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Diese im Zoo Duisburg seit nicht einmal 10 Jahren gepflegte Antilopenart hat einige Besonderheiten. Die nur 30 cm großen Kirk-Dikdiks haben graubraunes Fell mit auffälligen weißen Augenringen. Nur die Männchen haben kleine, bis zu 12 cm lange Hörner. Wie alle Windspielantilopen haben auch sie einen markanten Haarschopf, der bei Erregung aufgestellt werden kann.
Zwergrüssel nennt man sie auch, und aufmerksame Besucher sehen durchaus die zu einem kleinen Rüssel verlängerte Schnauze am Tier, die sich in alle Richtungen bewegt. Zum Schutz vor Hitze können Kirk-Dikdiks nämlich das Blut in den langen Nasengängen abkühlen.
Und dann wäre noch die Geburt zu erwähnen. Nach einer Tragzeit von ca. 6 Monaten bringt das Weibchen ein Jungtier zur Welt. Ungewöhnlicherweise wird das Jungtier mit dem Kopf voran, aber mit nach hinten geklappten Vorderläufen geboren. Bei den meisten Huftieren treten sowohl der Kopf als auch die Vorderläufe als erstes heraus.
So weit ist das Paar im Zoo Duisburg noch nicht, denn das 3jährige Weibchen wurde erst vor kurzem mit einem jungen Männchen zusammengeführt, welches aus Hannover kam. Die beiden erkunden gerade gemeinsam ihre Außenanlage, die sie mit den majestätischen afrikanischen Kori-Trappen harmonisch teilen, und beginnen, ihre dauerhafte Einehe zu festigen.
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