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„Die Idee, die Spenden zu verdoppeln, hat uns und sicher auch unsere Spenderinnen und Spender sehr motiviert", erklärte Ursula Pattberg. Denn so konnte das gespendete Geld doppelte Wirkung erzielen, weil es sich automatisch vermehrte. „Wir gehen davon aus, dass dieses Prinzip zu unserem positiven Weihnachtsergebnis 2007 entscheidend beigetragen hat. Dafür möchte ich mich im Namen unserer Projektpartner sehr herzlich bedanken."
Erich Bethe betonte die Bedeutung der Förderung von Projekten für arbeitende Kinder und ihre Familien. „Meiner Stiftung war es wichtig, dass mit den Spenden auch Aufklärungsarbeit für die Kinder und ihre Familien geleistet wird und sie über ihre Rechte unterrichtet werden. Denn nur dann können sie sich gegen Schikanen von Arbeitgebern, Behörden und Polizei zur Wehr setzen", so Bethe.
Nach Schätzung der Internationalen Arbeitsorganisation ILO arbeiten weltweit etwa 217 Millionen Kinder unter 15 Jahren, davon 126 Millionen unter gefährlichen, gesundheitsschädigenden und ausbeuterischen Bedingungen. Zahlreiche Kinder werden als Sklaven gehalten und wie eine Ware gehandelt. „Wir wollen, dass alle Kinder auf dieser Welt in die Schule gehen, lernen und spielen können", sagte Ursula Pattberg. „Dafür brauchen ihre Eltern ein eigenes Einkommen, so dass sie nicht auf die Mitarbeit ihrer Kinder angewiesen sind. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern in Indien setzen wir uns dafür ein, dass arme Familien besser gestellt und nicht länger diskriminiert werden. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, auf dem wir viel Unterstützung brauchen. Die Bethe-Stiftung hat mit ihrer Spendenaktion hier einen wichtigen Beitrag geleistet, für den wir sehr dankbar sind."
Zur Unterstützung seiner Projekte gegen ausbeuterische Kinderarbeit bittet terre des hommes um Spenden auf das Konto 700 800 700 bei der Volksbank Osnabrück (BLZ: 265 900 25).
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