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Die an den Meeresküsten und vorgelagerten Inseln des südlichen Afrikas beheimateten Brillenpinguine - der Eindruck einer „Brille" rührt von einem rosa gefärbten, nackten Hautfleck über dem Auge und am Schnabelansatz her - zählen zu den mittelgroßen Vertretern der 17 verschiedenen Pinguinarten und sind wie alle stark an das Leben im Wasser angepasst. Der stromlinienförmige Körper ist mit einem schuppenartigen, glatten und wasserabweisenden Gefieder bedeckt. Die Flügel sind zu „Flossen" umgebildet und erlauben hohe Tauchgeschwindigkeiten.
Das wäre nur die halbe Wahrheit, denn nicht minder wichtig im Leben eines Pinguins ist dasjenige an Land. Gehege in Zoologischen Gärten weisen immer einen großen Landteil auf mit einer entsprechenden Anzahl an Felsnischen oder Anbauten, die als Brutstätte dienen. Brillenpinguine bleiben oft ein Leben lang zusammen. In das eher schlicht gehaltene Nest legt das Weibchen meist zwei Eier, die knapp sechs Wochen von beiden Alttieren ausgebrütet werden. Nach dem Schlüpfen bedürfen die Jungtiere weitere knapp 3 Monate der elterlichen Fürsorge, danach sind sie selbständig.
Im Zoo Duisburg sind große Unterwasserscheiben eingelassen, die den Besuchern einen ungehinderten Einblick unter Wasser gewähren. Tauchgänge dauern durchaus bis zu 2 Minuten. Anschließend schießen die Pinguine nicht selten wie Pfeile aus dem Wasser und landen recht sicher auf ihren beiden Füßen. Ein bisschen Komik spielt hier auf alle Fälle mit.
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