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Schneetief Queen schneit ganz Deutschland ein

Wiesbaden, den 9. Februar 2010 - Tief Queen sorgte in den letzten Stunden lokal für mehr als 15 Zentimeter Neuschnee. Auch in den kommenden Tagen wird es munter weiter schneien.
Dominik Jung, Diplom-Meteorologe und Klimaexperte
Dominik Jung, Diplom-Meteorologe und Klimaexperte
Den Karnevalshochburgen steht ein hochwinterliches närrisches Treiben bevor. "Örtlich wird es am Donnerstag und Freitag derart kräftig schneien, dass sogar die Neuschneemengen von Tief Daisy von Januar diesen Jahres übertroffen werden", so Dominik Jung, Diplom-Meteorologe und Klimaexperte beim privaten Wetterdienst wetter.net aus Wiesbaden.

Besonders im Osten, der Mitte und im Westen wird es regional sehr stark schneien. Mitunter kommen bis zu 25 Zentimeter der weißen Pracht vom Himmel. Damit werden vielerorts Rekordschneehöhen erreicht. Im Norden sorgt ein auffrischender Wind erneut für starke Schneeverwehungen. Straßen- und Bahnverbindungen werden dadurch wieder massiv beeinträchtigt sein.

Da die Streusalzvorräte bei den meisten Winterdiensten weitgehend aufgebraucht sind, steht Deutschland ein chaotisches Karnevalswochenende bevor. Viele Gehwege und Straßen sind immer noch vereist, da es an allen Ecken und Enden an Salz fehlt.

"Der Jahrhundertwinter will einfach nicht weichen und wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen", fügt Jung hinzu. "Der Februar wird auf jeden Fall winterlich bleiben", so der Klimaexperte weiter. Die Großwetterlage der letzten Wochen hat eindrucksvoll gezeigt, dass auch in Deutschland ein echter Winter keine Seltenheit ist.

Tiefdruckgebiete mit milder Atlantikluft versuchen immer wieder vergeblich das hochwinterliche Wetter zu vertreiben. Sie scheitern aber an der zähen Kaltluft aus Osteuropa. Das angesammelte Kaltluftreservoir ist enorm. Es sorgt für eine Fortdauer des hochwinterlichen Wetters, dass weite Teile Deutschlands nun - mit kurzen Unterbrechungen – seit Mitte Dezember begleitet.

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Q.met liefert hochwertige Informationen rund um das Thema Wetter und Klima. Damit erfüllen wir die gestiegenen Ansprüche nach schnellen, speziellen und qualitativ hochwertigen Wetterinformationen. Wir wollen aber auch das Verständnis für meteorologische Zusammenhänge in Bezug auf Umwelt, Natur und Wirtschaft fördern.

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