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Herausragende Leistungen in der Verbrennungsforschung ausgezeichnet

Während dem Deutschen Flammen­tag in Berlin wurde Prof. Ulrich Renz aus Aachen mit dem Rudolf-Günther-Preis für seinen Beitrag zur Erforschung sicherer, umweltverträglicher und effizienter Verbrennungs­vorgänge ausgezeichnet.Auf der vom VDI Wissensforum veranstalteten Tagung am 12. und 13. September tauschten sich 280 Ver­treter aus Wissenschaft, Forschung und Industrie über die neuesten Betriebs- und Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Verbrennung und Feuerung aus ? damit nahm die Teil­nehmer­zahl der traditionsreichen Veranstaltung um über 20 Prozent zu. Der Flammentag war zu Gast in den Räumen der Technischen Universität Berlin.

Höhepunkte der zahlreichen Vorträge und Poster­präsentationen waren die Plenarreden: Georg Wilhelm Adamowitsch, Staatssekretär a.D., sprach zum Thema ?Energieforschung ? Mut zur Zukunft. Ein neuer Weg ist notwendig?. Prof. Günter Spur vom Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb an der TU Berlin stellte die Industriestadt Berlin und das industrielle Umfeld der TH Charlottenburg vor. Zum Thema ?Gasturbinen für moderne Kraftwerke ? Herausforderungen an Innovation und Business? referierte Dr. Bernd Prade von Siemens Power Generation.

Der Rudolf-Günther-Preis, der gemeinsam von der VDI-GET, der DVV und der Deutschen Sektion des Combustion Insitute verliehen wird, wurde von Prof. Klaus Görner an Prof. Renz für seine herausragende Leistung auf dem Gebiet der Verbesserung und Förderung der wissenschaftlichen Erforschung sowie der industriellen Nutzung von Verbrennungsvorgängen überreicht. Besonders gewürdigt wurde, dass er in seiner Laufbahn das gesamte Spektrum zwischen grundlagenorientierter Forschung und anwendungsnaher Entwicklung abgedeckt sowie sich um den Wissensaustausch zwischen Hochschule und Industrie verdient gemacht hat.
Als Vertreter der Deutschen Sektion des Combustion Institute (Pittsburgh) e.V. überreichte Prof. Paul Roth auf der Tagung die Wilhelm-Jost-Medaille an Dr. Volker Ebert. Der Wissenschaftler wurde für seine zum Flammentag 2005 vorgetragene Arbeit zur Analyse von Produktgasen in Hochtemperaturprozessen mittels In situ Laserabsorptionsspektroskopie ausgezeichnet.

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