Pressemeldung veröffentlichen! | Kategorien | Archiv | Über/Impressum

nächster Artikel | vorheriger Artikel

Biomasse-Heizkraftwerk Naturwärme Montafon offiziell eröffnet

Interkommunales Großprojekt versorgt die Region mit umweltfreundlicher Wärme und StromMontafon, 16. November - Ein gutes Jahr nach dem Baustart des interkommunalen Großprojekts "Naturwärme Montafon" wurde das modernste Biomasse-Heizkraftwerk in Vorarlberg (Österreich) am Samstag, den 24. Oktober, offiziell eröffnet. In Zeiten von stetig steigenden Energiekosten setzen die Gemeinden Schruns, Tschagguns und Bartholomäberg zusammen mit der Verbandsgemeinde Montafon und der Montafonerbahn AG gezielt auf den heimischen Rohstoff Holz. Das Waldenergie-Holz für das Biomasse-Heizkraftwerk wird von Forstfonds der Verbandsgemeinde, aus Privatwäldern im Montafon und vom Vorarlberger Waldverband bezogen. Es wird zum Teil auf einem eigens errichteten Ladegleis der Montafonerbahn bei der Naturwärme Montafon angeliefert.

Wesentliche Vorteile dieses interkommunalen Großprojekts mit einer rund 17 Millionen Euro Investition sind die Unabhängigkeit von Energiequellen aus dem Ausland sowie die regionale Wertschöpfung. "Naturwärme ist zu 100 Prozent erneuerbar, nachhaltig und umweltschonend", sagt Jürgen Kuster, Geschäftsführer der Naturwärme Montafon. Jährlich werden durch die 320 versorgten Objekte bis zu 2,5 Millionen Liter Heizöl und 8000 Tonnen CO2 eingespart. Zudem produziert die Naturwärme Montafon pro Jahr etwa drei Millionen Kilowattstunden hundert-prozentiger Ökostrom, was etwa dem durchschnittlichen Strombedarf von 950 Haushalten entspricht.

Das Holz wird in einem zentralen Heizwerk verbrannt, Wasser erhitzt und über ein 17 Kilometer langes Rohrsystem zu den Kundenanlagen transportiert und dort zum Heizen verwendet. Ein positiver Nebeneffekt außer der regionalen Wertschöpfung ist die Tatsache, dass durch den Einsatz des Primärenergieträgers Holz aus dem Montafon die Waldbewirtschaftung angekurbelt und die Schutzwälder dadurch nachhaltig gepflegt werden.

Um Strom aus Biomasse zu gewinnen wird eine ORC-Anlage der italienischen Firma Turboden mit einer Bruttoleistung von 718 kW eingesetzt. Beim ORC-Prozess wird statt Wasser ein organisches Arbeitsmittel verwendet, daher der Name Organic Rankine Cycle (ORC). Die von der Biomassefeuerung erzeugte Wärme wird über einen Thermoölkessel an den ORC-Prozess übertragen. Mittels Turbine und Generator wird elektrische Energie erzeugt. Die Restwärme erhitzt im Anschluss das Heizungswasser für die Wärmeverbraucher. Der ORC-Prozess zeichnet sich besonders durch sein Teillastverhalten aus. Bei Nennlast ergibt sich der für Kleinanlagen hohe elektrische Wirkungsgrad von rund 18 Prozent.

Mit einem Anschluss an das Biomasse-Heizkraftwerk "Naturwärme Montafon" genießen die Kunden zahlreiche weitere Vorteile. Angefangen von der Nutzung von umweltfreundlichem Heizgut über genaue Abrechnung der tatsächlich gebrauchten Energie bis hin zur enormen Kostenersparnis aufgrund wegfallender Wartungskosten.

Weitere Pressemitteilungen von Turboden finden Sie auf der Webseite: http://www.hbi.de/kunden/turboden/

Unternehmensprofil:
Turboden ist ein italienisches Unternehmen, das seit rund 30 Jahren Turbogeneratoren, basierend auf den Organic Rankine Cycle (ORC,) entwickelt, herstellt, installiert und wartet. Es handelt sich um eine innovative Technologie, die aus erneuerbaren Quellen elektrische Energie und Wärme gleichzeitig bereitstellt. Seit der Gründung der Firma ist die Herstellung der ORC-Technologie das Kernelement der Mission von Turboden. Für weitere Informationen über Turboden besuchen Sie die Webseite: www.turboden.it oder schreiben Sie eine E-Mail an: info@turboden.it

nächster Artikel | vorheriger Artikel


Google
 

Übernehmen Sie einfach den untenstehenden permanten Link zur Pressemeldung und bauen ihn in Ihre Webseite ein:

*Die hier veröffentlichten Meldungen werden von Unternehmen oder Agenturen eingestellt bzw. direkt oder indirekt an uns übermittelt, das jeweilige Unternehmen wird im Anschluss von "Mehr zu" ODER im Text genannt. Die Veröffentlichung der Pressemeldungen erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach Eingang bei uns (Ausnahme: Wochenende). Das hat zur Folge, dass das Veröffentlichungsdatum bei uns nicht zwingend mit dem Datum der Veröffentlichung durch das Unternehmen übereinstimmt.
Für die Korrektheit oder Vollständigkeit der darin enthaltenen Informationen übernimmt die Redaktion von inar.de keine Verantwortung. Bei Fragen zum Inhalt der Meldung wenden Sie sich bitte an den Verfasser (insbesondere bei rechtlichen Fragen, Abmahnungen, etc.).