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MDGs - Millenniums-Entwicklungsziele - wieder auf der Agenda beim UNO-Gipfel im September

Auf dem Millenniumsgipfel vor 10 Jahren einigten sich die Staats- und Regierungschefs aus 189 Ländern auf einen 15-jährigen Plan zur Bekämpfung von Armut, Hunger und Krankheiten.\r\nIn einigen Ländern wurden Erfolge bei der Reduzierung von Hunger, dem Zugang zu Bildung, der Gesundheitsversorgung von Kindern, dem Zugang zu sauberem Trinkwasser, der Gleichstellung der Geschlechter sowie im Kampf gegen Malaria, Tuberkulose und Aids erzielt. Diese Erfolge reichen aber nicht aus.

"Mit der Millenniumserklärung und dem Versprechen, die Ziele bis 2015 umzusetzen, hat die internationale Staatengemeinschaft Tausenden von Menschen Hoffnung auf eine bessere Welt gemacht. Wir dürfen sie nicht enttäuschen. Lassen Sie uns im September zusammenkommen und unser Versprechen bekräftigen", sagte Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen.

Bei dem UN-Gipfeltreffen in New York vom 20. bis 22. September werden die Teilnehmer über Strategien und zusätzliche Anstrengungen beraten, die nötig sind, um die acht Ziele der Millenniumserklärung trotz der nachteiligen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise doch noch zu erreichen.

Das Hunger Projekt entwickelte in Partnerschaft mit den Menschen in acht afrikanischen Staaten die Epizentren-Strategie - einen erfolgreichen ganzheitlichen Entwicklungsansatz, der den Menschen ermöglicht, ihre Grundbedürfnisse eigenständig zu erfüllen.

Das wichtigste Ziel der Strategie besteht darin, die Grundeinstellung der Menschen, die von Abhängigkeit, Resignation und Diskriminierung von Frauen geprägt ist, zu verändern. Es entsteht eine neue Haltung, die auf Verantwortung, Eigenständigkeit und der Gleichstellung der Geschlechter basiert. Dies ist ein langsamer Prozess, durch den aber genau deswegen nachhaltige Veränderungen erreicht werden.

Innerhalb von fünf Jahren erarbeiten sich die Menschen mit der Unterstützung des Hunger Projekts selbst ihren Weg aus extremer Armut hin zu einem Leben in Eigenständigkeit. Sie werden befähigt Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Ernährung, Familieneinkommen und Geschlechtergerechtigkeit durchzusetzen. 20 Epizentren in Afrika haben bisher die Eigenständigkeit erreicht und bedürfen nicht mehr der finanziellen Unterstützung.

Bei einer Ausweitung der Strategie wäre es möglich, vielen Menschen in den nächsten fünf Jahren eine Perspektive zu eröffnen und ihnen die Möglichkeit einer eigenständigen Entwicklung zu geben.

Der UN-Millenniumsgipfel in New York sollte dazu beitragen, dass erfolgreiche Entwicklungsansätze, wie die Epizentren-Strategie des Hunger Projekts, wesentlich stärker umgesetzt werden und hierfür die Voraussetzungen schaffen.

Das Hunger Projekt wird weiter das Erreichen der Millenniumsentwicklungsziele 2015 als große Herausforderung annehmen und schließt sich dem Leitspruch der UN an: We can end poverty.

Weitere Informtionen gibt es unter: www.das-hunger-projekt.de

Unternehmensprofil:
Das Hunger Projekt e.V. ist eine globale Nichtregierungsorganisation (NRO), die sich seit 1977 mit insgesamt 350 Angestellten und rund 362.000 Ehrenamtlichen gemeinsam für die nachhaltige Überwindung chronischen Hungers in 13 Ländern Afrikas, Südasiens und Lateinamerikas einsetzt (gegenwärtig in Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Ghana, Malawi, Mosambik, Senegal und Uganda; in Indien und Bangladesch; in Mexiko, Bolivien und Peru). Der internationale Hauptsitz ist in New York.

In Deutschland arbeitet das Hunger Projekt seit 1982 als gemeinnützig anerkannter Verein mit ca. 50 ehrenamtlichen Aktiven und sechs Teilzeitkräften. Weitere Partnerländer sind: Australien, Belgien, Großbritannien, Japan, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Schweden und die Schweiz.

Das Hunger Projekt konzentriert sich auf drei Leitgedanken: Mobilisierung zur Eigenverantwortung, Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie Stärkung lokaler Demokratie. Alle Strategien und Initiativen sind darauf ausgerichtet, die acht UN-Millenniumsentwicklungsziele zu unterstützen.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin zeichnet das Hunger Projekt e.V. seit Jahren mit dem DZI-Spendensiegel für seine transparente, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder aus.

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