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VDI - "Kann denn Süßes Sünde sein?"

In Deutschland verarbeiten 14 Unternehmen pro Jahr rund 250.000 Tonnen Kakaobohnen. Rechnet man die Nettoimporte von Kakaobutter, -pulver und -masse hinzu, so hat die deutsche Kakao- und Schokoladenindustrie im vergangenen Jahr ein Bohnenäquivalent von insgesamt 362.757 Tonnen verarbeitet; dies entspricht etwa 12 Prozent der Welternte.

Rohmassen und Grundstoffe zur Herstellung von Kakao- und Schokoladenerzeugnissen (Bildquelle: Info-Zentrum Schokolade, Leverkusen)Download unter www.vdi.de/uploads/media/krdl-rili-3893-E-Bild.JPG

Beim Herstellen von Kakao- und Schoko­laden­erzeugnissen können Luft verunreinigende Stoffe entstehen. Die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN hat eine Richtlinie erarbeitet mit dem Ziel, Emissionen in der Kakao- und Schokoladenindustrie zu mindern. Die Richtlinie VDI 3893 beschreibt die einzelnen Verfahrensstufen vom Eingang der Rohware bis zum Veredeln, nennt die dabei auftretenden Emissionen von Luft verunreinigenden Stoffen und beschreibt die Verfahren zu deren Minderung. Die Technische Regel nennt die nach dem Stand der Technik im Dauerbetrieb einhaltbaren Emissionswerte und beschreibt die zu deren Bestimmung notwendigen messtechnischen Verfahren.

Besondere Beachtung wird den diffusen Quellen geschenkt, die durch konsequente Anwendung von baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen zu minimieren sind, wobei die Umfeldbedingungen für die Arbeitsplätze nicht vernachlässigt werden dürfen.

Herausgeber der Richtlinie VDI 3893 ist die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN. Der Richtlinienentwurf ist ab Juni 2008 zum Preis von 45,50 € beim Beuth Verlag in Berlin (Tel. +49 (0)30 / 26 01 - 22 60) erhältlich. Die Einspruchsfrist endet am 30.09.2008. Weitere Informationen und Onlinebestellung unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de.

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