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Hallo Bremen. Wir sind Ihre neuen Nachbarn!

SOS-Kinderdorf-Zentrum ist nach Schlüsselübergabe durch Weser-Wohnbau nun für den Innenausbau und Partnerschaften startklar
v.l.n.r.: Dr. Matthias Zimmermann, Dr. Gitta Trauernicht, Karin Mummenthey, Ingelore Rosenkötter
v.l.n.r.: Dr. Matthias Zimmermann, Dr. Gitta Trauernicht, Karin Mummenthey, Ingelore Rosenkötter
Bremen, 24. Januar 2011 – Heute überreichte Dr. Matthias Zimmermann, geschäftsführender Gesellschafter der Weser-Wohnbau GmbH & Co. KG, offiziell den Schlüssel für das neue SOS-Kinderdorf-Zentrum Bremen. Einrichtungsleiterin Karin Mummenthey sah man die Vorfreude darauf, dass nun die Innenausstattung des vierstöckigen Gebäudes starten kann, schon bei ihrem Willkommensgruß der Gäste an. Darunter waren unter anderem zukünftige Partner und Spender der SOS-Einrichtung sowie natürlich Freunde und Nachbarn. Ebenso drückte Ingelore Rosenkötter, Jugend- und Sozialsenatorin in Bremen, in Vertretung aller Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt ihre Freude darüber aus, dass der Bau des neuen Zentrums so gut vorangeht: „Die Vielzahl der Angebote, die SOS-Kinderdorf ab Mitte des Jahres unter einem Dach bündelt, gibt vielen Menschen – ob jung oder alt – eine Perspektive für ein gutes, gesundes Leben.“

Herzlicher Dank an alle Spender
„Seit Jahren achten wir darauf, nicht nur mit unseren klassischen SOS-Kinderdörfern Kinder und Jugendliche zu begleiten, sondern auch mit den erweiterten Angeboten der Jugendhilfe da zu sein, wo Unterstützung gefragt ist.“ Mit diesen Worten betonte Dr. Gitta Trauernicht, Vorstand SOS-Kinderdorf e.V., die Wichtigkeit des SOS-Kinderdorf-Zentrums für die Region. „Doch ohne finanzielle Zuwendungen könnten wir Projekte dieser Art natürlich nicht meistern. Unser herzliches Dankeschön gilt allen Spendern, ob sie – wie viele – seit Jahren das SOS-Kinderdorf in Worpswede bedenken oder unsere zweite Einrichtung in dieser Region im Rahmen des Neubaus des neuen SOS-Kinderdorf-Zentrums fördern.“ Durch die Zuwendung von Möbel Weirauch, Oldenburg, habe man zum Beispiel schon zwei Kleiderschränke und ein Bettsofa für die Gästewohnungen des neuen Zentrums bestellen können. Eine ganz besondere Überraschung war zudem die großzügige Spende der Deutschen Telekom über 80.000 Euro. „Ich freue mich riesig, dass ich Ihnen stellvertretend für mein Unternehmen diesen Scheck heute übergeben darf und dass wir damit für die mediale Ausstattung der neuen Räumlichkeiten sorgen“, strahlte Martina Schwebe-Eckstein, Projektleiterin Corporate Responsibility bei der Deutschen Telekom. Karin Mummenthey erläuterte, dass der Betrag alle notwendigen Anschaffungen im Telekommunikationsbereich, darüber hinaus den Ausbau und Betrieb des Hausaufgaben- und Computerraums der Kinder und Jugendlichen sowie der Konferenz- und Besprechungsräume abdecke.

Bündelung der Angebote ermöglicht Wachstum und neue Partnerschaften
Ein spannendes Jahr hätten die SOS-Kinder- und Jugendhilfen Bremen-Diepholz-Verden vor sich, führte die Einrichtungsleiterin weiter aus. Durch die Bündelungen der Angebote in dem neuen SOS-Kinderdorf-Zentrum erwarte man vor allem einen Zuwachs bei den offenen Angeboten, da diese nun zentral für alle Nachbarn gut erreichbar wären, zum Beispiel die offene Kinderstube, der Mittagstisch, Kurse und Gesprächsrunden. Wachstumschancen sieht die Einrichtung auch durch die Zusammenarbeit mit Partnern in der Nachbarschaft: Für die Grundschule in der Kantstraße übernehmen die SOS-Kinder- und Jugendhilfen bereits seit zwei Jahren die Halbtagsbetreuung. Jetzt soll für einige Kinder eine Hausaufgabenbetreuung sowie ein Mittagstisch hinzukommen. Auch die Schule am Leibnizplatz hat Interesse, die gemeinsame Mädchen- und Jungenarbeit sowie die Elternberatung fortzusetzen, sobald finanzielle Mittel dafür da sind. Intensiviert werden soll zudem die Zusammenarbeit mit der Bremer Hochschule: Die SOS-Kinderdorf-Einrichtung begleitet hier schon seit einigen Jahren Studenten des Fachbereichs Soziale Arbeit während ihres Praktikums. Offen für gemeinsame Aktivitäten zeigt sich zudem das Theater Shakespeare Company. Und es gibt bereits eine Vereinbarung mit dem Ortsamtsleiter Klaus-Peter Fischer, dass die öffentlichen Sitzungen des Beirats in dem neuen SOS-Kinderdorf-Zentrum stattfinden.

Tag der offenen Tür gemeinsam mit Nachbarn für Sommer geplant
So freuen sich alle Beteiligten auf Mitte des Jahres, wenn die Inneneinrichtung beendet ist und die vielfältigen Beratungs- und Betreuungsangebote unter einem einzigen, neuen Dach Kinder fördern und Eltern entlasten: Heilpädagogische Tagesgruppe, Spielkreise, Kinderbetreuung, pädagogischer Mittagstisch, Hausaufgabenbetreuung für Grundschulkinder, Mütterzentrum, Fortbildungs- und Beschäftigungsangebote, Second-Hand-Laden, verschiedene Kursangebote, Sozialpädagogische Familienhilfe, Krisendienst, Wohnraum für junge Menschen oder Familien in Notsituationen. Das SOS-Kinderdorf-Zentrum plant, ein offizielles „Hallo Bremen. Wir sind Ihre neue Nachbarn!“ Mitte des Jahres mit einem Tag der offenen Tür und natürlich gemeinsam mit den Nachbarn zu feiern.

Weitere Informationen über die Angebote des SOS-Kinderdorf-Zentrums gibt es unter www.sos-kinderdorf.de/bremen. Spenden können direkt online überwiesen werden oder: Bank für Sozialwirtschaft, Kontonummer 7808005, BLZ 70020500, Verwendungszweck „SOS-Kinderdorf-Zentrum Bremen“.

Unternehmensprofil:
SOS-Kinderdorf: seit 45 Jahren in Worpswede, seit 35 Jahren in Bremen

SOS-Kinderdorf ist seit 45 Jahren in der Region Bremen aktiv: 1965 wurde das SOS-Kinderdorf Worpswede gegründet. Dort finden in zehn SOS-Kinderdorffamilien Kinder und Jugendliche ein Zuhause, die aus verschiedensten Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern wohnen können.

1975 startete der Verein mit diversen Jugendhilfemaßnahmen, die man vor zehn Jahren in den SOS-Kinder- und Jugendhilfen zusammenfasste: Heute sind in „Bremen und Umzu“ über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an vielen Standorten tätig. Über 100 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie viele Familien finden vielfältige Angebote – Beratung, Begleitung und Betreuung inklusive.

Träger der SOS-Kinder- und Jugendhilfen Bremen ist der SOS-Kinderdorf e.V., der sich seit fast 60 Jahren stark macht für die Bedürfnisse, Anliegen und Rechte von Kindern. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen vernachlässigte Mädchen und Jungen sowie benachteiligte Familien. Neben den SOS-Kinderdörfern sind in Deutschland und der ganzen Welt über die Jahre viele weitere SOS-Angebote entstanden: SOS-Kinder- und Jugendhilfen, SOS-Ausbildungszentren, SOS-Beratungszentren, SOS-Mütterzentren, SOS-Dorfgemeinschaften, SOS-Mehrgenerationenhäuser. Mehr Informationen unter www.sos-kinderdorf.de

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