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Die Identity-Branche trifft sich in Muenchen vom 7. bis 10. Mai 2007

Was sind die wichtigsten Trends im Identity & Access Management (IAM) in Europa? Wie rechnen sich die Investitionen von Unternehmen in diesem Bereich? Welche Erfahrungen wurden gemacht und wo liegen die Fallen? Diese und andere wichtige Fragen werden führende internationale Experten vom 7. bis 10. Mai 2007 in München im Forum am Deutschen Museum auf der "1st European Identity Conference" diskutieren.Die deutsche Analystengruppe
Kuppinger Cole + Partner, Spezialisten für digital ID und Identity
Management, verstehen das von ihnen organisierte Jahresevent als
Forum für Gedankenaustausch und Meinungsführerschaft für die
Hersteller und Anwender von IAM-Lösungen und somit als Gegengewicht
zu entsprechenden Veranstaltungen in den USA, in denen bislang die
Richtung in diesem Boom-Markt vorgegeben wurde.

Die Referenten

Top-Referenten aus dem In- und Ausland haben ihre Teilnahme bereits
zugesagt:
- Andre Durand, Gründer und CEO von Ping Identity und damit ein
Vordenker der Identity Federation,
- Dick Hardt, Gründer und CEO von Sxip und einer der prominentesten
Vertreter des user-centric Identity Managements,
- Dr. Jeff Jaffe, CTO, Novell,
- Alberto Yépez, der bei Oracle für Identity Management & Security
verantwortlich zeichnet,
- Don Schmidt, Senior Program Manager im Identity and Access
Management Team von Microsoft,
- Dr. Sachar Paulus, Chief Security Officer der SAP AG, und viele
andere.

Insgesamt werden mehr als 80 Sprecher aus aller Welt zu dem Event
erwartet.

Im "Best Practice" -Track werden zwei Tage lang Vertreter von
Konzernen und mittelständischen Unternehmen, die bereits über
Erfahrung mit IAM-Projekten verfügen, diese in Form von Best
Practice-Beispielen und Fallstudien vorstellen. Unter anderem wird
Otto Versand das erste in Deutschland realisierte Projekt auf der
Grundlage von Microsofts neuem "OpenCard"-System, das mit Windows
Vista eingeführt wurde, erstmals öffentlich vorstellen. Firmen wie
T-Online, WestLB, DaimlerChrysler und Credit Suisse werden ebenfalls
mit Projektbeispielen vertreten sein.


Das Programm

In vier ganztägigen Tracks wird es um insgesamt fünf Kernthemen des
Identity Management sowie um Beispiele von "Best Practice" gehen -
und damit um Fragen, die heute in der Unternehmenspraxis von oft
entscheidender Bedeutung sind.

- Beim Thema Compliance & IT Risk Management erfahren Manager und
IT-Profis, wie sie auch gegenüber Auditoren und Staatsorganen den
Nachweis ausreichender Risikovorsorge in ihren IT-Systemen führen
und damit Schaden vom Unternehmen abwenden sowie Vorstände oder
Geschäftsführer von der sonst drohenden persönlichen Haftung
befreien können. Dieser Track, der in enger Zusammenarbeit mit der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zusammengestellt
wurde, wird unter anderem auch den aktuellen Trend zu Compliance
Automation beleuchten und dabei die Frage beantworten, wie Identity
& Access Management-Lösungen gleichzeitig als Compliance-Tools
eingesetzt werden können, um mehr Transparenz in wichtigen
Unternehmens¬prozessen zu schaffen und die Arbeit der Auditoren zu
erleichtern.

- Identity Federation wird für das Business immer wichtiger, weil es
die Basis dafür bildet, Geschäftsprozesse sicher und ohne lästigen
Anmelde¬aufwand über Unternehmensgrenzen hinweg zu öffnen und somit
Geschäftspartner und Kunden direkt einzubinden und anzusprechen.
Unter dem Reizwort "User-centric Identity" werden Anwender von
Federation-Lösungen mit Entwicklern und Anbietern darüber
diskutieren, wo Verbesserungs¬bedarf besteht und wie das
Föderationsmodell des Identity Management in Bereich wie B2B, B2C
und eGovernment besser eingesetzt werden kann.

- Haben Passwörter und Benutzernamen bald ausgedient? Was bringen
"Strong Authentication" und Single Sign-on (SSO) fürs Unternehmen?
In der Diskussion darüber, wie sich Anwender in Zukunft im Internet
und im Firmennetz ausweisen sollen, reden Experten längst von ganz
anderen Systemen, die wahlweise mit SmartCards, mit digitalen
Zertifikaten oder mit Biometrie arbeiten. Doch wie sicher sind
solche Systeme und vor allem: Wie kosteneffizient sind sie? Welche
Chance haben reine Software-basierte Systeme wie Microsofts neues
"OpenCard"-System, das mit dem Betriebssystem Windows-Vista
eingeführt worden ist? Von der Beantwortung solcher Fragen könnte
die Zukunft von eBusiness und eCommerce abhängen.

- Das Rollenmanagement ist aktueller denn je: Dank moderner Lösungen
im Identity & Access Management ist es endlich möglich, auch
komplizierte Berechtigungskonzepte sowie den Zugriff auf
betriebliche Ressourcen modellbasiert und automatisch zu vergeben.
Nicht zuletzt aufgrund des wachsenden Drucks nationaler und
internationaler Regulationen und Schutzbestimmungen erlebt die
modellbasierte Berechtigungsvergabe eine Renaissance - diesmal
getrieben von der Unternehmensspitze und den Bedürfnissen des
Business.

- SOA und IT Shared Services sind heute in aller Munde. Doch welche
Auswirkungen hat das auf das Identity Management? Wird Identity in
Zukunft eine reine Dienstleistung sein? Wie lassen sich
Geschäftsprozesse in IT-Prozessen abbilden? Mit Fragen rund um
service-orientierte Architekturen und damit im Zusammenhang stehende
Ansätze wie MDA (Model Driven Architecture) und MDI (Model Driven
Integration) werden sich die Fachleute beschäftigen und dabei
Antworten liefern auf die Frage, welche Strategien, Trends und Best
Practices den Schritt zu einem service-orientierten Identity
Management erleichtern.

Begleitet wird die Konferenz von einer Ausstellung mit
Softwareherstellern und Systemintegratoren. In den Pausen und am
Abend werden die Teilnehmer Gelegenheit haben, sich gegenseitig
auszutauschen und neue Kollegen und Partner kennen zu lernen.

Das Forum am Deutschen Museum ist als Austragungsort einer solchen
Veranstaltung, in der es um technische Spitzenleistungen geht, ein
würdiger Rahmen. Mit einer modernen Konferenztechnik - das ehemalige
IMAX-Kino wird als Plenumssaal dienen - bietet das Konferenzzentrum
im Herzen Münchens alles, was die Teilnehmer von einer bedeutenden
internationalen Konferenz erwarten.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Interessenten im Internet
unter:
http://www.kuppingercole.de/events/eic2007

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