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Fachtagung: "Vom Heim nach Hause"

Aktion Mensch und weitere soziale Organisationen berichten über gemeindeintegrierte Wohnprojekte für Menschen mit BehinderungOlpe/NRW. - Noch bis zum 21. August 2009 können sich Interessierte für die Fachtagung "Vom Heim nach Hause" anmelden, die das Sozialwerk St. Georg in Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch am 9. September 2009 in der Stadthalle Olpe veranstaltet. Das Motto: "Veränderungen wagen, Visionen gestalten: Mittendrin ist näher dran."

In den vergangenen Jahren hat das Sozialwerk St. Georg für Menschen mit Behinderung kleine überschaubare Wohnangebote innerhalb des städtischen Gefüges geschaffen. Unterstützt wurde es dabei von der Aktion Mensch, die verschiedene Träger der Behindertenhilfe in diesem Bereich gefördert hat. Zehn Referenten beschreiben die Auswirkungen von Dezentralisierungsprojekten auf die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung, aber auch die damit verbundenen Anforderungen für Mitarbeitende sowie organisatorische und bauliche Rahmenbedingungen.

An der Fachtagung wirken mit: Gitta Bernshausen (Bevollmächtigte Soziale Dienstleistungen Sozialwerk St. Georg e. V., Schmallenberg), Norbert Bruchhausen (Referatsleiter Basisförderung Aktion Mensch e. V., Bonn), Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner (em. Professor Universität Witten-Herdecke, von 1980-1996 leitender Arzt Westfälische Klinik für Psychiatrie, Gütersloh), Arno Fuhrmann (Referent der Geschäftsführung Alexianer Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Münster), Ingrid Hamel-Weber (Bereichsleiterin Sozialwerk St. Georg, Schmallenberg), Friedhelm Hoffmann (Behindertenbeauftragter des Kreises Olpe), Theodorus Maas (Geschäftsführer alsterdorf assistenz ost gGmbH, Hamburg), Gabi Oberliesen-Rickert (Einrichtungsleiterin Sozialwerk St. Georg, Hamm), Werner Strubel (Referent Behindertenhilfe Deutscher Caritasverband e.V., Freiburg) und Monika Stich (Leiterin Fort- und Weiterbildungszentrum LWL-Klinik Warstein).

Kernziel der Aktion Mensch war es, in Stadtnähe differenzierte Wahlmöglichkeiten zu schaffen, in denen ein möglichst breites Spektrum an Einzel-, Paar- und Gruppenwohnungen oder kleinen Wohnheimen mit höchstens 24 Plätzen bereitgestellt wird. "Mit einer Wohnung innerhalb der Gemeinde wachsen die Anreize, sich gegenseitig kennen zu lernen und Vorurteile abzubauen", erklärt Dieter Czogalla, Vorstandssprecher des Sozialwerks St. Georg. "Dies sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einem gleichberechtigten Zusammenleben und zu einem selbstverständlichen gesellschaftlichen Miteinander."

Weitere Informationen im Internet: www.sozialwerk-st-georg.de

Unternehmensprofil:
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Informationen zum Sozialwerk St. Georg:
Das Sozialwerk St. Georg ist ein innovatives soziales Dienstleistungsunternehmen, das in Nordrhein-Westfalen ein vielfältiges Leistungsspektrum in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Freizeit für Menschen mit geistigen Behinderungen, psychischen Erkrankungen und sozialen Schwierigkeiten bietet. Es hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins, dessen Tätigkeit als gemeinnützig anerkannt ist. Sitz und Hauptverwaltung befinden sich in Gelsenkirchen, weitere Unternehmensbereiche in den Regionen Ruhrgebiet, Westfalen-Nord und Westfalen-Süd. Den Vorstand bilden Dieter Czogalla (Sprecher) und Wolfgang Meyer.

Die Gesamtleistung des Sozialwerks St. Georg einschließlich aller Unternehmensbereiche belief sich im Jahr 2008 auf rund 108 Millionen Euro.
Seit über 50 Jahren setzt sich das Sozialwerk St. Georg für hilfsbedürftige Menschen ein. Seit über 40 Jahren fühlt sich das Sozialwerk St. Georg dem konkreten Ziel verpflichtet, Menschen mit Behinderungen und Erkrankungen in ihre Lebensumgebung zu integrieren. Durch verschiedene ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote hat das Sozialwerk St. Georg in Nordrhein-Westfalen ein Netzwerk geschaffen, das den Anforderungen gemeindenaher Versorgung gerecht wird. Wie der Namenspatron St. Georg verfolgen auch die Mitarbeitenden im Sozialwerk das Ziel, Menschen ein freies und selbstbestimmtes Leben und somit Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen im Sozialwerk St. Georg in rund 3.600 Betreuungsverhältnissen Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen, von denen etwa 900 bei der Sozialwerk St. Georg Werkstätten gGmbH beschäftigt sind. Das Sozialwerk St. Georg unterhält 50 Heimstandorte und über 252 Außenwohnungen mit rund 500 Bewohnern. Rund 690 Klientinnen und Klienten im Betreuten Wohnen und rund 80 im ambulanten Pflegedienst ALPHA gGmbH erhalten ihre Hilfen in ihren eigenen Wohnungen bzw. in Wohngemeinschaften für demenziell beeinträchtigte Menschen (Stand: 12/2008). Auch für Menschen mit Autismus und im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ist das Sozialwerk St. Georg mit seinen Tochtergesellschaften tätig. Und gemeinsam mit Partnern erforscht, entwickelt und erprobt das Sozialwerk St. Georg innovative technische Hilfen, um mit einem Leben in ?assistierenden Umgebungen? die persönliche Freiheit und Autonomie des Menschen im Alter zu erhöhen und zu verlängern.

Das Sozialwerk St. Georg e. V. ist korporatives Mitglied des Caritasverbandes, Mitglied im Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V. (CBP) und Gründungsmitglied des Brüsseler Kreises, einem Zusammenschluss von großen christlichen Sozialunternehmen in Deutschland.

Stiftung Sozialwerk St. Georg
Die Stiftung Sozialwerk St. Georg fördert die Aufgaben des Sozialwerks St. Georg e. V. und seiner Einrichtungen. Die Arbeit der Stiftung kann unterstützt werden zum Beispiel durch eine Spende an die Stiftung Sozialwerk St. Georg, Bank im Bistum Essen eG, Konto 10 221 013, BLZ 360 602 95. Weitere Informationen: www.stiftung-st-georg.de.

Informationen zum Namenspatron des Sozialwerks St. Georg:
Um den heiligen Georg ranken sich viele Legenden. Im dritten Jahrhundert nach Christus vermutlich in Kappadokien in der heutigen Türkei geboren und wahr¬scheinlich im Jahr 305 in Lydda in Palästina als Märtyrer gestorben, wirkte er als Nothelfer und wurde zum Symbol der Ritterlichkeit: Besondere Berühmtheit er¬langte die Legende vom Sieg des Ritters Georg im Kampf mit einem Drachen, der die Einwohner der Stadt Silena in Lybia nötigte, ihm täg¬lich Lämmer und schlie߬lich ihre Söhne und Töchter zu opfern. Durch die Tötung des Dra¬chens gab er den Menschen Freiheit und Autonomie zurück.
Der heilige Georg als Namenspatron des Sozialwerks ist als Helfer der Men¬schen Leitfi¬gur für das Sozialwerk St. Georg. Die Idee, Menschen ein freies und selbstständiges Leben zu ermöglichen, trägt die Arbeit des Sozialwerks. Sie begleitet seine weitere Entwicklung im Leitsatz ?Nicht für, sondern mit Menschen arbeiten" und in der Unternehmensvision: "Wir wollen personzentrierte Dienstleistungen erbringen, damit Menschen mit Behinderungen, mit Erkrankungen und mit sozialen Schwierigkeiten selbstbestimmt leben können.?

Kontakt ? Fotos ? Downloadangebote
Gerne vermitteln wir Ihnen persönliche Ansprechpartner in Geschäftsführungen und Einrichtungsleitungen der einzelnen Tochtergesellschaften und Geschäftsbereiche für Ihre individuellen Interview- oder Reportagewünsche.
Auf Wunsch stellen wir Ihnen außerdem gerne professionelle druckfähige digitale Fotos zur Verfügung.
Den aktuellen Geschäftsbericht können Sie unter www.sozialwerk-st-georg.de im Menü ?Sozialwerk St. Georg e. V.? herunterladen. Auch die letzten Ausgaben der Hauszeitung ?EinBlick? sind hier online verfügbar. Gerne senden wir Ihnen aber auch jeweils ein persönliches Exemplar zu. Weitere Pressemitteilungen und aktuelle Informationen aus dem Sozialwerk St. Georg finden Sie ebenfalls online. Wenn wir Sie in unseren Medienverteiler aufnehmen sollen, bitten wir um eine kurze Info.

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