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Anschlusserfolg an die Erstzucht von Rötelpelikanen

Wohl kaum eine andere Vogelgruppe dürfte auch nicht fachkundigen Tierfreunden so bekannt sein wie die der Pelikane. Von den insgesamt 7 Arten dieser Ruderfüßer leben alle gesellig ebenso wie sämtliche Formen erkennbar sind an ihren stark dehnbaren Hautsäcken (Kehlsäcken) zwischen den Unterschnabelästen; der Oberschnabel dient dabei als Deckel beim Pressen und Abschlucken der Futterfische.

So unkompliziert die Haltung und Pflege der meisten Pelikanarten in Zoologischen Gärten ist, so extrem schwierig bleibt deren Zucht. Mehrfach hat es in den letzten Jahren in der Gruppe der Duisburger Rötelpelikane Balz und versuchten Nestbau gegeben, aber erst im letzten Frühling gelang es erst einem Jungvogel, später dann weiteren zwei, aus den dickschaligen Eiern zu schlüpfen und sich auf der lose zusammengesteckten Reisigunterlage zu halten. Zunächst zeigen sich die Schlüpflinge nackt, nach rund 10 Tagen erst sprießt den Rötelpelikanen ein schneeweißes Dunenkleid, das für weitere 3 Monate den Jungvogel warmhalten wird.

In diesem Dunenkleid präsentiert sich gerade Nachwuchs Nr. 4 den Zoobesuchern. Mitten auf der kleinen Insel des Flamingoteiches (hinter dem Haupteingang) hocken derzeit sämtliche Altvögel um den fußballgroßen Sprößling herum. Und besser noch: zwei weitere Altvögel hocken auf je einem Ei und lassen auf weiteren gesunden Nachwuchs hoffen.

Wenn auch Rötelpelikane in ihrer Heimat - Afrika südlich der Sahara - weder selten, noch als Gäste in Zoos ungewöhnlich sind, so bleibt doch die Zucht dieser stattlichen Ruderfüßler ein schwieriges Problem; umso erfreulicher ist es, dass die Zucht im Zoo Duisburg nicht nur geglückt ist, sondern auch alle Anzeichen für ihre Dauerhaftigkeit sprechen.

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