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Japan und Deutschland sind auf dem Gebiet der Umwelt- und Effizienztechniken weltweit führend. Die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung sieht von 1994 bis 2020 eine Verdopplung der Rohstoffproduktivität - eine Messgröße dafür, wie effizient eine Volkswirtschaft mit nicht-erneuerbaren Rohstoffen umgeht - vor. Das im Jahr 1996 in Kraft getretene Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz leitete eine Trendwende beim Rohstoffverbrauch ein, gefolgt von einer EU-weiten Einführung eines branchenspezifischen Abfallkatalogs 1999. In Japan ist der Aufbau einer Materialkreislaufgesellschaft mit dem Markenzeichen 3R (reduce, reuse, recycle - Vermeidung, Verwendung, Verwertung) seit dem Jahr 2000 gesetzlich verankert.
Der Dialog beider Länder hat bereits Tradition: In Teilen hat Japan das deutsche Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz übernommen. Deutschland und die EU bereiten gegenwärtig vor, die Philosophie des so genannten Top-Runner-Ansatzes Japans in ihre Produktpolitik zu übernehmen. Der Top-Runner-Ansatz zielt auf die Durchdringung des Marktes mit der umweltverträglichsten, insbesondere ressourcen- und/oder energieeffizientesten Technik. Obwohl Ausgangsniveau - bezogen auf die erreichte Effizienz bei der Ressourcennutzung - und Politikstile in Japan und Deutschland unterschiedlich sind, gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte für gemeinsame Aktivitäten.
Das Wuppertal Institut führt das Projekt, in dessen Rahmen diese Konferenz stattfindet, in Kooperation mit dem UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumtion and Production (CSCP) und dem Japanisch-Deutschen-Zentrum durch
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