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Verfahrenstechnische Arbeit mit VDI-Preis ausgezeichnet

Dr.-Ing. Wilhelm Schabel aus Karlsruhe ist Träger des Arnold-Eucken-Preises 2007 der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC). Der Vorsitzende der VDI-GVC, Achim Noack, überreichte ihm die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung am 16. Oktober im Rahmen der ProcessNet-Jahrestagung 2007 der Verfahrens­ingenieure in Aachen.

Dr.-Ing. Wilhelm Schabel Bildquelle: W. Schabel Download unter http://www.vdi.de/uploads/media/gvc-schabel.jpg

Der 34-Jährige wurde für seine zukunftsweisenden Arbeiten zum Stofftransport in Polymerfilmen und für die Weiterentwicklung der Mikro-Raman-Spektroskopie geehrt. Seine Forschungsergebnisse haben zu einem vertieften Verständnis der Vorgänge bei der Herstellung und Verwendung von Polymerfilmen als Beschichtungen, als optische Folien oder als Membranen geführt und Eingang in die industrielle Praxis gefunden.

Schabel ist promovierter Verfahrenstechniker und Leiter einer Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik der Universität Karlruhe. Dort lehrt er auf dem Gebiet der Trocknungstechnik und der Stoffübertragung. Bei der deutsch-taiwanesischen Firma LOFO High Tech Film GmbH in der Nähe von Basel ist Schabel seit Januar 2007 als Mitarbeiter im Bereich Projektierung neuer Verfahren und Anlagen und als wissenschaftlicher Assistent des technischen Geschäftsführers tätig.

Die VDI-GVC zeichnet seit 1956 hervorragende technisch-wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik mit dem Arnold-Eucken-Preis aus, um jüngere, begabte Nachwuchskräfte aus Industrie und Hochschul-Forschungs-Instituten zu fördern. Die Preisträger dürfen nicht älter als 40 Jahre sein und sollen weder einen Lehrstuhl innehaben noch eine Forschungs- oder Entwicklungseinrichtung verantwortlich leiten.

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