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Steigende Energiepreise zum Jahreswechsel

Um durchschnittlich 7 Prozent heben die Stromversorger zum Jahreswechsel ihre Preise an. Viele Anbieter nutzen jetzt die Erhöhung der Umlage für erneuerbare Energien dazu, um überzogene Preisforderungen zu stellen. Aber auch die Gaspreise sind in Bewegung, während hier aber auch Senkungen möglich sind.Massive Preiserhöhung

Die Stromtarife steigen im Januar bundesweit um durchschnittlich 7 Prozent. Kein einziger Versorger hat hingegen Preissenkungen angekündigt.
Der Bundesverband der Verbraucherzentrale (VZBV) kritisiert die Energieversorger; sie erhöhen die Preise unter dem Vorwand der gestiegenen EEG-Umlage, deren Erhöhung jedoch nur 1,5 ct/kWh ausmacht. Die Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel sind die massivsten seit der Liberalisierung der Energiemärkte 1998. Die Stromkosten seien in den letzten zehn Jahren um rund 60 Prozent gestiegen und es ist davon auszugehen, dass auch weiterhin mit steigenden Strompreisen für die Verbraucher zu rechnen sei. Holger Krawinkel, Energieexperte des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale, geht in einem Bericht der Berliner Zeitung vom 20. November davon aus, "dass es in den kommenden zehn Jahren mindestens ebenfalls 60 Prozent nach oben gehen wird mit den Preisen."

Monitoringbericht der Bundesnetzagentur mahnt Versorgerwechsel an

Im Monitoringbericht der Bundesnetzagentur vom 30. November 2010 weist der Präsident Matthias Kurth u. a. darauf hin, dass bisher nur knapp die Hälfte der Haushaltskunden von dem Wechsel des Stromanbieters Gebrauch gemacht hat, "obwohl sie in ihrem jeweiligen Versorgungsgebiet im Durchschnitt zwischen mehr als 120 Anbietern wählen und durchschnittlich rund 160 Euro im Jahr sparen können." Wie aus dem Bericht hervorgeht, ist der Wettbewerb auf dem Energiemarkt beim Verbraucher immer noch nicht angekommen. Die Anzahl der Endkunden, die 2009 ihren Lieferanten gewechselt haben, stagniert bei ca. 2,3 Mio. Haushalten. "Durch das zu beobachtende Beharrungsvermögen der Haushaltskunden, die trotz großer Preisabstände zu günstigeren Lieferanten nach wie vor bei ihrem etablierten Grundversorger Elektrizität beziehen, bleiben bestehende Preissenkungspotenziale vielerorts ungenutzt", so heißt es in dem Monitoringbericht.

Wechsel des Gasanbieters

Ähnlich verhält es sich mit den Gaskunden; auch hier hat bisher nur ein kleiner Teil der Haushalte den Anbieter gewechselt. Auch hier sind die Ursachen ähnlich: ein Mangel an Informationen, Unsicherheit bezüglich des Wechselprozesses bzw. die Annahme, dass die Einsparung zu gering sei.

Ein Vergleich der Tarife - zum Beispiel unter www.kilowatthandel.de - bringt Informationen und Klarheit über das Einsparpotenzial. Hier geht der Strom- bzw. Gasanbieterwechsel schnell, unkompliziert und risikofrei vonstatten. Angebote mit Vorkasse oder Paketpreise werden nicht berücksichtigt. Verbraucher können online sogleich einen neuen Vertrag abschließen; die Kündigung erfolgt durch den neuen Versorger.

Unternehmensprofil:
Die Kilowatthandel AG, gegründet 1998, ist ein kompetenter, unabhängiger Energiebroker mit bisher mehr als 56.000 erfolgreich verhandelten Kunden. Wir unterstützen Unternehmen und Privatkunden, die durch die Liberalisierung des Energiemarktes entstandenen Einsparungspotenziale zu nutzen.

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