trifft auch auf den Teilmarkt Office Equipment & Consumables zu. Dieser konnte mit 9,5 Prozent Um- satzwachstum sein Plus im Vergleich zum letzten Quartal nochmals steigern. Der Gewinn in dem Segement wird getragen von multifunktionellen Büroma- schinen, auch MFD (Multi Functional Devices) genannt, und den zugehöri- gen, wertmäßig weitaus gewichtigeren Kartuschen. Eine herauszuhebende Stellung haben die Farb-Laser-MFDs, deren Umsatzzuwächse am Ende des Quartals sogar dreistellig sind. Im Teilmarkt Office Equipment hatten es dagegen die stand-alone Geräte zum Ende des dritten Quartals besonders schwer. Sie rutschten allesamt ins Minus, mit Ausnahme der Farblaserdru- cker und der Einzugsscanner.
Mobilität als Wachstumsmotor Für die Informationstechnologie beinhalten die im dritten Quartal umgesetz- ten 2,3 Milliarden Euro ein sattes Plus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vor- jahreszeitraum. Derzeit erlebt die Branche gerade eine Phase, in der der Endverbraucher die alten Desktop-Computer immer häufiger durch kleine und vor allem mobile Notebooks ersetzt; diese sind wertmäßig um fast ein Fünftel gewachsen, während die Desktop-Rechner stagnieren. Der Trend zu mehr Mobilität und damit Komfort setzte sich mit Zuwächsen bei kabellosen Routern und Netzwerkkarten fort. War das schwache letzte Quartal für die Unterhaltungselektronik noch durch den beeindruckend umsatzstarken WM-Vergleichszeitraum 2006 geprägt, so vermeldet dieser Teilmarkt im dritten Quartal 2007 wieder ein respektables Wertwachstum von fast 8 Prozent. Dominiert wird der Markt nach wie vor durch die Nachfrage nach hochauflösenden Flachbildschirmen, und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht. Während in Großbritannien bereits 40 Pro- zent der Haushalte einen Flachbildfernseher besitzen, ist es in Deutschland erst jeder fünfte - hier besteht also noch Nachholbedarf. Tragbare Navigati- onsgeräte bilden weiterhin ein dynamisches Wachstumssegment, aber auch der Teilbereich Hifi-Anlagen trägt, insbesondere durch hochwertige Home Theatre Systeme, zum Erfolg bei.
Qualität ist gefragt Ein mit 4,4 Prozent gesundes Wachstum zeigt der Sektor Foto. Nach einer Stagnation der Foto-Umsätze im Jahr 2006, blickt man für den Zeitraum Januar bis September 2007 sogar auf ein Umsatzwachstum im Vergleich zur Vorperiode von 5,6 Prozent, von dem vor allem der Fotofachhandel profitie- ren konnte. Treiber dieser Entwicklung sind besonders die umsatzstarken digitalen Spiegelreflexkameras. Sie zeigen nicht nur den Trend zu höherer Auflösung, zur 10-Mega-Pixel-Klasse auf, sondern veranlassen auch Zusatz- käufe: Wechselobjekte, Blitzgeräte, Taschen. Bei den digitalen Kompaktka- meras sind nun verstärkt die 7-Mega-Pixel-Geräte gefragt, doch ist hier durch den Preisverfall ein leicht rückläufiger Umsatz zu beobachten, der das Ergebnis im Fotomarkt aber kaum trübt. Im dritten Quartal hat die Telekommunikation ebenfalls leicht mit 4 Prozent zugelegt. Für die ersten neun Monate dieses Jahres kann sich der Telekom- munikationsbereich sogar über 7,3 Prozent Umsatzwachstum freuen. Mobil- telefone stehen nach wie vor in der Gunst der Käufer und verzeichneten ein Plus. Im September war jedes fünfte der in Deutschland verkauften Mobilte- lefone ein Slider-Handy, bei dem die obere und untere Gehäusehälfte ge- geneinander verschiebbar sind. Festnetztelefone und Telekommunikations- anlagen sind im vergangenen Quartal zweistellig gewachsen, letztere konn- ten bei Vorhandensein der VoIP-Funktionalität (Voice-over-Internet-Protocol- Telefonie) sogar mehr als eine Verdopplung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr vorweisen. Nach verhaltenem Start in das Jahr sind die Elektrogroßgeräte das Schluss- licht mit minus 2,6 Prozent Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr. Die einzigen Produkte mit deutlich positiver Entwicklung sind Wäschetrockner. In den restlichen Warengruppen der Weißen Ware spielten mit Sicherheit vor- gezogene Käufe gegen Ende 2006 aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn des Jahres eine entscheidende Rolle. Gute Umsatzentwicklung 2007 Der Elektrogerätemarkt in Deutschland sieht im dritten Quartal ein erfri- schendes Wachstum von 5,7 Prozent. Eine bislang gute Konsumlaune und der Trend der Konsumenten zu Komfort und Qualität tragen daran großen Anteil. Inflationsängste, gestiegene Lebensmittel- und Energiepreise dürften das positive Jahresergebnis nicht mehr beeinflussen. Traditionell ziehen die Technikmärkte gegen Jahresende, insbesondere im Weihnachtsgeschäft nochmals an.
Zur Studie Der TEMAX ist ein vom Geschäftsfeld GfK Retail and Technology neu ge- schaffener Index zum Markt der Technischen Gebrauchsgüter. Die Ergeb- nisse basieren auf den Erhebungen des Handelspanels von GfK Retail and Technology, ergänzt mit Umsätzen dort nicht beobachteter Absatzkanäle. In das Handelspanel fließen in Deutschland Daten von mehr als 6.500 Händ- lern ein. Tabellen, Grafiken und zusätzliche Informationen sind unter www.gfkrt.com abrufbar. Weitere Informationen: Dr. Michael Sauter, Tel: +49 (0) 911-395-3111, michael.sauter@gfk.com, Ellen Pressler, Tel: +49 (0) 911-395-3482, ellen.pressler@gfk.com. Zur GfK Gruppe Die GfK Gruppe, weltweit die Nummer 5 der Marktforschungsunternehmen, ist in den fünf Geschäftsfeldern Custom Research, Retail and Technology, Consumer Tracking, Media und HealthCare aktiv. Insgesamt gehören der GfK Gruppe 115 operative Unternehmen an, die über 90 Länder abdecken. Von den knapp 8.400 Beschäftigten (Stand 30. Juni 2007) arbeiten 80 Pro- zent außerhalb Deutschlands. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com.
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