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Die vergesellschafteten Amazonasenten, Maskenkiebitze und Großen Brachvögel halten gebührenden Abstand zur Entenfamilie, denn der Erpel weiß seinen Nachwuchs vor allzu neugierigen Volierengenossen zu schützen und ihn sicher ins Wasserbecken zu führen.
Rotschulterenten sind in Südamerika beheimatet und zählen zu den Glanzenten. Bei graumeliertem Grundgefieder fallen die grün glänzenden Armschwingen und dazwischen besonders die Namen gebenden dunkelroten Schulterfittiche der Erpel ins Auge. Die zierlichen Höhlenbrüter zeigen nicht etwa den ententypischen Watschelgang, sondern bewegen sich eher hinkend fort. Spitze Krallen am Vorderrand ihrer Paddelfüße helfen den hübschen Vögeln, sogar kleinere Kletterpartien recht gut zu meistern. Wohlgemerkt, es handelt sich hier um Höhlenbrüter!
Die genaue Geschlechtszugehörigkeit der jungen Rotschulterenten wird sich erst zeigen, wenn später das Jugendgefieder abgelegt und nach der Mauser das künftige Balzkleid sichtbar wird.
Seit Jahren sorgen die Freiflugvolieren im Zoo Duisburg für ein ganz besonderes Zooerlebnis: sie sind von den Besuchern begehbar! Es gibt keine unmittelbarere Begegnung mit Wildtieren als sich mitten unter ihnen zu befinden. Beileibe ist es nicht so, dass die Hammerköpfe, Schildturakos, Himalaya-Glanzfasane und Austernfischer vor den Besuchern grundsätzlich flüchten. Im Gegenteil: wer ruhig, besonnen und leise auf den mit Rindenmulch belegten Wegen geht, dem huscht schon mal ein Vogel zwischen den Beinen hindurch.
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