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VDI-Richtlinie zu Biogasanlagen in der Landwirtschaft

Die neu im Beuth Verlag erscheinende Richtlinie beschreibt die Technik von Anlagen zur Biogaserzeugung aus Produkten der Landwirtschaft.Die Zahl landwirtschaftlicher Biogasanlagen steigt enorm: Dabei ist durch die Umgestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2004 eine deutliche Trendwende zu beobachten. Die meisten Anlagen, die heute entstehen, werden zur Vergärung von Wirtschaftsdünger (Jauche, Gülle, Festmist), nachwachsenden Rohstoffen (Silagen, Getreide und Mais) sowie Reststoffe (Schlempen, Rapskuchen und Pflanzenreste) errichtet. Der VDI erstellt deshalb die vorliegende Richtlinie, die sich speziell diesem neuen Typ widmet.

Die Richtlinie VDI 3475 Blatt 4 geht besonders ein auf die Luftverunreinigungen wie Geruchsstoffe, Luftschadstoffe, Staub und Bioaerosole. Die Datenlage zu den klimarelevanten Emissionen an Methan und Ammoniak ist derzeit noch nicht befriedigend, sodass die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN einige der Empfehlungen zur Emissionsminderung per Konvention getroffen hat und zur Diskussion stellt.

Die Richtlinie gibt auch den Stand der Technik der anlagenzugehörigen Biogasmotoren und ihrer Emissionen wieder. Darüber hinaus wird auf Möglichkeiten zur Emissionsminderung bei der Verwertung des Gärrests beispielsweise bei der Ausbringung hingewiesen.
Die Technische Regel gilt nicht für Anlagen, in denen die gemeinsame Vergärung mit Bioabfällen aus der Getrenntsammlung oder aus Gewerbebetrieben betrieben wird.

Herausgeber ist die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN. Der Entwurf der Richtlinie VDI 3475 Blatt 4 ist ab Juli 2007 zum Preis von 76,50 € beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Unter der Telefonnummer +49 (0) 30 26 01 22 60 ist der Verlag erreichbar. Einsprüche können bis zum 31.10.2007 geltend gemacht werden. Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de möglich.

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