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Zum Glück hinter Glas: giftige Rotfeuerfische!

Zum Stichwort „giftige Tiere" fallen einem sofort manche Schlangen ein. Der eine oder andere Terrarianer nennt fachkundig noch die Krustenechsen. Aber FISCHE?

Die beiden Rotfeuerfische, die der Zoo Duisburg in einem seiner Korallenbecken im Aquariumsgebäude zeigt, gehören zweifelsfrei dazu! Systematisch zählen Rotfeuerfische zu der Familie der Skorpionsfische, zu denen die giftigsten Fische der Welt gehören. Auch Rotfeuerfische besitzen Giftdrüsen am Grunde der ersten Rückenflossenstacheln. Bei Druck auf die Stacheln wird das Gift herausgespritzt. Allerdings sind Feuerfische keineswegs aggressiv. Sie greifen niemals an. Das Gift dient den Fischen ausschließlich der Verteidigung gegenüber Feinden. Die Wirkung des Giftes wird vielfach mit dem Gift einer Kobra verglichen.

Rotfeuerfische gehören zu den auffälligsten Fischen, die gerne in Seewasseraquarien gehalten werden. Über Körper und Kopf der korallenroten Fische laufen zahlreiche schmale weiße und breitere braunrote Streifen. Auch die langen Strahlen der Brust- und Rückenflossen weisen helle Querstreifen auf. Zahlreiche Hautlappen, besonders an dem großen Kopf, verleihen den Fischen ein groteskes Aussehen, bieten jedoch zugleich eine ausgezeichnete Tarnwirkung, wenn die Fische in Korallenriffen schwimmen.

Wie auch an den indopazifischen Riffen sind die Rotfeuerfische im Korallenbecken mit verschiedenen Arten von Doktorfischen vergesellschaftet, allen voran die herrlich knallgelb gefärbten Gelben Segelflosser. Bei der Auswahl der Beckengenossen brauchen die Pfleger ein feines Händchen, denn Rotfeuerfische sind gefräßige Räuber!

Gegenüber dem Pfleger werden Rotfeuerfische schnell zutraulich. Aufgrund der giftigen Rückenflossenstacheln der Fische ist jedoch beim Hantieren im Aquarium äußerste Vorsicht geboten.

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