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manager magazin: Euro 500: Konzerne mit deutlicher Gewinnsteigerung

Europas Unternehmen bleiben in der Erfolgsspur. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Euro 500" des manager magazins. Die 500 größten börsennotierten Firmen Europas fuhren im Jahr 2006 Gewinne von insgesamt 591 Milliarden Euro ein. Damit steigerten die Konzerne ihre Überschüsse seit dem Krisenjahr 2002 um mehr als 700 Prozent. Zudem stieg der Börsenwert der Konzerne von rund 7760 Milliarden Euro im Jahr 2006 auf über 8700 Milliarden Euro im September dieses Jahres. Damit hat sich der Börsenwert seit dem Ende der Börsenkrise im Jahr 2003 um 71 Prozent erhöht.

Enttäuschend ist das Abschneiden der 53 deutschen Konzerne in puncto Rentabilität und Kursentwicklung. Nur drei Unternehmen schafften es überhaupt unter die ersten 50 der Konzernrangliste, die das manager magazin in seiner November-Ausgabe (Erscheinungstermin: 26. Oktober 2007) veröffentlicht.

Bestes deutsches Unternehmen ist der Stahl- und Röhrenhersteller Salzgitter auf Rang zwei. Das deutsche Trio unter den Top 50 der Euro 500 vervollständigen der Fotovoltaik-Konzern und Vorjahressieger Solarworld (Rang 3) sowie Chemiekonzern Kali + Salz (48). Den Gesamtsieg im manager-magazin-Ranking errang die dänische Hörgeräte-Firma William Demant.

Die Euro-500-Analyse, die umfassendste Untersuchung europäischer Unternehmen, legt offen, welchen Konzernchefs es gelang, mit der richtigen Strategie in einem Umfeld verschärften Wettbewerbs zuzulegen. Erstellt wird die jährliche Euro-500-Studie von Professor Reinhart Schmidt von der Universität Halle-Wittenberg und der Beratungsgesellschaft Deloitte. Untersucht wurden die 500 größten Börsenfirmen Europas, ausgewählt nach Marktkapitalisierung (Börsenwert) und Streubesitz (free float). Die manager-magazin-Experten nehmen sowohl fundamentale Firmenkennziffern wie die Eigenkapitalrendite als auch die Aktienkursentwicklung der Unternehmen unter die Lupe.

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