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Online-Shops müssen mehr lokale Bezahlverfahren anbieten

Unterschiedliche Zahlungsverfahren schaffen WettbewerbsvorteilBerlin, 13.04.2010 - Internethändler, die keine länderspezifischen Bezahlverfahren anbieten, haben Wettbewerbsnachteile. Laut einer Studie der Europäischen Kommission können 60 Prozent der grenzüberschreitenden E-Commerce-Transaktionen nicht abgeschlossen werden, weil der Händler nicht in das Land des Kunden liefert oder keine passenden Zahlungsmöglichkeiten für Käufer aus dem Ausland anbietet. Auch im globalen Onlinehandel ist daher lokaler Service gefragt.

"Webshops, die nur auf internationale Kreditkarten setzen, vergeben sich große Chancen. Besonders innerhalb Europas ist es wichtig, ausreichend geeignete Zahlungsmöglichkeiten für mehrere nationale Märkte anzubieten", sagt Andreas Wegmann, Key Account Manager beim Zahlungsdienstleister Ogone, der für über 20.000 Webshops in 35 Ländern die komplette Zahlungsabwicklung übernimmt.

Dabei geht es um die Debitverfahren, die in vielen europäischen Ländern unterschiedlich sind, weil diese eigene Debitkarten haben. Bei Debitverfahren wird das Konto des Zahlenden im Unterschied zur Kreditkarte sofort belastet. In den Niederlanden wird über das nationale Debitverfahren iDeal mehr als die Hälfte aller Onlinekäufe getätigt. Franzosen zahlen zu über 80 Prozent mit Debit- und Kreditkarten; die lokale Debitvariante Carte Bleue gibt es seit 1967. In Deutschland hat Wegmann zufolge noch kein Debitverfahren hohe Akzeptanzraten erreicht. "Das liegt in der historischen Entwicklung begründet, doch mit Maestro und Giropay wird sich das ändern", so der Online-Zahlungsexperte.

Für Onlinehändler bieten die länderspezifischen Debitsysteme sogar Vorteile. Wegmann: "Die lokalen Verfahren haben eine hohe Akzeptanzrate im jeweiligen Land und eine größere Reichweite als Kreditkarten. Die Kosten sind geringer, und die Händler haben kein Charge-Back-Risiko."

Detailinformationen liefert Andreas Wegmann in seinem Vortrag auf der "Internet World Fachmesse & Kongress" am 14. April in München. Als einer der führenden europäischen Payment Service Provider deckt Ogone mehr als 40 internationale und nationale Zahlungsmethoden ab.

Unternehmensprofil:
Über Ogone
Ogone ist ein europäischer Anbieter von Payment Services mit über 20.000 Kunden in 35 Ländern, darunter Notebooksbilliger.de, Conrad Electronics, Nespresso, Pro idee, carbookers.de, iBOOD.de, ThomasCook, Bayreuther Festspiele, BOSE und Hilton. Das 1996 gegründete Unternehmen mit Zentrale in Brüssel bietet Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr. Zum Portfolio gehören Dienste für Endkunden ("Business-to-Consumer") wie für "Business-to-Business" (etwa Einkaufskarten). Ogones Angebot an Zahlungslösungen ist eines der umfassendsten auf dem Markt mit einer ausgereiften Transaktionstechnik und Back-Office-Lösung.

Ogone hat Niederlassungen in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien, Österreich und in der Schweiz und ist über zertifizierte Schnittstellen mit mehr als 100 Banken und Finanzdienstleistern verbunden und verarbeitet international übliche Zahlungsarten (Visa, MasterCard, American Ex-press und Diners Club) ebenso wie eine Vielzahl lokaler Zahlungsmethoden. Hierzu zählen das elektronische Lastschriftverfahren ELV oder giropay in Deutschland, iDeal und Machtiging in den Niederlanden, Solo und Maestro UK in Großbritannien, Bancontact/Mister Cash in Belgien und Carte Bleue in Frankreich, Dankort und eDankort in Dänemark und viele andere. Website: www.ogone.com

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